Schlagwort-Archive: Referendariat

Von (kreativen) Pausen.

Ja, ich weiß, es ist still geworden hier. Und das tut mir auch ein wenig leid, denn ich habe meinen Blog und meine feinen Leser nicht vergessen, und immer mal wieder gegrübelt, ob bzw. was ich denn bloggen könnte.

Schlicht und ergreifend war kaum Zeit, bzw. wenn Zeit war, dann war die kreative Luft raus. Ganz einfach deshalb, weil ich meine ganze Kreativität (na, nicht nur, denn es ist schon auch was Wissenschaftliches geworden ;)) auf meine Zulassungsarbeit verwendet habe – das ist das, was man im Lehramt vorm Staatsexamen so schreibt, vergleichbar mit Magister- bzw. Masterarbeit (auch wenn das nicht absolut alle Menschen so sehen, es ist aber so – und wenn man meinen Zorn nicht auf sich ziehen will, möge man das einfach so akzeptieren! :D)
Weiterlesen

Von Grübeleien.

Lange ist’s her, dass ich einen richtigen Beitrag geschrieben habe, ich weiß. Das letzte Fachsemester (oh Schreck!) war in vollem Gange, dazu kommt zweimal die Woche die (unverändert chaotische) Arbeit an der Schule, und das, was das Leben eben sonst noch so mit sich bringt – Sport, soziale Kontakte, Netflix 😉 und Co. Aber jetzt gibt es mal wieder einen richtigen Anlass für einen Beitrag, denn ich bin ins Grübeln gekommen.

Es handelt sich um ein Grübeln, das ziemlich große Konsequenzen nach sich ziehen würde – es geht darum, wie mein weiterer Lebensweg aussehen wird. Bis vor kurzem war ich ziemlich sicher, dass ich mich nächstes Jahr von der Uni verabschieden und kurz darauf dem höllischen Ref widmen würde (nein, ich habe hierbei keinerlei Illusionen, dass das Ref „gar nicht so schlimm“ sein könnte). Das war der Plan. Eigentlich. 

Weiterlesen

Schulpraxisssemester: Eine Zwischenbilanz

Die Hälfte des Praxissemesters ist jetzt vorbei, und damit wird es auch Zeit für eine Zwischenbilanz.

Meine Pflichtstunden habe ich fast alle in dieser ersten Hälfte absolviert. Ich habe gut 2/3 der Stunden, die ich selbst unterrichten muss (30), bereits vor den Ferien gehalten, und liege auch mit den Hospitationsstunden (100) mehr als gut in der Zeit. 

Nach sieben Schulwochen und gut 20 selbstgeplanten und -gehaltenen Stunden kann ich also festhalten:
Weiterlesen

Referendariatserfahrungen

Puhhh, meine Posts frequentieren sich zum Jahresende viel stärker, als es eigentlich geplant war, aber gut.

Dieser Eintrag hat damit zu tun, dass ein anderer großartiger Blogger (es lohnt sich unbedingt, vorbeizuschauen!) mal was zum Referendariat aus der Außenperspektive geschrieben hat – er hat das ganze aus der Situation des Ehemanns einer Referendarin erlebt, die es am Ende glücklicherweise auch erfolgreich beendet hat.

Verlinken wollte ich das, weil das Thema letztens immer mal wieder aufgetaucht ist (hier in der Bloggersphäre).
Zuerst hat Arwen etwas gebloggt, das mich total geschockt hat, dann hat Pi-Er nachgelegtDas bringt natürlich mächtig ins Grübeln. Hier also jetzt der Beitrag, der ursprünglich auf dem großartigen Blog ohgodmywifeisgerman.com erschienen ist. 

Verbunden mit all dem: Möchte vielleicht jemand von den tapferen Recken, die die Lehramtsausbildung komplett überlebt überstanden haben, aus eigener Erfahrung was dazu beitragen? Positive Erlebnisse wären zur Abwechslung mal besonders willkommen. 😀

Shorty: Ref… wie nochmal?

„Frau Studi, sind Sie eigentlich Lehrerin?“

[Anm.: Diese Frage kommt immer mal wieder – ob meines offensichtlich noch nicht allzu fortgeschrittenen biologischen Alters. Und ich antworte meist ausweichend, dass ich hier und jetzt eben die Lehrerin bin, die die Stunde beaufsichtigt. Es fällt mir schwer, eine Antwort zu geben, denn ich möchte nicht lügen und einfach „Ja“ sagen, andererseits sollen die Schüler aber auch nicht erfahren, dass sich einige Kollegen und ich noch im Studium befinden, weil das mit der Disziplin/dem Respekt spätestens dann komplett vorbei ist. Sehr viel einfacher ist natürlich die Frage: „Welche Fächer unterrichten Sie?“, denn darauf kann man schließlich problemlos und ehrlich antworten.]

Noch bevor ich etwas sagen kann, ruft Markus: „Nein, nix sagen!“ 
Er schaut mich grübelnd an.

„Also ich glaube, ich weiß, was Sie sind.“ (Öh… ein Mensch?)

„So, was denn?“, frage ich neugierig.

„Sie sind ganz bestimmt im Referendum! Stimmt’s?“