Shorty: Kommilitonenclevereien.

In der Vergangenheit habe ich schon mal über die geistigen Ergüsse meiner Kommilitonen auf Facebook berichtet, bei denen man sich nie so ganz sicher ist, ob man eigentlich weinen oder lachen soll. Wenn man sich das so anschaut, könnte man fast den Eindruck bekommen, man müsse studiert haben, um studieren zu können… 

Sämtliches, das im damaligen Post vorkam, ist leider nach wie vor an der Tagesordnung. Inklusive einer verzweifelten Erstsemesterin, die in Linguistik durch die Einführungsklausur geknallt ist (beim 2. Durchfallen darf man das Anglistik-Studium übrigens komplett abhaken, und zwar bundesweit), die unbedingt Hilfe in einem der Teilbereiche brauchte („der Rest war ganz ok“ – ist klar, wegen 1/4 Teilbereichen fällt man zwar nicht durch, aber wie gesagt, ist klar), der ich daraufhin meine entgeltlose Hilfe anbot, und die sich daraufhin ziemlich erdreistete, als sei ich ihr Depp (ein Auszug: „Ähm, du willst dich schon um 12 Uhr treffen?! Das ist echt früh. Ich muss schließlich eine Stunde pendeln. Das heißt, ich müsste spätestens um 10 aufstehen. Es ist ja vorlesungsfreie Zeit… also geht nachmittags jetzt nicht oder was? Wie, du hast da noch Termine? Ja, bei mir geht das aber halt nicht anders.“). Du, kein Thema, ich habe diese Klausur ja schon vor Jahren bestanden. (Wieso habe ich eigentlich dieses nervige Helfersyndrom? Hmpf…)

Wie dem auch sei, hier der neueste Favorit:

Huuuuuhu, kann mir vielleicht jemand einen Dozenten für Sprachwissenschaft empfehlen?
Zur Auswahl stehen Lisa Fischer, Manu Ohlinger, Joachim Bauer, N.N., Thomas Mayer.
Zu wem würdet ihr gehen? 

Klarer Fall: Zu N.N. natürlich. Der macht einen super Job und ist extrem fair. Stellt sich doch gar nicht die Frage, oder?

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14 Gedanken zu „Shorty: Kommilitonenclevereien.

  1. pimalrquadrat

    Helfersyndrom ist auf Dauer ziemlich ungesund. 😉
    Übrigens wolltest du doch noch für mich ne Seminararbeit schreiben und mir ein Haus bauen, wie lang muss ich denn da noch drauf warten? 😛

    Die Pointe bei der Suche nach nem Dozenten versteh ich aber nicht. 😳

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ja, ich ärgere mich meistens doch nur darüber, weil man irgendwie nie an „normale“, sprich nette, dankbare Menschen gelangt.

      Natürlich, der Franzose kann ja kein Latein. :mrgreen: 😛
      N.N. steht lediglich für „nomen nominandum“ (kann aber auch „nomen nescio“ sein) und ist ein Platzhalter. Letztlich bedeutet das einfach, dass es noch nicht klar ist, wer diesen Kurs übernehmen wird. :mrgreen: Aber ich würde mich sicherheitshalber auch mal nach den Qualitäten dieses gewissen N.N. erkundigen… 😉

      Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Achjo, nicht unbedingt mich, sondern halt generell Leute, die ihr Helfersyndrom nicht ganz ausschalten können. :mrgreen: Aber auf so ganz dumme Fragen antworte ich auch gar nicht.

      Antwort
  2. teacheridoo

    Wie gut, dass sie nicht an mich geraten ist. Ich hätte sie zu um 8 bestellt – und ihre Pendlerausrede entkräftet mit der Tatsache, dass ich länger unterwegs bin. 😝 Leute gibt’s….

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ich habe auch mehrfach erwähnt, dass ich selbst auch gar nicht in [Uni-Stadt] wohne und schließlich auch extra für sie anreisen würde. Pff. Das hat sie überhaupt nicht gejuckt. Ich sag‘ ja, dreist ohne Ende.
      Ich bin jetzt auch nicht so gutmütig, meine Termine dann zu verschieben, dass Madame ihren Schönheitsschlaf bekommen kann. Entsprechend haben wir uns nicht getroffen und ich habe seither auch nichts mehr von ihr gehört. Vielleicht ist es letztlich doch auch gar nicht so wichtig, diese Klausur nächste Woche zu bestehen, wer weiß… 😉

      Antwort
  3. frllehrerin

    Ähnliches kam bei uns vor einigen Semestern auch vor. Zur Auswahl standen drei Dozenten, welche ein Sprachlernseminar übernahmen (entweder war es Pronunciation & Intonation oder Grammar), und der Hilfe suchende Student wandte sich mit einer ähnlichen Frage an die Facebook Community. Genauer gesagt an die Anglistik Gruppe unserer Hochschule, in der so ziemlich jeder Anglistikstudent und eben auch einige Dozenten vertreten sind. Es folgte eine heftige Diskussion, welcher der drei Dozenten denn nun der Beste sei und welcher es, gelinde gesagt, „nicht ganz so drauf hat.“
    Das Ende der Geschichte: Ein paar Wochen später saßen dann einige Studenten, die sich an der Diskussion beteiligt hatten, mit Schamesröte in dem Kurs des Dozenten, über den sie hergezogen waren und der ihnen grinsend erzählte, wie amüsant ER die Facebook-Diskussion fand. 😀

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Oh weia, das ist dämlich, wenn Dozenten auch in der FB-Gruppe sind – das ist hier nicht so. Nein, sich nach den Dozenten zu erkundigen, ist ganz normal und so weit auch okay – aber den Platzhalter nicht rauszulassen, ist einfach dämlich. :mrgreen:

      Antwort
  4. Maggy

    Du bietest ihr an, dass du ihr kostenlos hilfst und sie müsste dafür um 10 Uhr aufstehen und das ist ihr zu früh? Wenn es so wichtig ist, dann sollte sie auch bereit sein um 6 aufzustehen. Es geht schließlich um ihre Zukunft…

    Das mit N.N. fand ich auch witzig. 😀 Dein Glaskugel ist wohl gerade zur Reparatur?

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Korrekt. Sie ist durch die Klausur beim 1. Mal geknallt, und beim 2. Mal ist man raus aus dem Studiengang. :mrgreen: Aber bitte, wer nicht will, der hat schon. Die Klausur ist diese Woche, ich habe nie wieder von ihr gehört. Vielleicht hört bald niemand in der Studiengangs-Gruppe mehr von ihr… 😈

      Danke. :mrgreen: Ich dachte schon, „N.N.“ sei wohl doch nicht so gängig an Unis. Ja, das olle Dingen hat keine Displeeeh-Versicherung wie ein iPhone… 😦

      Antwort
      1. Maggy

        Ich kenne es jetzt auch nicht direkt aus der Uni, sondern hab das in der Arbeit mal aufgeschnappt, aber dass jemand nicht so heißt, dürfte wohl klar sein.

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