Schlagwort-Archive: Lehramt

Shorty: Mama-Vogel.

Schüler sucht nach der Lösung eines Vokabel-Kreuzworträtsels. Die Frage ist, welches Tier (auf Englisch) Eier legt. [Vorschläge werden angenommen.]

Ich versuche, ihn aufgrund der Ähnlichkeit über das Deutsche zur Vokabel zu führen. „Wo bekommen wir denn unsere Eier her?“

„Ähm… vom Mama-Vogel?!“ 

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Shorty: Herzensmoment.

… wenn nach dem UB ein wenig scheuer Sechser zu den Prüfern läuft und sagt:
„Und, hat die Frau Studi sich gut geschlagen? Also ich finde schon!“ ❤ ❤ ❤

(Nur so, falls man sich manchmal fragt, wofür man den ganzen Mist eigentlich macht. ❤ )

Realsatire Kultusministerium

Es erreicht die ReferendarInnen ein offizielles Schreiben mit Landeswappen und allem drum und dran, in dem zu lesen ist:

Die Einstellungschancen im Gymnasialbereich verschlechtern sich bis 2023 von Jahr zu Jahr und verbessern sich erst wieder ab 2030 (falls es keine zusätzlichen Stellen aufgrund politischer Entscheidungen gibt).“

Ebenjenes Schreiben wird unterzeichnet mit dem Slogan:

GUTE BILDUNG
Beste Aussichten

Hmpf. Suche noch den Zusatz („also, außer jetzt für angehende Gymnasiallehrer“).
Meine Frage: Ist das Satire oder kann das weg? 

 

Nachtrag Grundschulbeitrag: Von nicht ganz so ehrlichen Angeboten

Nachtrag (24.02.18): Gestern hat die APR (Ausbildungspersonalräte) tatsächlich eine Mail erreicht, die alle nachfolgenden Punkte in ihrer Deutlichkeit klarstellt. Na immerhin. Dort ist nun fett gedruckt, dass unter „gymnasialem Lehramt“ vor allem berufliche Schulen und Gemeinschaftsschulen zu verstehen sind. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, wieso man dann den Umweg über die Grundschule gehen sollte, denn die GMS sucht so händeringend, dass sie auch nach dem Ref direkt Gymnasiallehrer einstellen würde… Aber das ist ja nun ein anderes Thema.

Nachdem unser Personalrat das heiß diskutierte Angebot des Kultusministeriums eingehend unter die Lupe genommen und geprüft hat, wurde uns jetzt davon abgeraten, das Angebot in Erwägung zu ziehen, so wir uns keine langfristige Beschäftigung an der Grundschule vorstellen können.

Zum einen würde der Personalrat gerne das kleine Wörtchen mindestens fett und unterstrichen sehen, weil das schon darauf hindeutet, dass es mit der Versetzung nach vier Jahren womöglich kritisch aussieht.
Zum anderen ist die Formulierung Einstellung im gymnasialen Lehramt wohl so zu verstehen, dass man zwar mit Gymnasialbesoldung eine Stelle erhalten soll, aber nicht zwangsläufig an der Schulform des allgemeinbildenden Gymnasiums, sondern evtl. an einem beruflichen Gymnasium oder einer Gemeinschaftsschule.

Das ist ja nun per se nicht schlimm – Hauptsache A13, würden manche sagen. Aber der Fairness halber sollte man das schon auch deutlich so benennen, wenn man den Leuten schon das Angebot macht. Es wäre schon schön, wenn die Leute deutlich gesagt bekämen, worauf sie sich einlassen, und nicht dem Irrtum unterlägen, nach vier Jahren eine Planstelle am Gymnasium versprochen zu bekommen, wie die meisten das verstanden haben.

Im letzten Jahr war die Zahl derer, die ein ähnliches Angebot angenommen haben, übrigens lediglich zweistellig (spezifiziere: 28). Es bleibt spannend, wie viele es dieses Jahr sein werden.

And so it begins…

… mit dem Wahnsinn am Studienseminar, das sich in seinem ganzen ausgeschriebenen Glanz Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung [Ort] schimpft und dessen Stundenverteilung, naja, sagen wir mal, fragwürdig ist. Ja, man kann 30 Zeitstunden reinen Inputs auf drei statt auf fünf Wochentage aufteilen. Warum man das tut, ist mir jetzt allerdings nicht so wirklich klar. 

Von dieser unsäglichen Aufteilung, die zu müde, Hunger, Kopfweh in Dauerschleife führt (ja, ja, man hat deshalb dann auch ein langes Wochenende, aber darauf würde ich lieber zugunsten einer angemesseneren Verteilung verzichten) mal abgesehen, ist es bislang ganz ok bis manchmal sogar nett

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