Schlagwort-Archive: Praxissemester

Von Jahresabschlüssen.

So, ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende…

Zugegebenermaßen, allzu viel gebloggt habe ich nicht, weil ich mehr in der „echten“ Welt abhing bzw. oft auch einfach gar nichts zu verbloggen hatte. 😉
Die erste Hälfte des Jahres verbrachte ich im Ausland, was wahrlich „die beste Zeit meines Lebens“ bisher war, und die zweite Hälfte versank ich so im Praxissemesterstress, dass ich wirklich so gut wie gar nicht zum Bloggen kam (hallo, ihr Referendariatsblogger – WIE macht ihr das?!).

Umso mehr freut es mich, dass mir doch einige Follower treu geblieben sind, auch wenn hier nicht so viel los war. Dankeschön! 🙂 

Hier gibt es noch den (etwas bescheidenen, aber trotzdem netten ;)) Jahresrückblick von WordPress.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auf dass wir uns 2016 wiedersehen, dann hoffentlich auch wieder mit mehr Beiträgen! 

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Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Eigentlich wollte ich dazu ja gar nichts auf meinem Blog schreiben.

Nicht wollen, das kam so ein bisschen auch von nicht können. Jedenfalls konnte ich in den letzten 2,5 Tagen wahrlich nichts dahingehend zu Papier bringen. Und nun gibt es auch noch Anlässe zum Aufregen. Wie schrecklich im Allgemeinen und respektlos den Opfern gegenüber mir das erscheint, spielt dabei sicherlich eine große Rolle.

Zunächt einmal: Am Wochenende habe ich mich gefragt, was ich dazu hätte sagen sollen. Es kam mir so vor, als würde ja schon überall alles gesagt werden, was gesagt werden muss. Nous sommes unis, je suis Paris, ja, das alles, sicherlich. (Pray for Paris vielleicht nicht, denn damit kann ich persönlich nicht viel anfangen.) Auch, wenn mein eigenes Profil aus Respekt vor den anderen Nationen, die ähnlich Schreckliches durchmachen, nicht in den Farben der Tricolore erscheint, hat es mich unfassbar bewegt, wie die Welt plötzlich blau-weiß-rot wurde – auch die Wahrzeichen unserer nicht allzu großen Stadt. Aber all das bloggen und so stehen lassen? Naja, danach war mir ehrlich gesagt nicht zumute.

Zur Vorbemerkung:
Ich ordne die Geschehnisse sowie die Gedanken/Emotionen dazu hier chronologisch an. Hinaus will ich letztlich vor allem auf das, was unter „Sonntagabend“ und „Montag“ fällt. Aber nachdem ich einmal angefangen hatte, konnte ich mich auch nicht zurückhalten, auch den Rest meines Wochenendes etwas zu beschreiben…

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Schulpraxisssemester: Eine Zwischenbilanz

Die Hälfte des Praxissemesters ist jetzt vorbei, und damit wird es auch Zeit für eine Zwischenbilanz.

Meine Pflichtstunden habe ich fast alle in dieser ersten Hälfte absolviert. Ich habe gut 2/3 der Stunden, die ich selbst unterrichten muss (30), bereits vor den Ferien gehalten, und liege auch mit den Hospitationsstunden (100) mehr als gut in der Zeit. 

Nach sieben Schulwochen und gut 20 selbstgeplanten und -gehaltenen Stunden kann ich also festhalten:
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Shorty: Scio nescio.

„Can I ask it in German?“

„No, Manuel. Try English first!“

„…but… I caaaan’t…“

„Which word are you lacking? You can ask me for the word you need, and then you can ask the question in English…“

„… but… but I don’t know!“

„Which word do you need?“

„I don’t know!“

„Well, which German word is it that you don’t know in English?“

with a lot of despair in his voice:
„I DON’T KNOW WHAT WHICH WORD I DON’T KNOW!“

Von (kleinen und großen) Erfolgen.

Englischunterricht stört mich dann, wenn sich zu viel Deutsch darin findet.
Und so geht es mir über lange Zeit in meiner sechsten Klasse, in der mein Betreuungslehrer entweder selbst Vieles auf Deutsch sagt, oder einiges zweisprachig macht: Die Anweisung wird zuerst auf Englisch, dann auf Deutsch gegeben. Auch bei ganz gängigen Dingen, die im Schulkontext ständig vorkommen – Schlagt das Buch auf Seite 113 auf – einhundertdreizehn!, Schreibt das von der Tafel ab!, Versuch mal, das auf Englisch zu sagen!, Das hat Manuel vorhin schon gesagt! […] 

Ganz gerade heraus: Das verstehe ich nicht. Deutsch im Fremdsprachenunterricht ist für mich nur da sinnvoll, wo es um kompliziertere Sachverhalte/Erklärungen geht, wie jetzt z.B. ein neues grammatikalisches Phänomen, bei dem man sicherstellen muss, dass das auch wirklich der letzte Schluri kapiert. Aber Sätze, die immer und immer wieder fallen, und die für eine sechste Klasse nicht unsagbar kompliziert sind – die muss man nicht auf Deutsch sagen. Außerdem kann man so viel über Gestik und/oder Zeichnungen machen, oder Dinge so einfach erklären, dass die Kinder das auch in der Fremdsprache verstehen – zumindest, wenn sie schon in der Grundschule Englisch hatten und auch am Gymnasium schon ein „intensives“ (5 Stunden pro Woche) Lernjahr hinter sich haben.  Weiterlesen

Läuft!

Ach, wie herrlich das Leben sein kann, wenn einfach mal alles läuft.

Das Auslandssemester ist – wie im letzten Beitrag wohl gut rausgekommen ist – perfekt; bis auf ein paar kleinere Ärgerlichkeiten, an denen allerdings die Heimuni Schuld trägt, gibt es keine Mäkel.

Dazu kommt, dass die Tinalise heute endlich die Erleichterung des Jahres erfahren hat: Das Schulpraxissemester wird sie nicht zu einem Umzug zwingen, sondern ganz einfach in der Nähe stattfinden – und das auch noch am allgemeinbildenden Gymnasium, also alles erste Wahl. YAY! 

Zusätzlich kam auch noch der Heimuni-Dozent in die Pötte und dachte sich nach etwas mehr als drei Monaten mal, er könnte ja doch mal die Hausarbeit korrigieren – und diese zwei Drittelnoten höher ansetzen, als die Tinalise erwartet hätte.

So, das wären ja eigentlich mal genug positive Neuigkeiten, oder… sollte ich doch noch erwähnen, dass in Großbritannien auch immer noch die Sonne scheint und T-Shirt Wetter herrscht? 😉