Ohne Worte.

Erst Brexit, jetzt die USA. Zweimal habe ich gedacht, das kann nicht wirklich passieren, die Vernunft wird siegen. Zweimal habe ich die Menschen überschätzt.

Ich bin wirklich sprachlos, und genauso schockiert aufgewacht, wie es im Juni der Fall war – aus allen Wolken bin ich gefallen. Schon wieder. 

Kurzum:

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8 Gedanken zu „Ohne Worte.

  1. pimalrquadrat

    Kann dich nur zu gut verstehen, aber ich befürchte, wir sind erst am Anfang. Was wir erleben könnte das Ende der aufgeklärten Demokratien sein und der Beginn einer neuen Ära, die etlichen Fortschritt zunichte machen wird. Und ganz ehrlich, es wundert mich nicht. Ich denke, dass es wohl doch ein menschliches Ding ist, nicht kontinuierlich in Frieden zu leben und aufzubauen, sondern immer wieder Phasen der (totalen) Zerstörung notwendig sind… 😦

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Das Wahlsystem in den USA ist sowieso nicht sonderlich demokratisch. Für den popular vote interessiert sich keine Sau, da hatte Hillary nämlich gewonnen, aber ich habe gelesen, dass man theoretisch auch nur 30% bräuchte, um Präsident zu werden (je nachdem, auf welche Staaten das verteilt ist). Wie furchtbar ist das denn!?
      Das klingt jetzt aber wirklich sehr heftig 😦 ich hoffe, dass es nicht so weit kommen wird. Aber diese Rückkonzentration auf den Nationalismus besorgt mich sehr. Nicht nur in den USA, von denen habe ich ja noch nie allzu viel gehalten…

      Antwort
      1. rhadamanthys

        Na ja, bei uns sind bei der letzten BTW auch 16% der Stimmen zwischen den anderen Parteien aufgeteilt worden.

      2. pimalrquadrat

        Wobei der popular vote zeigt, wie tief gespalten das Land ist, denn 200.000 Stimmen, das dürfte ein Unterschied im Promillebereich sein. Aber klar, Gewinner und Verlierer gibt es beide immer mehr…

        Naja, die USA haben eh ein merkwürdiges Verhältnis zu Demokratie, weshalb dieses merkwürdige Konzept der Wahlmänner gut zu denen passt. 😦

        Jepp, das ist gerade weltweit en vogue. Wenn sich Länder in Ostasien massiv islamisieren, Europa konservativ-nationalistisch wird, Afrika wohl auch noch die nächsten 1000 Jahre mit Stammesfehden, gegenseitigem Abschlachten, karnickelhafter Vermehrung (mal im Ernst, bei den Geburtenraten reicht eine Erde niemals) und Hokuspokus-Glauben beschäftigt ist, stehen uns sehr „interessante“ Zeiten bevor.

      3. tinatainmentia Autor

        Der Unterschied war 45,7 zu 45,5 oder so, ja. Klar, es ist gespalten. Aber in einem anständigen System hätte Trump damit im electoral vote nicht so weit vorne liegen dürfen, das sieht nämlich viel eindeutiger aus und das stört mich.

        Interessant, ja… so kann man’s euphemistisch auch nennen :/

      4. rhadamanthys

        Es hatte jede Partei die Gelegenheit das umzustellen. Niemand möchte das, da damit die kleinere Staaten völlig unbedeutend würden.

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