Schlagwort-Archive: Erasmus

Shorty: Internationals lernen schnell.

Neulicht beim Sprachcafé mit den International Students, beim Tabu-Spiel:

Jenny (aus England) erklärt. Gesucht ist das Wort „Zug“.

„Deutsche Bahn, sie hat viele…“

Emily (aus China): „Warte, ich weiß! Wie heißt… ah, Verspätungen!!!“ 

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Exkurs: Myriades Fotoprojekt

Myriade hat da so ein Fotoprojekt, das mich schon ganz lange reizt. Zu vielen Themen hätte ich passende Fotos, kann sie aber der Anonymität halber leider nicht teilen. 

Dafür habe ich mich aber entschieden, zum Thema „Weite“ etwas beizutragen. 🙂
Es ist mit Sicherheit nicht das schönste Foto aus Großbritannien, aber dafür eines, das mir viel bedeutet, weil dieses Gefühl von Freiheit unbeschreiblich ist, und dennoch irgendwie nicht allzu verfänglich ist, weil der Ort naja, nicht erkennbar ist.

...weil mir nur das Meer (vielleicht vom Himmel mal abgesehen) so wundervoll Grenzenlosigkeit vermittelt.

…weil mir nur das Meer (vielleicht vom Himmel mal abgesehen) so wundervoll Grenzenlosigkeit vermittelt.

 

Das Problem mit „Und, wie war’s?“

Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wo ich anfangen soll. Und wo der Beitrag so richtig hinführen wird.
Meine Stimmung ist mies, ein kleines größeres bisschen sentimental, melancholisch und vor allen Dingen nostalgisch. Nicht zuletzt hängt das mit dem Datum zusammen, denn Daten sind etwas, das sich mir immer ins Gedächtnis einbrennt, und dementsprechend haben jene auch eine recht große Macht über mich, weil ich ständig über die Bedeutung des jeweiligen Tages nachdenken muss.
Vermutlich wird der Beitrag also in aller erster Linie pathetisch. Mit dieser Vorwarnung gibt es hier auch den ‚Read more‘ Cut, denn lustig oder amüsant wird’s heute leider Mal nicht…

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Märchenland Bologna

Ich muss Folgendes gestehen: Ich bin angefressen. Von Bologna, vom Geschwafel der sogenannten „internationalen Vergleichbarkeit“, von all den lieben Märchen, die uns so erzählt werden.

Zugegeben: Bevor ich ins Ausland ging, habe ich mich damit nicht allzu sehr befasst. Ich habe alles hingenommen, und das deutsche System eben als „normal“ angesehen – die Verteilung von ECTS, die elend langen Hausarbeiten, die uns in jedem Fach abverlangt werden, dass jedes Modul außerdem mit einem Referat einherkommt, das man dann gerne noch schriftlich ausarbeiten darf oder wahlweise seitenlange Protokolle schreibt, dass wie in der Schule gar die mündl. Mitarbeit benotet wird – und das generell der Riesennotendruck herrscht, ständig, denn alles zählt und genau das wird uns auch stets ins Gedächtnis zurückgerufen. Das Bachelor/Master-System beinhaltet, dass man am Ende jedes Studienabschnittes, also immer dann, wenn es um einen akademischen Abschluss geht, eine wissenschaftliche Arbeit verfassen muss. All das habe ich so hingenommen – und dank Bologna und dem Geschwafel der internationalen oder doch zumindest inner-europäischen Vergleichbarkeit als ’normal‘ betrachtet, also eben als überall in Europa gültig.

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Lebenszeichen

*Staub von der Startseite wisch*

Hello again! (Dies bitte in der zauberhaften Stimme Howard Carpendales lesen)

Tatsächlich wollte ich mich nur mal kurz zwischenmelden, um ein Lebenszeichen von mir zu geben. Ja, ich lebe tatsächlich noch, und ja, es geht mir verdammt gut! Nach wie vor befinde ich mich im wunderschönen Großbritannien, in dem der Frühling Einzug gefunden hat (von wegen ‚hier regnet es ja nur‘, 7 Tage am Stück Sonnenschein und 20 Grad, inklusive dickem Sonnenbrand, so sieht das hier aus… 😉 ).
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What Erasmus really is like…

Das Schöne an Erasmus/einem Auslandssemester ist: Man hat eine große, tolle, liebenswerte international community um sich rum, was meistens sehr bereichernd, manchmal aber auch leicht verwirrend sein kann.

So wird es einem nach einiger Zeit des Kommunizierens auf Englisch langweilig – Englisch? Das kann hier ja jeeeder! Lasst lieber mal kreativ werden und die Sprachen wechseln… innerhalb einer Konversation, oder aber auch mitten im Satz! 

Der Alltag sieht also so aus: Überwiegend (sagen wir zu 70%) Englisch, dazu kommen 25% Deutsch und… ja… dann wären da noch 5 sehr amüsante, aber auch verwirrende Prozent.

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Es war einmal ein Pub-Quiz…

Pub-Quizzes sind eine witzige Erfindung. Besonders witzig ist es dann, wenn sich eine Gruppe von vier Menschen mit vier verschiedenen Nationalitäten, von denen keine britisch ist, in einem britischen Pub zum Quiz einfindet.

So waren es einmal eine Amerikanerin, eine Französin, ein Norweger und eine Deutsche, die sich dem britischen Quiz mit einer Menge Cider als Kreativitätsmotor stellten. Wacker gaben sie sich einen lateinischen Namen, um beim Verlesen der Plätze auf jeden Fall für Verwirrung und interessante Aussprache zu sorgen, und los ging’s dann schon.

Die erste Frage: Check! Tinalise glänzte und musste nicht schamlos im Boden versinken: In welchem Land wurde Daimler gegründet? Puhhh. Die englische Aussprache dem Wort Daimler zuzuordnen, hat zwar ein paar Sekunden gedauert, aber dann war das auch schon erledigt. Ehre gerettet, Pflicht erfüllt. Weiterlesen