Schlagwort-Archive: international

Von Integration II

Vor einem halben Jahr schrieb ich schon mal von unseren Flüchtlingskindern. Ich muss sagen, dass sie mit die angenehmsten Schüler sind, die mir an der Tinalise-Schule unterkommen. Sie begegnen mir (bzw. den Lehrkräften generell) mit Respekt, sie hören auf das, was man ihnen sagt, sind stets freundlich und bedanken sich sogar für den Unterricht. Ich habe keinerlei negativen Erfahrungen mit ihnen gemacht, und das meine ich ganz ehrlich. Ich mag die Kinder unheimlich gerne.

Deshalb ist es für mich kein Problem, in einer Stunde doppelte Aufsicht zu führen. Die Lehrerin, die am Nachmittag die ganzen Kids aus den unterschiedlichen Klassenstufen zusammenpfercht, um Deutsch als Fremdsprache zu unterrichten, hat ein Gespräch mit dem Schulleiter, und da ich meine Sechser im Klassensaal nebenan hüte, bekomme ich die Aufsichtspflicht übertragen. Mit manchen Klassen an dieser Schule wäre es der blanke Horror (ausnahmsweise mal keine Übertreibung), denn die verhalten sich schon schwierig, wenn eine Lehrkraft im Raum ist. Sowohl mit den Sechsern als auch mit der Flüchtlingsklasse ist das aber kein Thema. 

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Shorty: Internationals lernen schnell.

Neulicht beim Sprachcafé mit den International Students, beim Tabu-Spiel:

Jenny (aus England) erklärt. Gesucht ist das Wort „Zug“.

„Deutsche Bahn, sie hat viele…“

Emily (aus China): „Warte, ich weiß! Wie heißt… ah, Verspätungen!!!“ 

Lebenszeichen

*Staub von der Startseite wisch*

Hello again! (Dies bitte in der zauberhaften Stimme Howard Carpendales lesen)

Tatsächlich wollte ich mich nur mal kurz zwischenmelden, um ein Lebenszeichen von mir zu geben. Ja, ich lebe tatsächlich noch, und ja, es geht mir verdammt gut! Nach wie vor befinde ich mich im wunderschönen Großbritannien, in dem der Frühling Einzug gefunden hat (von wegen ‚hier regnet es ja nur‘, 7 Tage am Stück Sonnenschein und 20 Grad, inklusive dickem Sonnenbrand, so sieht das hier aus… 😉 ).
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What Erasmus really is like…

Das Schöne an Erasmus/einem Auslandssemester ist: Man hat eine große, tolle, liebenswerte international community um sich rum, was meistens sehr bereichernd, manchmal aber auch leicht verwirrend sein kann.

So wird es einem nach einiger Zeit des Kommunizierens auf Englisch langweilig – Englisch? Das kann hier ja jeeeder! Lasst lieber mal kreativ werden und die Sprachen wechseln… innerhalb einer Konversation, oder aber auch mitten im Satz! 

Der Alltag sieht also so aus: Überwiegend (sagen wir zu 70%) Englisch, dazu kommen 25% Deutsch und… ja… dann wären da noch 5 sehr amüsante, aber auch verwirrende Prozent.

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Es war einmal ein Pub-Quiz…

Pub-Quizzes sind eine witzige Erfindung. Besonders witzig ist es dann, wenn sich eine Gruppe von vier Menschen mit vier verschiedenen Nationalitäten, von denen keine britisch ist, in einem britischen Pub zum Quiz einfindet.

So waren es einmal eine Amerikanerin, eine Französin, ein Norweger und eine Deutsche, die sich dem britischen Quiz mit einer Menge Cider als Kreativitätsmotor stellten. Wacker gaben sie sich einen lateinischen Namen, um beim Verlesen der Plätze auf jeden Fall für Verwirrung und interessante Aussprache zu sorgen, und los ging’s dann schon.

Die erste Frage: Check! Tinalise glänzte und musste nicht schamlos im Boden versinken: In welchem Land wurde Daimler gegründet? Puhhh. Die englische Aussprache dem Wort Daimler zuzuordnen, hat zwar ein paar Sekunden gedauert, aber dann war das auch schon erledigt. Ehre gerettet, Pflicht erfüllt. Weiterlesen