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Von der nächsten Runde

Bald geht es wieder los: Die Schulsommerferien neigen sich dem Ende zu, und die vorlesungsfreie Zeit rennt gleich hinterher.

Gerade befinde ich mich im Endspurt der letzten Hausarbeit meines Lebens [insert ‚Jubelgeschrei‘], das Äquivalent zur Master-Arbeit mal ausgenommen, was sich unglaublich gut und trotzdem doch auch ein bisschen komisch anfühlt. Die letzte Hausarbeit, nach raschem Durchzählen übrigens Nummer 18. Ich war wahrlich nie ein Freund davon, obgleich es sich, wenn man erst mal im Schreiben drin war, gar nicht mehr so schrecklich anfühlte. Eine Hausarbeit bringt doch immer einen unglaublichen Berg an Recherche-, Sortierungs- und Schreibarbeit mit sich. Und mir persönlich geht das wissenschaftliche Arbeiten ja mehr auf die Nerven als alles andere, weil der Eigenanteil, den man leisten darf, doch ziemlich gering ist und man sich überwiegend damit befassen darf, gefühlt hunderte Exemplare von Sekundärliteratur zu wälzen und die Meinungen irgendwelcher großen Namen zusammenzutragen und irgendwie so hinzubasteln, dass es auf 15, 20 oder 25 Seiten Sinn ergibt. Die selbstständige Analyse und Interpretation literarischer Texte, die mir in der Schule so viel Freude bereitet hat, findet an der Uni einfach kaum ihren Platz. Schade, das.
Andererseits stellt die letzte Hausarbeit auch irgendwie ein Signal dar, dass sich das Studium wirklich dem Ende zuneigt. Und dabei ist es doch gefühlt erst zwei Semesterchen her, dass ich mich an der großen Uni zurechtfinden musste, hektisch Räume gesucht habe (ok, je nachdem, an welchem dubiosen Ende der Welt des Campus sich so ein Raum befindet, kann das auch nach mehreren Jahren noch vorkommen) und mich von der schier nie enden wollenden Prüfungsordnung einschüchtern lassen habe. Irgendwie seltsam.

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Die Statistik meines persönlichen Schreckens

In Anlehnung an diese Statistik hier habe ich mal eine ganz persönliche Statistik aufgestellt, die mich schier zur Verzweiflung getrieben hat… Und die, anders als beim Herrn  \pi\  x r², überwiegend zukunftsbezogen ausfällt. Die durchgestrichenen Punkte beziehen sich auf die vergangenen vier Wochen. Weiterlesen

this thing called optimism…

Hallelujah. Ich bin nun wahrlich nicht das, was man als einen Optimisten bezeichnen würde.

Aber grade habe ich sowas von Fahrtwind in meinen Segeln. Yay!

Punkt 1: Mein Hausarbeitsthema wurde tatsächlich angenommen. Jipjep. Ohne irgendeine Anmerkung. Badumm tsss!
Punkt 2: Meine Auslandsbewerbung sieht relativ ordentlich aus und ist so gut wie fertig (auf diverse Bescheinigungen muss ich noch warten, aber dürfte sich alles sozusagen im Druck befinden). Und ja, eine ganz, ganz winzige, miiiinimale Chance besteht sogar, dass die mich nehmen könnten… Mhz. Besser nicht überschwänglich werden mit dem Optimismus-Gedöns. 😉
Punkt 3: Meine Noten sind gar nicht mal so scheiße schlecht, wie ich dachte. Und irgendwie kann mich selbst eine weniger gut bewertete Hausarbeit in den meisten Modulen gar nicht mehr so richtig umwerfen. Jipjep, das ist megamäßig beruhigend.
Punkt 4: Die Sonne kommt in den letzten Tagen mal wieder öfter raus und die Temperaturen sind echt angenehm. 

Ja, tja, so ist das. Tut mir echt leid, dass ich so off-topic bin derzeit, aber viel anderes passiert in den Ferien halt auch nicht :D.
Ab nächster Woche geht’s sicherlich wieder rund. 😉

Meine Motivation rennt mit einem Cocktail über die Wiese… oder so

Weil die Widerspenstige mich mit ihrem Blogeintrag letztens aus der schönen Bloggersphäre pflichtbewusst zurück in die Bibliothek geprügelt getrieben hat, dachte ich, es wäre vielleicht als selbstmotivationaler Faktor ganz nett, meine „Ferien“-To Do-Liste auch mal auf den Blog zu hauen, alles, was „done“ ist, durchzustreichen und mich somit an meiner glanzvollen, naja, geht so Arbeitshaltung zu… erfreuen. Yay!

 

  • massenhaft Zeit in Literaturrecherche für die ungeliebte Hausarbeit stecken
  • in der Bib gefühlt einziehen (Arbeitsatmosphäre und sowas)
  • das Zitate-, Paraphrasierungs- und Stichwortechaos ordnen 
  • die Stichworte sinnhaft und übersichtlich zusammentragen (so halb done!)
  • eine sinnvolle, möglichst akademisch hochwertig klingende Gliederung erstellen
  • die Hausarbeit (Thema + Gliederung) ganz ehrfürchtig beim Dozenten anmelden
  • sich unfassbar freuen, dass der Dozent das Thema angenommen hat (dummerweise nicht done, da noch keine Rückmeldung…)
  • die elende Hausarbeit endlich schreiben (ich. will. nicht. mehr!)
  • Kurswahl für die Auslandsbewerbung zusammentragen
  • Motivationsschreiben für die Auslandsbewerbung verfassen
  • restlichen Kram für die Auslandsbewerbung zusammentragen (Sprachnachweis, Lebenslauf (so halb done), Bescheinigungen (so halb done), offiziellen Notenauszug beschaffen, Bewerbung online einreichen)
  • Wohnsitz und Auto ummelden
  • mit der GEZ, pardon, dem Rundfunkbeitrag rumärgern
  • Kabel Deutschland auf den Arsch treten, äh, kündigen
  • Geburtstagsgschenk für die Schwester besorgen & Geburtstag feiern
  • Referat für direkt nach den Ferien vorbereiten & Rücksprache mit dem betreffenden Dozenten halten
  • Ausarbeitung (10 Seiten, geht ja noch) für das entsprechende Referat, das noch nicht existiert, anfertigen
  • Lektüre für das Literaturwissenschaftsseminar lesen
  • Förderunterricht planen und vorbereiten
  • Familiengedöns zwecks Ostern überstehen
  • Klavier spielen, um nicht irgendwann nichts mehr zu können
  • irgendwann vielleicht auch mal entspannen (manchmal done, aber zu selten)

 

Hm. Naja. Fazit: Da geht noch was.

In diesem Sinne… Ich geh‘ dann mal entspannen 🙂