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Shorty: Kommilitonen und Facebook, die xte

Huuuuhu an alleeee, die [KURS] bei [DOZENT] am DONNERSTAG besucht haben. Gibt es was Neues bezüglich dem Essay des Essays? Daaaaaaankeee :-* ❤ ❤

Also, das einzig Wichtige ist eigentlich nur, dass er die Deadline auf die Woche drauf verschoben hat.

Wie jetzt, DEADLINE?!?!?!?!?!?!?!?! :O 

Shorty: Kommilitonenclevereien.

In der Vergangenheit habe ich schon mal über die geistigen Ergüsse meiner Kommilitonen auf Facebook berichtet, bei denen man sich nie so ganz sicher ist, ob man eigentlich weinen oder lachen soll. Wenn man sich das so anschaut, könnte man fast den Eindruck bekommen, man müsse studiert haben, um studieren zu können… 

Sämtliches, das im damaligen Post vorkam, ist leider nach wie vor an der Tagesordnung. Inklusive einer verzweifelten Erstsemesterin, die in Linguistik durch die Einführungsklausur geknallt ist (beim 2. Durchfallen darf man das Anglistik-Studium übrigens komplett abhaken, und zwar bundesweit), die unbedingt Hilfe in einem der Teilbereiche brauchte („der Rest war ganz ok“ – ist klar, wegen 1/4 Teilbereichen fällt man zwar nicht durch, aber wie gesagt, ist klar), der ich daraufhin meine entgeltlose Hilfe anbot, und die sich daraufhin ziemlich erdreistete, als sei ich ihr Depp (ein Auszug: „Ähm, du willst dich schon um 12 Uhr treffen?! Das ist echt früh. Ich muss schließlich eine Stunde pendeln. Das heißt, ich müsste spätestens um 10 aufstehen. Es ist ja vorlesungsfreie Zeit… also geht nachmittags jetzt nicht oder was? Wie, du hast da noch Termine? Ja, bei mir geht das aber halt nicht anders.“). Du, kein Thema, ich habe diese Klausur ja schon vor Jahren bestanden. (Wieso habe ich eigentlich dieses nervige Helfersyndrom? Hmpf…)

Wie dem auch sei, hier der neueste Favorit:

Huuuuuhu, kann mir vielleicht jemand einen Dozenten für Sprachwissenschaft empfehlen?
Zur Auswahl stehen Lisa Fischer, Manu Ohlinger, Joachim Bauer, N.N., Thomas Mayer.
Zu wem würdet ihr gehen? 

Klarer Fall: Zu N.N. natürlich. Der macht einen super Job und ist extrem fair. Stellt sich doch gar nicht die Frage, oder?

Von Föderalismus, „Utopien“ und Konservatismus

Wir alle wissen: Deutschland und der Föderalismus, was das Bildungssystem anbelangt, können ziemlich nervig sein. Insbesondere dann, wenn man von einem Bundesland ins nächste umzieht…
Abgesehen davon schürt das Ganze meiner Meinung nach einen unglaublich unschönen Konkurrenzkampf innerhalb Deutschlands.

Es wird sich seit jeher „gebattled“. Wir leben zwar alle im gleichen Land und am Ende steht als höchster schulischer Bildungsabschluss überall das Abitur – aber so einfach ist das ja noch lange nicht. Das Abitur in diesem Bundesland wird als schwieriger erachtet, in jenem bekommt man es sicherlich geschenkt. Die Rechnerei geht los: „Also ein NRW-Abitur ist in Bayern ja sicherlich mal vornerein um 0,5-0,8 schlechter…“.
„Ihr müsst ja irgendwie gar nichts leisten.“ / „Wie, ihr müsst nicht Deutsch und Mathe im Abi haben?! Aber hallo!“ / „Mathe und Deutsch im Abi, aber nicht zwangsläufig SCHRIFTLICH? Das ist ja sowas von geschenkt, da kann man das Abi ja gleich mit der Geburt ausstellen!“ / „Ähm, also ihr habt ja nur zwei Leistungskurse. Also wir haben ja 3, 4, 5, 12.“ […]

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Schulpraxisssemester: Eine Zwischenbilanz

Die Hälfte des Praxissemesters ist jetzt vorbei, und damit wird es auch Zeit für eine Zwischenbilanz.

Meine Pflichtstunden habe ich fast alle in dieser ersten Hälfte absolviert. Ich habe gut 2/3 der Stunden, die ich selbst unterrichten muss (30), bereits vor den Ferien gehalten, und liege auch mit den Hospitationsstunden (100) mehr als gut in der Zeit. 

Nach sieben Schulwochen und gut 20 selbstgeplanten und -gehaltenen Stunden kann ich also festhalten:
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Vokabellernmethoden…

Achja. Reizenderweise hat mich die Chefin überredet, trotz Praxissemester doch noch im Nachhilfe-Institut auszuhelfen. Und ich habe mich erweichen lassen – warum nochmal?! Achja, weil ich solche Äußerungen, die mich den letzten Nerv kosten, total vermisst habe.

Achte Klasse, Hauptschule, Englisch. Schülerin soll Vokabeln lernen. Tina sagt: „Aber auch die Sätze!“ Schülerin murrt. Schülerin sagt, dass sie nie die Sätze lernen muss. Reicht ja auch, wenn man völlig zusammenhangslos einzelne Wörter um sich werfen, diese aber nicht in einen Kontext einbinden kann. Und sowieso kommen in den blöden Sätzen eh immer 90% Wörter vor, die ja eben nicht gerade in den aktuellen Vokabeln sind. Woher soll man die denn dann bitteschön wissen!?

Die Schülerin lernt – mit Widerwllen – die Vokabeln. Die Sätze nicht.
Ich frage die Vokabeln ab, die Schülerin soll sie aber immer erst nennen, und dann noch aufschreiben. „Hä wie jetzt, aufschreiben?! Wieso AUFSCHREIBEN, vallah? Voll unfaiiir!“ – „Aber du musst die Vokabeln doch auch schreiben können. Was bringt dir das denn sonst im Test oder in der Arbeit, wenn du nur weißt, wie man sie ausspricht?!“ – „Schreibung is‘ meinem Lehrer eh voll egal! Der’s froh, wenn irgendjemand irgendwas weiß, was die richtige Vokabel is, so!“ […]
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What Erasmus really is like…

Das Schöne an Erasmus/einem Auslandssemester ist: Man hat eine große, tolle, liebenswerte international community um sich rum, was meistens sehr bereichernd, manchmal aber auch leicht verwirrend sein kann.

So wird es einem nach einiger Zeit des Kommunizierens auf Englisch langweilig – Englisch? Das kann hier ja jeeeder! Lasst lieber mal kreativ werden und die Sprachen wechseln… innerhalb einer Konversation, oder aber auch mitten im Satz! 

Der Alltag sieht also so aus: Überwiegend (sagen wir zu 70%) Englisch, dazu kommen 25% Deutsch und… ja… dann wären da noch 5 sehr amüsante, aber auch verwirrende Prozent.

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