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Von (kreativen) Pausen.

Ja, ich weiß, es ist still geworden hier. Und das tut mir auch ein wenig leid, denn ich habe meinen Blog und meine feinen Leser nicht vergessen, und immer mal wieder gegrübelt, ob bzw. was ich denn bloggen könnte.

Schlicht und ergreifend war kaum Zeit, bzw. wenn Zeit war, dann war die kreative Luft raus. Ganz einfach deshalb, weil ich meine ganze Kreativität (na, nicht nur, denn es ist schon auch was Wissenschaftliches geworden ;)) auf meine Zulassungsarbeit verwendet habe – das ist das, was man im Lehramt vorm Staatsexamen so schreibt, vergleichbar mit Magister- bzw. Masterarbeit (auch wenn das nicht absolut alle Menschen so sehen, es ist aber so – und wenn man meinen Zorn nicht auf sich ziehen will, möge man das einfach so akzeptieren! :D)
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Von den Tücken des Staatsexamens.

An meiner Uni gibt es noch einen aussterbenden Studienabschluss, zumindest, was das Lehramt anbelangt. Die Juristen und Mediziner dürfen es vermutlich noch eine Weile behalten, fürs Lehramt sind die Zeiten bald vorbei. Ich studiere aber schon so lange bin aber noch früh genug in der Uni gelandet, um es noch machen zu dürfen: Das gute alte Staatsexamen.

Naja. So ganz stimmt das nicht. Es ist nicht mehr das gute alte Staatsexamen, bei dem man noch Examensklausuren schrieb und die Noten aus der Scheine-Sammlerei-Zeit nicht zählten. Wir sind reformiert, modularisiert – bei uns zählt alles, es gibt keine Sitzscheine, und das Examen wird hochkomplex berechnet (vereinfacht gesagt: alles, was man so zusammenstudiert, ganz knappe 50%, die Zulassungsarbeit knappe 10%, die mündlichen Abschlussprüfungen in etwa 30%, und das ganze Begleitstudiumsgedöns die letzten 10%). Das hat Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach überwiegen erstere – ich bin froh, dass am Ende nicht alles auf ein paar Tage ankommt und ich fünf Jahre in die Tonne treten kann. Es gibt aber auch Leute, die das anders sehen.

Nun. Und dann gibt es mit diesem schnieken, traditionellen Abschluss noch an die 5000 (Hyperbel) Problemchen, die einem das Leben unnötig schwer machen.
Weil ich Studentin bin, muss ich mich selbstredend darüber aufregen – und mal erklären, wieso es so schwer ist, die Frage(n) „Und wie lange studiert man da so?/Wie lange studierst du noch?“ zu beantworten. Andere arme Säue Menschen, die das liebreizende modularisierte Staatsexamen auch machen dürfen müssen, finden das vielleicht interessant. Master-Absolventen freuen sich vielleicht. Und allen anderen ist es wohl herzlich wurschd, deshalb hier der Cut. 😉 

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