Schlagwort-Archive: Entscheidungen

Von Grübeleien.

Lange ist’s her, dass ich einen richtigen Beitrag geschrieben habe, ich weiß. Das letzte Fachsemester (oh Schreck!) war in vollem Gange, dazu kommt zweimal die Woche die (unverändert chaotische) Arbeit an der Schule, und das, was das Leben eben sonst noch so mit sich bringt – Sport, soziale Kontakte, Netflix 😉 und Co. Aber jetzt gibt es mal wieder einen richtigen Anlass für einen Beitrag, denn ich bin ins Grübeln gekommen.

Es handelt sich um ein Grübeln, das ziemlich große Konsequenzen nach sich ziehen würde – es geht darum, wie mein weiterer Lebensweg aussehen wird. Bis vor kurzem war ich ziemlich sicher, dass ich mich nächstes Jahr von der Uni verabschieden und kurz darauf dem höllischen Ref widmen würde (nein, ich habe hierbei keinerlei Illusionen, dass das Ref „gar nicht so schlimm“ sein könnte). Das war der Plan. Eigentlich. 

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(Studiengangs-)Entscheidungen

Schon seit einigen Jahren beschäftigt mich eine Frage bzgl. der Studiengangsentscheidung, mit der ich immer mal wieder und irgendwie stark frequentiert in den vergangenen Wochen in Kontakt gekommen bin, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, auch mal darüber zu bloggen. Vielleicht möchte ja der ein oder andere seine Meinung kundtun? Ihr seid herzlich dazu eingeladen! 😉
Allerdings möchte ich hier schon die Warnung loswerden, dass es ein sehr langatmiger Beitrag werden wird und ich hier irgendwie meine Grundphilosophie zur Fächerwahl darlegen werde.
Don’t say I didn’t tell you so…

Und zwar geht es um Folgendes: Was hier kein Geheimnis geblieben ist, ist der Umstand, dass ich nicht nur irgendwas auf Lehramt studiere, sondern eben zwei absolut überlaufene Fächer, die schlechte Einstellungsprognosen mit sich bringen und das gefühlt schon seit mehreren Jahrzehnten.
Nun gibt es zu diesem Thema stets die allseits beliebte Frage: „Ja, aber wieso studierste denn sowas auch? Wieso machste denn nicht was Günstigeres, Latein oder so, da warste doch auch gut und das wird doch wenigstens gebraucht?“ Nicht selten höre ich auch den neunmalklugen Hinweis: „Wer heute als Gymnasiallehrer noch einen Job finden will, muss mindestens ein exotisches Fach machen.“ Exotisch lässt sich übrigens ganz leicht in Mathe oder irgendeine Naturwissenschaft, die nicht Biologie heißt übersetzen, aber das nur am Rande.
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