Archiv der Kategorie: Schule

Shorty: Mama-Vogel.

Schüler sucht nach der Lösung eines Vokabel-Kreuzworträtsels. Die Frage ist, welches Tier (auf Englisch) Eier legt. [Vorschläge werden angenommen.]

Ich versuche, ihn aufgrund der Ähnlichkeit über das Deutsche zur Vokabel zu führen. „Wo bekommen wir denn unsere Eier her?“

„Ähm… vom Mama-Vogel?!“ 

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Shorty: Herzensmoment.

… wenn nach dem UB ein wenig scheuer Sechser zu den Prüfern läuft und sagt:
„Und, hat die Frau Studi sich gut geschlagen? Also ich finde schon!“ ❤ ❤ ❤

(Nur so, falls man sich manchmal fragt, wofür man den ganzen Mist eigentlich macht. ❤ )

Nachtrag Grundschulbeitrag: Von nicht ganz so ehrlichen Angeboten

Nachtrag (24.02.18): Gestern hat die APR (Ausbildungspersonalräte) tatsächlich eine Mail erreicht, die alle nachfolgenden Punkte in ihrer Deutlichkeit klarstellt. Na immerhin. Dort ist nun fett gedruckt, dass unter „gymnasialem Lehramt“ vor allem berufliche Schulen und Gemeinschaftsschulen zu verstehen sind. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, wieso man dann den Umweg über die Grundschule gehen sollte, denn die GMS sucht so händeringend, dass sie auch nach dem Ref direkt Gymnasiallehrer einstellen würde… Aber das ist ja nun ein anderes Thema.

Nachdem unser Personalrat das heiß diskutierte Angebot des Kultusministeriums eingehend unter die Lupe genommen und geprüft hat, wurde uns jetzt davon abgeraten, das Angebot in Erwägung zu ziehen, so wir uns keine langfristige Beschäftigung an der Grundschule vorstellen können.

Zum einen würde der Personalrat gerne das kleine Wörtchen mindestens fett und unterstrichen sehen, weil das schon darauf hindeutet, dass es mit der Versetzung nach vier Jahren womöglich kritisch aussieht.
Zum anderen ist die Formulierung Einstellung im gymnasialen Lehramt wohl so zu verstehen, dass man zwar mit Gymnasialbesoldung eine Stelle erhalten soll, aber nicht zwangsläufig an der Schulform des allgemeinbildenden Gymnasiums, sondern evtl. an einem beruflichen Gymnasium oder einer Gemeinschaftsschule.

Das ist ja nun per se nicht schlimm – Hauptsache A13, würden manche sagen. Aber der Fairness halber sollte man das schon auch deutlich so benennen, wenn man den Leuten schon das Angebot macht. Es wäre schon schön, wenn die Leute deutlich gesagt bekämen, worauf sie sich einlassen, und nicht dem Irrtum unterlägen, nach vier Jahren eine Planstelle am Gymnasium versprochen zu bekommen, wie die meisten das verstanden haben.

Im letzten Jahr war die Zahl derer, die ein ähnliches Angebot angenommen haben, übrigens lediglich zweistellig (spezifiziere: 28). Es bleibt spannend, wie viele es dieses Jahr sein werden.

Von „sehr neu[en] und mit Sicherheit auch sehr, sehr gut[en] [Konzepten]“*

Schon seit längerer Zeit, aber besonders intensiv seit gestern wird in so manchen Referendar-Runden und Lehrerzimmern die Idee diskutiert, Gymnasiallehrer in die Grundschulen zu schicken, um den Lehrermangel in der Primarstufe mit potentiellen Arbeitslosen in den Sekundarstufen zu kompensieren. 

„Sehr, sehr gut“ findet das in meinem Umfeld niemand. Die Kultusministerin aber schon.
Gestern gab es nicht nur ein Radiointerview dazu, sondern auch noch ein schickes offizielles Schreiben, das sich an die (künftigen) Gymnasiallehrer unseres Bundesland richtete. (Dieses ist über Google übrigens recht leicht zu finden, verlinken möchte ich das unsägliche Ding höchst ungern.)

Das Schreiben beginnt so schön erbaulich mit einem Absatz zu über 2.000 Bewerberinnen und Bewerbern, die am Gymnasium vor allem mit den Fächern Deutsch, Englisch (*meld*), Geschichte und Spanisch keine Stelle erhalten haben – eine Situation, die sich „in der Einstellungsrunde 2018 weiter verschärfen [wird]“. 

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Das Referendariat: Baden-Württemberg (GYM)

Da Lotta die Idee hatte, eine Übersicht über den bildungsföderalistischen Dschungel zu erstellen, was das Referendariat angeht, schreibe ich hier meinen Gastbeitrag über das Ref in Baden-Württemberg (oh the joy).

Wer sich durchquälen möchte, darf gerne weiterlesen. 😉

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