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Von Gruppenreferaten.

Ach, ich weiß nicht, wieso das so ist, aber es scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass das Leid von Gruppenreferaten kein Ende nimmt, und es nie auch einfach mal problemlos ablaufen kann. 

Ich bin vermutlich auch einfach nicht für Gruppenarbeiten gemacht. Meistens sind meine Ansprüche an die Note höher; wenn meine Mitreferenten schon die Einstellung haben, dass „alles easy ist, weil die Dozentin schon eher gute Noten vergibt, also so 2,3 oder so“, kriege ich die Krise. Im Fall der Sprachwissenschaft ist in der Regel auch mein Fachinteresse ein viel größeres („äääähm wie jetzt, du hast dir einfach mal das Lehrbuch gekauft? Und was meinst du damit, du hast auch die Studie gelesen?! Oh mein Goooott, voll Streber, chill doch mal!“), damit einhergehend ist – Obacht, ein Anflug von Arroganz könnte spürbar werden – meine Fachkompetenz in der Regel auch einfach etwas besser ausgeprägt. All diese Faktoren führen dazu, dass ich gerne das „Alphatier“ bin, das schon eine Vorstellung davon hat, wie es laufen sollte. Naja. Und ja: An der Uni ist das alles mindestens genau so schlimm wie in der Schule!

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Die Statistik meines persönlichen Schreckens

In Anlehnung an diese Statistik hier habe ich mal eine ganz persönliche Statistik aufgestellt, die mich schier zur Verzweiflung getrieben hat… Und die, anders als beim Herrn  \pi\  x r², überwiegend zukunftsbezogen ausfällt. Die durchgestrichenen Punkte beziehen sich auf die vergangenen vier Wochen. Weiterlesen

Meine Motivation rennt mit einem Cocktail über die Wiese… oder so

Weil die Widerspenstige mich mit ihrem Blogeintrag letztens aus der schönen Bloggersphäre pflichtbewusst zurück in die Bibliothek geprügelt getrieben hat, dachte ich, es wäre vielleicht als selbstmotivationaler Faktor ganz nett, meine „Ferien“-To Do-Liste auch mal auf den Blog zu hauen, alles, was „done“ ist, durchzustreichen und mich somit an meiner glanzvollen, naja, geht so Arbeitshaltung zu… erfreuen. Yay!

 

  • massenhaft Zeit in Literaturrecherche für die ungeliebte Hausarbeit stecken
  • in der Bib gefühlt einziehen (Arbeitsatmosphäre und sowas)
  • das Zitate-, Paraphrasierungs- und Stichwortechaos ordnen 
  • die Stichworte sinnhaft und übersichtlich zusammentragen (so halb done!)
  • eine sinnvolle, möglichst akademisch hochwertig klingende Gliederung erstellen
  • die Hausarbeit (Thema + Gliederung) ganz ehrfürchtig beim Dozenten anmelden
  • sich unfassbar freuen, dass der Dozent das Thema angenommen hat (dummerweise nicht done, da noch keine Rückmeldung…)
  • die elende Hausarbeit endlich schreiben (ich. will. nicht. mehr!)
  • Kurswahl für die Auslandsbewerbung zusammentragen
  • Motivationsschreiben für die Auslandsbewerbung verfassen
  • restlichen Kram für die Auslandsbewerbung zusammentragen (Sprachnachweis, Lebenslauf (so halb done), Bescheinigungen (so halb done), offiziellen Notenauszug beschaffen, Bewerbung online einreichen)
  • Wohnsitz und Auto ummelden
  • mit der GEZ, pardon, dem Rundfunkbeitrag rumärgern
  • Kabel Deutschland auf den Arsch treten, äh, kündigen
  • Geburtstagsgschenk für die Schwester besorgen & Geburtstag feiern
  • Referat für direkt nach den Ferien vorbereiten & Rücksprache mit dem betreffenden Dozenten halten
  • Ausarbeitung (10 Seiten, geht ja noch) für das entsprechende Referat, das noch nicht existiert, anfertigen
  • Lektüre für das Literaturwissenschaftsseminar lesen
  • Förderunterricht planen und vorbereiten
  • Familiengedöns zwecks Ostern überstehen
  • Klavier spielen, um nicht irgendwann nichts mehr zu können
  • irgendwann vielleicht auch mal entspannen (manchmal done, aber zu selten)

 

Hm. Naja. Fazit: Da geht noch was.

In diesem Sinne… Ich geh‘ dann mal entspannen 🙂