Von Föderalismus, „Utopien“ und Konservatismus

Wir alle wissen: Deutschland und der Föderalismus, was das Bildungssystem anbelangt, können ziemlich nervig sein. Insbesondere dann, wenn man von einem Bundesland ins nächste umzieht…
Abgesehen davon schürt das Ganze meiner Meinung nach einen unglaublich unschönen Konkurrenzkampf innerhalb Deutschlands.

Es wird sich seit jeher „gebattled“. Wir leben zwar alle im gleichen Land und am Ende steht als höchster schulischer Bildungsabschluss überall das Abitur – aber so einfach ist das ja noch lange nicht. Das Abitur in diesem Bundesland wird als schwieriger erachtet, in jenem bekommt man es sicherlich geschenkt. Die Rechnerei geht los: „Also ein NRW-Abitur ist in Bayern ja sicherlich mal vornerein um 0,5-0,8 schlechter…“.
„Ihr müsst ja irgendwie gar nichts leisten.“ / „Wie, ihr müsst nicht Deutsch und Mathe im Abi haben?! Aber hallo!“ / „Mathe und Deutsch im Abi, aber nicht zwangsläufig SCHRIFTLICH? Das ist ja sowas von geschenkt, da kann man das Abi ja gleich mit der Geburt ausstellen!“ / „Ähm, also ihr habt ja nur zwei Leistungskurse. Also wir haben ja 3, 4, 5, 12.“ […]

Die Diskussionen sind endlos. Und außerdem ist jeder der festen Überzeugung, dass das eigene System das beste sein muss. Naja.

Ich mochte mein Schulsystem. Ehrlich. Es gab Kritikpunkte, klar, aber alles in allem war ich sehr zufrieden.
Trotzdem wollte ich noch ein anderes kennenlernen. Alle 16 durchzumachen ist absolut absurd, klar. Aber zumindest einen Vergleich wollte ich haben. Zumal sonst so Vieles über Hörensagen läuft. Und dem, was dahinter steckt, hinter diesem Wir sind so viel besser als ihr und unser Abitur ist sooo viel anspruchsvoller und so, dem wollte ich auf den Grund gehen. 

Naja. Und jetzt? Jetzt schaue ich mir das System seit einem Weilchen an, und je länger ich das tue, desto mehr vermisse ich das ‚unsrige‘. Darüber hinaus rege ich mich desto mehr darüber auf, wie in meinem aktuellen Bundesland ‚mein‘ System als absolut billig dargestellt wird – denn der Vergleich zeigt: Nee, Freunde! Es gibt Aspekte, die sind hier anspruchsvoller, und es gibt solche, die sind dort anspruchsvoller. Ich würde sagen, dass es sich ausgleicht. Und dass mir persönlich das unsrige alles in allem dennoch besser gefällt, weswegen ich berufstechnisch dann wohl doch in die Heimat zurückkehren werde, um auch anständig hinter dem System, dessen Teil ich dann sein werde, stehen zu können. Aber das ist ein anderes Thema.

Was mich nun richtig genervt hat: Nun, die Ansprache unserer Schulleiterin. Ihr Plädoyer für das einzig wahre Gymasium. Mit erschreckend konservativen Haltungen, mit denen sie leider so gar nicht allein dasteht. Und das geht mir persönlich gehörig gegen den Strich.
Dem Kollegium gegenüber erläutert sie die amüsante, erheiternde Lektüre, die sie letztens zu Entwürfen zur Umstrukturierung gelesen habe. Die Highlights wolle sie präsentieren. Man dürfe jetzt aber nicht allzu sehr in Gelächter ausbrechen, denn wenn man diese Dinge ernst nehme, so müsse man sich mit Albträumen im Schlaf wälzen, was für düstere Zeiten auf den heiligen Gral, das Gymnasium, nun zukommen könnten. 

„Stellen Sie sich mal vor, da soll es dann so ‚Basiskurse‘ und ‚höher gestellte‘ Kurse geben. In Deutsch, Mathe, Englisch. Merken Sie was? Ja, das erinnert uns alle an die Vergangenheit. Dahinter versteckt sich nichts Anderes als das Prinzip der Grund- und Leistungskurse! Keine einheitlichen Kurse in den Hauptfächern mehr in der Oberstufe, stellen Sie sich das mal vor! Wir sind doch froh, dass wir diesen Unsinn los sind!“

Öhm… wie bitte? Grund- und Leistungskurse, hallo? Ich bin der größte Fan! Es gibt für mich keinen größeren Unsinn, als in der Oberstufe Schüler in den „Hauptfächern“ alle zum gleichen Niveau zu zwingen. Das klappt nicht. Es gibt unterschiedliche Interessen und unterschiedliche Begabungen. Und die Kluft zwischen denen, die bei uns „die Besten im Leistungskurs“ waren und denen, die „die Schwächsten im Grundkurs“ waren, holla die Waldfee. Die war riesig. Und die sitzen hier alle zusammen in einem Kurs. Was im Übrigen – wie könnte es auch anders sein – darin resultiert, dass diese Einheitskurse zu einem Mischmasch werden und niveautechnisch irgendwo zwischen früherem Grund- und Leistungskurs liegen. Warum das dann so viel anspruchsvoller sein soll, als jeden Schüler seine Schwerpunkte selbst setzen zu lassen und diese dann eben auch auf entsprechend höherem Niveau zu vertiefen, weiß ich auch nicht. Im Übrigen kann man auch in diesen bösen Bundesländern, die Grund- und Leistungskurse noch haben, nicht gänzlich um die Grundsäulen rumkommen. Die Pflichtbereiche Naturwissenschaften/Mathe, Gesellschaftswissenschaften und Deutsch/Fremdsprachen sind ohnehin abzudecken. Auch im Abitur. Also was soll denn dieser Unfug?!

„Klasse 10 soll dann auch noch zur Oberstufe gehören. Also ist man dann wieder bei 3 Jahren Oberstufe, und da gibt es dann irgendwie noch eine Eingewöhnungsphase in Klasse 10. Das geht ja mal gar nicht!“

Öhm… warum denn nicht? Ich bin an sich kein G8 Fan. Aber wenn es schon G8 sein muss, dann doch bitte auch mit 3-jähriger Oberstufe, bzw. mit Eingewöhnungsphase. Ansonsten gibt es auch genug Leute, die die 11. wiederholen – ist das so viel besser? Bei uns gab es auch ein halbes Jahr „Eingewöhnung“ in die Oberstufe, bevor die Noten fürs Abitur zählten. Ich weiß nicht, inwiefern uns das geschadet haben soll.

„Jetzt müssen Sie sich auch noch überlegen: Damit die aaaaarmen Kindlein von der Realschule, die keine zweite Fremdsprache gelernt haben, dennoch aufs allgemeinbildende Gymnasium kommen können, soll es dann ab Klasse 10 auch noch eine Fremdsprache geben, die man dann nur in diesen 3 Jahren lernen kann! Nur. In. Drei. Jahren! Und die Gymnasiasten, die können dann ihre zweite Fremdsprache abwählen und dafür noch mal eine dritte lernen. In. DREI. Jahren! Wie absurd ist das? Das muss man sich ja mal vorstellen. Unglaublich!“

Öhm… langsam werde ich sauer. Bei uns gibt es diese Fremdsprachenoption für die Realschüler schon ewig (i.d.R. Französisch). Das nennt sich Crash-Kurs und wird, weil es ja NUR. DREI. JAHRE! sind, 5-stündig unterrichtet. Also. Über. DREI. Jahre! … So what? 3 Jahre à 5 Stunden „Intensivkurs“, das ist schon eine Menge. Und auch völlig legitim, wie ich finde. So, und nun zu Teil II dieser Aussage: Bravo! Applaus! Lasst die Sektkorken knallen!
Wirklich jetzt. Genau der Punkt war es, den ich unserem System immer angekreidet habe. Ja, wir haben den Crash-Kurs. Nein, er ist nicht für „Schon-immer-Gymnasiasten“ zugänglich. Und das war für mich persönlich ziemlich schade. Hallo, Latein nach 5 Jahren mit Latinum abwählen und dafür noch 3 Jahre Intensivkurs Französisch? Aber hallo!  Gerne! Her damit! Ich hätte das sofort gemacht. Durfte ich leider nicht, weil eben „Schon-immer-Gymnasiast“. Aber allgemein finde ich das ja eine tolle Sache. Naja.

„Jetzt werden Sie sicherlich gleich richtig empört sein: Statt vier schriftlicher Prüfungen soll es künftig nur noch drei geben! Nur. Noch. DREI! Wo kommen wir denn dahin? Wer soll das Abitur dann noch ernstnehmen?! Und dafür soll es dann zwei mündliche Prüfungen geben. Also keine Präsentationsprüfungen, sondern so richtige altmodische Prüfungen, mit 10 Min referieren und anschließendem Kolloquium… Unfassbar!“

Öhm… Entschuldigung, also ich, die ich ja – ich bekenne mich – mein Abitur quasi schon mit dem Grundschulzeugnis erhalten habe, hatte nur drei schriftliche Prüfungen. Schreck, lass nach. Und das in meinen drei Leistungskursen. Pfui! Ja, jetzt sehe ich es endlich ein: Diese vierte schriftliche Prüfung hätte aus mir wirklich einen deutlich gebildeteren Menschen gemacht. Ich werde meinen Abiturschnitt künftig in anderen Bundesländern tatsächlich um 0,5 nach unten korrigieren. Und dann hatte ich auch noch eine mündliche Prüfung. Oh weh. Und die auch noch in Mathematik. Also Mathe nicht schriftlich, sondern mündlich. Ich hatte es also als GrunzGrundkurs. Nur drei Stunden die Woche! (Im Vergleich: Im gelobten Land sind es 4. Ein LK bei uns hat übrigens 5.) Oh man. Und dann war es nicht mal eine Präsentationsprüfung… nein, autsch, so richtig altmodisch! Ich bekam die Aufgaben, hatte 20 Min. Zeit, diese vorzubereiten, musste dann referieren und mich dem Kolloquium stellen. Urgh. Und jetzt wage ich auch noch zu behaupten, dass ich diese Form einer mündlichen Prüfung als schwieriger erachte als eine Präsentationsprüfung… Ja ja, ich stelle mich gleich auf den Scheiterhaufen.

Nun zur Krönung…

„Sie sehen, mit all diesen lächerlichen, völlig absurden und utopischen Maßnahmen soll nur ein Ziel erreicht werden: Das Niveau des Abiturs wird gesenkt, der Abschluss entwertet. Man will mit aller Gewalt dafür sorgen, dass Real- und Gemeinschaftsschüler, die sich mal für eine ganz andere Schullaufbahn und einen ganz anderen Schulabschluss entschieden haben, mit aller Gewalt doch noch durchs allgemeinbildende Gymnasium zum Abitur geschleift werden. Da gehen wir bitteren Zeiten entgehen.“

Öhm… Was soll diese Aussage?! Erstens: All diese angesprochenen Aspekte sind nicht utopisch, lächerlich oder völlig absurd, sondern werden in anderen Bundesländern so umgesetzt. Da die Fremdsprache ab Klasse 10 auch für Gymnasiasten berücksichtigt wird, sehe ich hier lediglich eine kleine Optimierung des unsrigen Systems – und ja, wir sind ja auch alle damit groß geworden. Und haben Abitur gemacht. Und sind jetzt sogar dazu in der Lage, in dem Wir sind aber 13124861 Mal anspruchsvoller und haben ein traditionelles Gymnasium!-Bundesland zu studieren. Erfolgreich. Komisch, oder?
Außerdem stört mich letzteres gewaltig. Unser Schulsystem soll doch bitte durchlässig sein! Ich will wahrlich keine Abiturquote von 80% oder so sehen, ich bin auch nicht der Meinung, dass jeder Abitur machen sollte/muss. Ich bin noch viel weniger der Meinung, dass man die Standards senken sollte, um das „Abitur für alle“ zu erreichen. Aber Durchlässigkeit wird ja wohl noch erlaubt sein. Was soll dieser Spruch von wegen „sich für eine andere Laufbahn entschieden“?  Erstens, diese Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt. Das gilt auch für Gymnasiasten, die dann auf eine andere Schulform wechseln. Zweitens, diese Entscheidung wurde meistens von den Eltern getroffen, nicht von den Kindern selbst. Drittens, diese Entscheidung wurde zu einem Zeitpunkt getroffen, als noch alles offen war. Mit 9 oder 10 Jahren kommen Schüler auf die weiterführende Schule. Soll das dann das „endgültige Urteil“ sein, welchen Schulabschluss sie machen dürfen? Warum? Ähnlich verhält es sich mit der zweiten Fremdsprache: Ja, mein Gott, dann hat das Kind/seine Eltern sich im Alter von 12 Jahren eben gegen die Fremdsprache und für die anderen Fächer entschieden. Deshalb darf es dann 4 Jahre später nicht doch noch den Wunsch haben, das Abitur zu machen?! Denn wo kämen wir denn dahin, wenn Laufbahnentscheidungen nicht mit spätestens 12 für immer besiegelt wären… 

Ganz ehrlich, mir gehen Konservatismus und Arroganz hier inzwischen sowas von gehörig auf die Nerven. Hauptsache es bleibt alles so, wie es ist. Bloß keine Veränderungen. Und nicht, dass das heilige Gymnasium sich am Ende noch mal wandelt… Und man darf auch nicht vergessen, dass scheinbar 14/16 (!) der Bildungssysteme Deutschlands absolut mies sind und man das Abitur eigentlich nur in zwei Bundesländern hier so richtig erwirbt, mit Anspruch und Niveau ohne Hautcreme und allem drum und dran. Eine Freundin sagte letztens, das arte fast in „Bundeslandpatriotismus“ aus. So kommt es mir auch vor – und es treibt mich in den Wahnsinn.
Ganz oft habe ich einfach das Gefühl, wenn die Leute mit etwas aufgewachsen sind und gar nichts anderes kennen, sich auch gar nichts anderes angesehen haben, dann denken sie, alles andere würde nicht funktionieren und wäre schlecht. Ich bin froh, dass ich den Schritt getan habe, mir zwei Systeme anzuschauen. Ich glaube, das würde so manch anderem auch mal ganz gut tun.



 

P.S.: Ich möchte mal noch anmerken, dass es selbstverständlich auch in diesen Bundesländern ganz tolle Lehrkräfte gibt, die meiner Meinung nach eine ganz gesunde Einstellung haben, zumindest, was man so hört/rausliest – wie bei Frau Henner und Herrn Mess zum Beispiel. Oder natürlich bei Kollegen, mit denen ich mich schon ausführlich über diese Themen unterhalten habe.
Ich bin einfach nur gefrustet, weil ich mir seit inzwischen mehreren Jahren diesen K(r)ampf gebe, sowohl im Studium als auch an der Schule, und mich diese Worte richtig auf die Palme gebracht haben.
Im Übrigen kann man auch gerne hinter seinem System stehen. Von mir aus. Aber warum man deshalb alles andere schlechtreden muss, weiß ich nicht. Und ein Blick über den Tellerrand die Bundeslandgrenzen hinaus schadet manchmal eben auch nicht.

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11 Gedanken zu „Von Föderalismus, „Utopien“ und Konservatismus

  1. pimalrquadrat

    Ich war nicht dabei, aber bist du dir sicher, dass der Ton und die herablassende Art der Rektorin wirklich gegen die Veränderungen als solche (sprich: konservativ) gerichtet war, oder nicht vielleicht doch eher in die Richtung ging, dass diese Änderungen mal wieder kopflos sind und unterstreichen, dass jeder Depp Bildungspolitik macht, aber mehr als heiße Luft nicht dabei herauskommt? Gerade der Teil mit der Rückkehr zu Grund- und Leistungskurs kommt nämlich so bei mir an.
    Und dieser Wechsel von Grund-/Leistungskurs hin zum aktuellen System ist gerade einmal elf Jahre her (2004 der erste Jahrgang nach diesem System), und nun heißt es wieder: Volle Kraft zurück. Das ist in meinen Augen schon Schwachsinn. 😉
    Und das ist nicht das Einzige. Die Einführung der graphikfähigen Taschenrechner gipfelte 2004 im ersten Abi, und ab 2019 sind die GTRs wieder weg. Sinn dahinter? Null Komma nada.

    Zu den einzelnen Punkten: Ich bin kein Freund davon, die Anzahl schriftlicher Prüfungen zu reduzieren. Denn so bleiben unterm Strich nur Deutsch-Mathe-Englisch für die Prüfung, und dann zwei mündliche Prüfungen, was jetzt so viel auch wieder nicht. Zumal ja auch die Überlegung da ist, alle Schüler zu Seminarkursen zu verpflichten, womit sich die Frage stellt: Sind das dann wirklich noch zwei mündliche Prüfungen, oder kann man den Seminarkurs anrechnen und landet dann bei vier schriftlichen und einer mündlichen Prüfung? Ich muss zugeben, dass ich gar nicht weiß, wie das nun mit dem Seminarkurs letztlich sein wird, aber so hab ich das in Erinnerung. 😳
    Hier hängt es sehr stark von der Umsetzung ab, ob es zu einer Lachnummer wird oder Anspruch gewahrt wird. Die Zeit wird zeigen, was draus wird.

    Zur Durchlässigkeit: Ja, das Problem mit den Sprachen ist da. Ob man jetzt aber auf Teufel komm raus die Realschüler aufs reguläre Gymnasium drillen muss anstatt sie auf ein berufliches zu schicken, da bin ich zwiegespalten. Zumal nach drei Jahren Fremdsprachenunterricht echt nicht viel herumkommt. Wenn ich daran zurückdenke, was meine Mitschüler nach drei Jahren Französisch konnten, war das viel, aber nicht hochschulreif. (Ok, gut, nach fünf Jahren, also zum Zeitpunkt der Abwahl, waren einige noch immer nicht weiter, aber der Unterschied ist mit doch deutlich in Erinnerung geblieben) Weiß also nicht, inwiefern das in der Praxis überhaupt funktioniert. Sofern man da interessierte Schüler hat, so wie dich eben, dann wird daraus eine gute Sache. Aber ich glaube nicht, dass so viele Realschüler – oder Sprachwechsler – da übermotiviert sein werden. Vielleicht bin ich da auch zu pessimistisch.

    Man merkt aber, dass es in dir kocht, und sofern die Aussagen wirklich mit Spitzen in Richtung anderer Bundesländer oder eben abwertend im Sinne von: „Gymnasium ist das Beste, was es gibt“, gemeint waren, dann kann ich dich gut verstehen.

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Die Aussagen waren leider genau so gemeint. Prinzipiell wurde sich gegen das Wechseln von Schulformen ausgesprochen, stark dagegen, dass Leute, die nicht schon immer auf dem Gymnasium waren, das allgemeinbildende Abitur erreichen sollten. Außerdem klang das sehr konservativ und ja, das Bundesland wurde ziemlich aufs Podest gestellt.

      G8 wird teilweise ja auch zurückgerudert. Warum? Weil man festgestellt hat, dass die Änderung dämlich war. Lieber einen Fehler korrigieren als dauerhaft dabei bleiben. Grund- und Leistungskurse finde ich absolut wichtig, und im Übrigen sagte meine Ausbildungslehrerin (die ähnlicher Ansicht ist und dieses Verurteilen ganz schön hart fand), dass sie nur aufgrund einer Sparmaßnahme des Landes gefallen wären, ähnlich wie eben die Ref-Verkürzung und die Einführung des Praxissemesters.

      Ich bin auch wie gesagt nach wie vor der Meinung, dass Deutsch-Mathe-Englisch eben nicht schriftlich Pflicht sein müssten. Ja, sie sollten Teil im Abi sein. Und mindestens eines davon auch schriftlich. Aber warum man den Rest nicht mündlich machen können sollte, weiß ich nicht. Ich finde meine Fächer absolut wichtig und möchte sie auch im Abi sehen, aber ich muss deshalb nicht jeden zu einem „Hauptkurs“ (LK will ich das nicht nennen) und zur schriftlichen Prüfung zwingen. Wenn jemand schriftlich z.B. Mathe, Bio und Geschichte macht und die Sprachen dann mündlich abdeckt, finde ich das völlig legitim und nicht billiger/einfacher. Richtige mündliche Prüfungen sind eben auch ziemlich anspruchsvoll – fiel mir persönlich auch deutlich schwerer als jegliche schriftliche Prüfungen in meiner gesamten Karriere.
      Von Seminarkurs habe ich generell nichts gehört, dazu kann ich also auch nichts sagen, weiß nicht, wie das gehandhabt wird.

      Wie gesagt: Ich komme aus einem Bundesland, in dem es den Crash-Kurs gibt. Es funktioniert ja auch. Nee, das werden oft keine Überflieger in Französisch. Aber das sind genug andere in Klasse 10, wo sie es dann abwählen können, ja auch nicht gewesen. Das offizielle Niveau am Ende ist B1. Und ja, für interessierte Leute kann man da noch mal was richtig Gutes rausholen. Es wird in diesem Crash-Kurs ja vom Tempo her deutlich schneller durchgegangen als in Klasse 7 oder so. Und Leute, die an Sprachen nicht interessiert sind, stehen eben durch ein Jahr mehr in der Sek. I auch nicht viel besser da als durch drei Intensivjahre in Sek. II.

      Man merkt eben doch deutlich den Unterschied zwischen einem Bundesland, das schon ewig in roter Hand liegt und einem, das viele Jahre CDU-regiert war. Nicht nur am System, sondern auch an der Mentalität.
      Aber „das Gute“ am Föderalismus ist ja, dass man sich für das System, das einem mehr/am meisten zusagt, letztlich entscheiden kann. Diese Ansprache hat mich mehr denn je in die Richtung getrieben, schon zum Ref wieder zu wechseln. Auch wenn ich dieses „jeder kocht sein eigenes Süppchen und alle anderen Süppchen müssen ganz schrecklich verdorben sein“ Gedöns nicht abhaben kann, ändern kann ich daran ja auch nichts. Ich musste es einfach mal loswerden. Aber: Die „elitären Bundesländer“ (wie oft ich das jetzt schon gehört habe, meine Güte…) Deutschlands dürfen gerne weiter ihre Süppchen kochen. Ich muss ja keine Köchin oder Küchengehilfin dort werden. 😉

      Antwort
      1. pimalrquadrat

        Ouh, dann ist es heftig.

        Ich bin übrigens starker Befürworter von Grund- und Leistungskurs, gerade in Mathe. 😉
        Sowohl, weil ich als Schüler gelangweilt war – das macht dann keinen Spaß – als auch, weil ich jetzt merk, wie schwer sich manche im Einheitskurs tun. Insofern find ich die Rückkehr gut – aber sie zeigt, wie halbgar die lieben Bildungsreformen letztlich sind. Profilierung unbedeutender Politiker der dritten oder vierten Reihe.

        Hm, ich wollte die anderen Fächer nicht abwerten, aber mein bisheriger Eindruck minus Mathe Staatsexamen war, dass mündliche Prüfungen leichter waren als schriftliche. Da haben wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht. 🙂
        Ich wünsche mir aber doch die Trinität Deutsch-Mathe-Fremdsprache als absolutes Mindestmaß, was schriftliche Prüfungen betrifft. Das sind für mich einfach die absoluten Grundlagen, in denen jeder geprüft werden sollte, denn ohne Deutsch, naja, ohne Fremdsprache wird es universitär schwierig, weil einem da Primär- und Sekundärtexte durch die Lappen gehen, und, ja, auch Mathe, weil logisches Denken und analytische Fähigkeiten notwendig sind.
        Und eben zusätzlich ein weiteres Fach, je nach Neigung, schriftlich und die mündlichen als weitere Individualisierung.
        Gut, so wie ich dich verstanden habe, könnt ich auch mit leben, wenn dann eben die Trinität 2:1 geprüft wird, wobei die Frage noch zu klären wäre, wofür die 2 steht: Schriftlich oder mündlich? 😛

        Du, keine Frage, die Leute, die ihre Fremdsprache abwählen, die werden in der Regel ähnlich weit sein wie die, die den Crash-Kurs machen. Ich seh halt in der Hinsicht echt keine Notwendigkeit, die Extrawurst zu braten, abgesehen davon, eben auf Teufel komm raus die Realschüler miteinzubeziehen, damit die ja bloß nicht ans berufliche Gymnasium müssen. Klar, umgekehrt kann man fragen, warum die denn dorthin sollen und nicht ans allgemeinbildende. Aber die Möglichkeit, nach der Realschule sein Abi zu machen, die gibt es schon. Und ja, ich befürchte da, dass es letztlich eine Nivellierung nach unten zur Folge haben wird. Nicht, weil die Realschüler alle schlecht sind, aber weil es doch Unterschiede in den jeweiligen Bildungsplänen gibt. Einen reibungslosen Übergang wird man also nur erhalten, wenn die Bildungspläne angeglichen werden.

        Gut, man gibt den besonders sprachlich interessierten Schülern mittels Crash-Kurs die Möglichkeit, eine dritte Sprache zu lernen, aber da fände ich es ehrlich gesagt besser, das gleich von vornherein als Zug anzubieten, und nicht erst am Ende dann schnell-schnell noch unterbringen.

        System wechseln muss man sich als Eltern leisten können. 😉
        Die wenigsten Leute ziehen einfach mal so für 12 Jahre um. Oder können das. ^^
        Als angehende Lehrerin hast du es da einfacher. 😉

        Auf diesen elitären Krampf kann man getrost pfeifen, stimmt. Ich bin im Herzen ja auch weit weg von Schwarz, aber ich muss sagen, dass ich vom Einheitsbrei, denn ja gerade rot-grüne Regierungen gern verbreiten, absolut nichts halte. Man kann sich drüber streiten, ob schon nach Klasse 4 getrennt werden soll oder erst ein bis zwei Jahre später, aber ich bin absolut für die Trennung. Auch, weil ich als Schüler gemerkt hab, wie schnell man als einer der besseren Schüler im Unterricht untergehen kann, im Sinne von Langeweile und fehlender Förderung.

        PS: Ich hoff, der Kommentar kommt nicht falsch an. Ich versteh deinen Ärger vollkommen, ziehe aber etwas andere Schlüsse. Bei Übergangsquoten von 50% aufwärts ans Gymnasium kann ich auch die Angst nachvollziehen, dass (weiter) nach unten nivelliert wird.

      2. tinatainmentia Autor

        Ja, ich finde auch, dass man stark beide Seiten merkt. Die Stärkeren bleiben teilweise unter dem, was sie leisten könnten, bzw. das Gesamtniveau ist eben irgendwie etwas unter einem „richtigen“ Leistungskurs, und dann langweilen sie sich. Und für die Schwächeren ist es eine Qual, zu einem Schwerpunkt ‚gezwungen‘ zu werden. Ich fand jetzt auch nicht, dass es unfassbar tragisch war, in Mathe nur 3 statt der hier üblichen 4 Wochenstunden zu haben. Und die LKler haben sich dann in 5 Stunden ausgetobt. 😉

        Weiß nicht. Ich hatte 2 der „Trinität“ + ein weiteres schriftlich und Mathe mündlich. Ich finde schon, dass ich da ganz gut was mit auf den Weg gegeben bekommen habe, um ein vernünftiges Studium zu absolvieren und generell, dass meine Hochschulreife deshalb jetzt nicht weniger wert ist, als wenn ich alle 3 schriftlich gehabt hätte. Abgesehen davon denke ich ja nach wie vor, dass ich schriftlich sogar besser abgeschnitten hätte, aber naja. Im Leistungskurs (!), also so, wie das bei uns eben gehandhabt wird, nicht im Einheitsbrei, da wäre ich jedenfalls ziemlich untergegangen. Jetzt nicht komplett, aber ich hätte sicher bei Note ‚ausreichend‘ rumgekrebst. Ich bin froh und dankbar, dass ich mir das nicht geben musste. 😛 Andererseits ist es ziemlich bitter, ein Abitur in Englisch schreiben zu müssen, wenn man sich mit Fremdsprachen total schwertut. Zumal es bei uns ja auch noch den Fehlerquotienten gibt, der größte Feind der Schüler – aber den gibt es hier glaube ich auch schon länger nicht mehr.

        Unsere Bildungspläne sind auch nicht ähnlich. Es kommt auch ziemlich häufig vor, dass die Realschüler die 11 wiederholen, weil sie die Umgewöhnung einfach nicht so schnell schaffen. Aber… so what?

        Bei uns zum Beispiel gab es ja die 3. Fremdsprache an sich schon, aber das Problem, das hier oftmals besteht – und weshalb ich das mit der Option ehemalige Realschüler + Gymnasiasten gar nicht verkehrt fände – waren die Mittel. Um einen Kurs in der 3. Fremdsprache in der Oberstufe zustandebringen zu können, braucht es mindestens 12 Leute, sonst gibt es dafür keine Deputatsstunden. Die 3. Fremdsprache ist aber ohnehin schon freiwillig, und gerade bei nicht allzu großen Schulen ist das halt ein Problem. Weiß jedenfalls nicht, wie wir, die wir zu acht Italienisch gelernt haben, uns auf die Anzahl 12 hätten vergrößeren sollen von Klasse 10 auf 11. Das ist ein deutlicher Fehler in unserem System. Und der Crashkurs kommt eben immer zustande, wenn es das Angebot an sich gibt, muss ja.
        Und wieso ist dann eigentlich das Abitur von beruflichen Gymnasien gleichwertig mit dem allgemeinbildenden?! Oder ist es das nicht, und mit dem Abi vom beruflichen Gymnasium kann man dann nur an die FH oder wie? Das klingt für mich nämlich ein bisschen wie das „Gymnasium zweiter Klasse“, mit dem die Realschüler sich dann begnügen sollen. Das kann’s doch auch nicht sein?

        Ich sprach ja vom Systemwechsel eigentlich auch aus der Lehrerperspektive, nicht aus der von Schülern/Eltern. Wobei die Leute, die in Bundesland-Grenzgebieten leben, ja durchaus die Wahl haben. Ganz interessant fand ich, dass auch meine Mentorin meinte, wenn sie noch mal die Wahl hätte, sie würde ihr Kind zu uns schicken, auch wenn’s dann früher aufstehen/aus dem Haus gemusst hätte. Sie unterrichtet in diesem System, würde aber ihr eigenes Kind kein zweites Mal dorthin schicken. Ein bisschen paradox, aber wie gesagt ziemlich interessant. Sie hat mich auch gefragt, wo ich mein Kind hinschicken würde. Die Klarheit meiner Antwort hat mir eigentlich gezeigt, dass ich jobtechnisch wohl wirklich wieder in die Heimat (oder noch mal ganz woandershin, denn es gibt ja noch 13 andere Länder 😉 (das eigene + „die Elite“ abgezogen) sollte.

        Ich halte vom Einheitsbrei davon abgesehen auch nichts. Ich bin definitv für das geteilte Schulsystem, und ich kann es mir aktuell auch nicht vorstellen, jemals an einem Modell wie der Gemeinschaftsschule zu unterrichten – auch wenn man sich auch das sicherlich erstmal anschauen sollte, um sich ein angemessenes Bild zu machen. Ich finde die Teilung aber wichtig, und ich finde auch den Anspruch des Gymnasiums ziemlich wichtig. Ich will weder einen Einheitsbrei noch eine extrem hohe Abiturquote, wie es sie z.B. in deinem zweiten Heimatland gibt 😉 . Aber ich wehre mich nun mal dagegen, dass das Schulsystem undurchlässig sein sollte. Und ich wehre mich auch dagegen, dass andere gymnasiale Strukturen bzw. ein etwas anders zusammengesetztes Abitur automatisch einen Niveauverfall bedeuten müssen. Und natürlich wehre ich mich dagegen, dass mein Abitur „lächerlich“ gewesen sein soll, nur weil man dieses Konzept anderswo ablehnt, denn ich weiß ja, wie anspruchsvoll es war.

  2. Maggy

    Ich komme ja nicht aus Deutschland und wir haben ja in der Oberstufe doch wieder ein ganz anderes System, möchte aber trotzdem meine Meinung kundtun.
    a) ich finde es toll, dass ihr überhaupt Kurse wählen könnt
    b) eine Unterteilung in Grundkurse und Leistungskurse (oder wie auch immer man sie dann nennt) finde ich toll, da man so eigene Schwerpunkte setzen kann. (in Österreich kann man zwischen den verschiedenen Zweigen wählen (sprachlich, naturwissenschaftlich hauptsächlich) und in den letzten zwei Jahren muss man sich zwischen Musik und Kunst entscheiden. Im naturwissenschaftlichen Zwei noch zwischen Darstellender geometrie oder Naturwissenschaften vertieft, aber das war es auch.)
    c) mündliche Prüfungen finde ich ebenfalls anspruchsvoll, bei uns sind es auch klassische mündliche Prüfungen (wie von dir beschrieben), also keine Präsentationsprüfungen (sowas gab es bisher nicht. Durch die neue Matura ändert sich einiges und die prüfung, in der man die Vorwissenschaftliche Arbeit präsentiert, könnte einer Präsentationsprüfung ähnlich sein)

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Danke für deinen Beitrag! Ich habe vom österreichischen Bildungssystem überhaupt keine Ahnung (also bis auf das Wort ‚Matura‘ :mrgreen: ), deshalb finde ich das sehr interessant.
      Das mit den verschiedenen Zweigen klingt auch sinnvoll, das erinnert mich an das, was ich aus Frankreich gehört habe. Und ja, ich finde die Schwerpunktsetzung eben auch gut und wichtig.
      Mit Musik und Kunst ist es hier übrigens genau so: Man entscheidet sich zu Beginn der Oberstufe (für die letzten 2-3 Jahre) für eines von beiden. Wir können aber auch nicht gänzlich frei wählen, z.B. sind Mathe, Deutsch, eine Fremdsprache und mindestens eine Naturwissenschaft nicht abwählbar, auch Gemeinschaftskunde kann man nicht komplett loswerden – mindestens 2 von 3 (Geographie, Politikwissenschaft, Geschichte) müssen erhalten bleiben.
      Wie gesagt, bei mündlichen Prüfungen bin ich ganz bei dir. Es kommt im Schulalltag eben auch kaum vor, sodass man darauf viel schlechter vorbereitet wird als auf schriftliche, finde ich. Und ich finde dieses „Kreuzverhör“ schon ziemlich heftig, es gibt eben nicht viel Zeit zum Nachdenken, man muss flexibel und mitunter sehr spontan antworten können. Und jeder Fehler, jede Überlegung wird eben auf die Goldwaage gelegt, während bei schriftlichen Prüfungen nur das zählt, was am Ende da steht, nicht, was man zwischenzeitlich korrigiert hat.

      Antwort
      1. Maggy

        Immerhin kann man so aber das eine oder andere ungeliebte Fach loswerden. Das ist ja schon mal was. 🙂

        Die Zweige unterscheiden sich nicht sehr voneinander. Der sprachliche Zweig hat eine zusätzliche Fremdsprache und im naturwissenschaftlichen Zweig gibt es die eine oder andere Stunde in Mathematik oder einem anderen naturwissenschaftlichen Fach mehr.

  3. Frau Henner

    Liebe Tina,
    schade, dass du so eine Schulatmosphäre kennen lernst. Zwar stehen an meiner Schule auch viele den Reformen skeptisch gegenüber, aber nicht aus Prinzip. Die Wiedereinführung von Grund- und Leistungskursen würden alle begrüßen – besonders die Mathelehrer, warum wurde ja bereits erklärt – aber genau in Mathe soll es sie ja nicht geben! Das ist doch die Höhe! Man wolle das Niveau nicht absenken, heißt eine mir bekannte Begründung. Statt dessen will man Förderkurse in beide Richtungen anbieten. Wer hat sich das denn überlegt?!
    Zum Rest kann ich nicht viel sagen, aber ich fürchte, es wird auch viel falsch oder unvollständig in die Kollegien multipliziert (wie hier von deiner Direktorin, die gleich die passende Meinung mit dazu liefert). Klare, transparente Ansagen würden helfen, den Kollegen die Angst vor Veränderungen zu nehmen und wenn das Ministerium dann auch noch tatsächlich an sachlicher Rückmeldung interessiert wäre, könnten sie mehr Lehrer mit ins Boot holen und ihr eigenes Konzept noch einmal überarbeiten, denn dort zwackt es sicher noch an vielen Ecken. Aber genau das macht man nicht, und so nehmen die Lehrer es wieder mal als Akt von oben wahr und das führt bei Lehrern ganz schnell zur Anti-Haktung. Zum Teil berechtigt und zum Teil völlig unberechtigt. Es fehlt an wirklicher Kommunikation.

    Antwort
    1. pimalrquadrat

      Es soll in Mathe keine Leistungskurse geben? Das kann doch nicht wahr sein?! 😮
      Und wie sieht es dann in Deutsch und den Fremdsprachen aus? Sind die GK/LK dann in allen Fächern möglich, außer Mathe? Woah, da Platz mir ja wieder der Kragen… 😡
      Oh Mann, was für ein Schwachfug.

      Antwort
    2. tinatainmentia Autor

      Wie, in Mathe soll es gar keine Leistungskurse geben? Das wurde so nicht kommuniziert, es hieß nur, dass die grundlegende Unterscheidung wieder eingeführt werden sollte, und das könnte ich absolut verstehen. Natürlich muss es die Möglichkeit geben, in Mathe, Deutsch, einer Fremdsprache und einer Gesellschaftswissenschaft bzw. einer Naturwissenschaft in den LK zu gehen, keine Frage. Nur dieses „Verpflichten“ gefällt mir eben nicht, aber die Option muss man haben, klar.
      Ja, dass es da so an jeglicher Kommunikation fehlt, ist wirklich schade. So sollte das nicht sein.
      Die einzigen Punkte, die die Schulleiterin weitergetragen hat, waren die oben genannten. Und zwar in diesen Ausführungen. Das klang für mich alles gar nicht so schrecklich, sondern eben eher nach dem unsrigen System (da gibt es aber auch Mathe LKs! 😉 ), und deshalb habe ich ihre starke Ablehnung absolut nicht nachvollziehen können. Denn unser System finde ich wie gesagt gar nicht so schlecht.

      Antwort

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