Liebster Blog Award

So, das kennen wir jetzt ja schon 😉 , hier mal kurz die Regeln:

1. beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat
2. verlinke die Person, die dich nominiert hat
3. nominiere deinerseits Blogs, die weniger als 200 Follower haben
4. stelle diesen Personen elf neue Fragen

Nun, nominiert wurde ich gleich doppelt, ich habe auch schön alle Fragen beantwortet, aber ob ich jetzt um die Uhrzeit noch 11 eigene hinkriege? *gähn*

Zuerst die Fragen von der Hungrigen:

– Wie kamst du zum Bloggen?
Puuuuhhh, frag mich sowas doch nicht! Das ist inzwischen etwa 10 Jahre her, und damals war ich ein Teenie-Küken. Ich weiß ehrlich gesagt echt nicht, wie ich damals dazu gekommen bin, aber ich war da voll dabei in der Bloggosphäre mit ganz vielen mitleidenden Teenie-Küken, und habe pathetisch (und peinlich) mein Herz über meine Problemchen ausgeschüttet. Und mich ein bisschen an melodramatischer Poesie versucht. Hach, ja, dat waren Zeiten.

– Was gefällt dir am Bloggen?
Uffz, das habe ich jetzt glaube ich schon mehrfach erwähnt, meine Oberstufenlehrerin würde jetzt „Redundanz!“ rufen und einen fiesen Blick aufsetzen. In Kurzform: Das Reflexionspotential, die Möglichkeit, sich mitzuteilen (auch die amüsanten Anekdoten), der Austausch mit anderen.

– Was magst du am Bloggen weniger?
Mh, das ist jetzt nichts, was ich NICHT mag, aber es ist bei mir schon oft sehr zeitintensiv, weil ich mich gerne mal prokrastinierend in der Bloggosphäre verliere und dabei meine Pflichten dezent vernachlässige *hust*. Abgesehen davon: Die ständige Angst im Nacken, dass die Anonymität flöten geht. Und die damit immer verbundene Überlegeung: Was kann ich bloggen? Was geht zu weit? Was kann ich wie modifizieren/pseudonymisieren? Sollte ich diesen Beitrag besser schützen? …

 – Was macht dich richtig wütend?
Puh, da gibt es schon einiges. Normalerweise würde ich, bezogen auf die kleinen Dinge des Lebens, mit Verlogenheit/Falschheit antworten. Angesichts aktueller Geschehnisse aber: Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und dergleichen.

– Was sorgt bei dir für Freudensprünge?
Neue Staffeln meiner heißgeliebten Serien! Sherlock, Orphan Black, Vampire Diaries, Grey’s Anatomy, […] – kommt zu mir, Schätze!

– Angenommen, du könntest mit einem anderen Menschen das Leben tauschen, würdest du es tun und wenn ja, mit wem?
Äh. Nö. Wieso auch? Wir leben doch hier im Luxus, hier in der Ersten Welt. Weiß nicht, wieso ich da tauschen wollen sollte. (Nein, auch nicht mit „noch reicheren“ Menschen.)

– Wo möchtest du unbedingt noch in deinem Leben hin?
Island, Norwegen, Schweden, Finnland… joar, viel Skandinavisches. Schottland fehlt mir noch zum britischen Glück, außerdem muss ich mal noch eine ganze Menge von der USA zu Gesicht bekommen.

– Auf welche „wahren Werte“ legst du Wert?
Ehrlichkeit/Aufrichtigkeit. Solidarität und Treue, jetzt nicht nur im sexuellen Sinn, sondern auch in Bezug auf „zueinander stehen“, das gilt auch für Freundschaft.

– Ordnung oder organisiertes Chaos?
organisiertes Chaos! Auf. Jeden. Fall. Ich kann keine Ordnung halten und konnte es noch nie. Wenn ich meine Unterlagen nicht verstreut habe, komme ich nicht klar. Aber wehe, da geht jemand dran, die haben nämlich System und so!

– Worauf könntest du auf keinen Fall verzichten?
Puh, öh, auf… Vieles? Ja, öhm, auf Sauerstoff zum Beispiel. 😉

Janagut, ansonsten natürlich noch auf Familie und Freunde und Musik.

– Du hast drei Wünsche frei! Welche sind es?
Gesundheit für meine Lieben und für mich. Eine erfolgreiche und glückliche Zukunft, sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht – und Weltfrieden. (Nein, ich möchte nicht Miss America werden. Ist das nicht in irgendeinem Film mit Sandra Bullock, wo alle Kandidatinnen sagen, sie wünschen sich Weltfrieden?)

Und jetzt noch die von Pi-Er:

  1. Was befindet sich in Griffnähe zu deinem Bett?
    Öhm *nachdenk* Pille, Taschentücher, Flasche Wasser.
  2. Hast du ein Ritual vor dem Schlafengehen, falls ja, welches? (Z.B. noch ein wenig lesen, etc.)
    Mh, oftmals gönne ich mir noch eine Folge irgendeiner Serie, und checke noch mal die Mails. Dann das Übliche: Zähneputzen, Pille futtern und so. ^^
  3. Was war deine letzte, richtig gute Tat?
    *grübel* Ähm, einer Kommilitonin meine 80-seitige Zusammenfassung einer Vorlesung geben, weil sie grade privat echt viel Stress hatte? Zählt das? Oh, nein, ich weiß was Besseres: Letzte Woche war ich Blutspenden. Das zählt!
  4. Und was war dein letzter großer Aufreger?
    Ich sage nur: Geschützte Beiträge, insbesondere bezogen auf eine gewisse Kommilitonin. -_-
  5. Mit welcher Kleinigkeit könnte man dir die aktuell die größte Freude machen, und warum?
    Ein bisschen mehr Zeit, weil wegen – so viel Stress! Aber ok, das ist wohl nicht drin. Dann, öhm… Eine Massage? Hey, meine Schulter tut echt weh! 😉 Ich nehm aber auch was Leckeres zu essen zur Not… ein Crêpe oder eine Packung Eiskonfekt wären toll. 😀
  6. Waschbrett- oder Waschbärbauch?
    Äh, ist das jetzt darauf bezogen, was ich selbst eher habe, oder was ich an anderen menschlichen Subjekten eher präferiere? 😛

    Nun, egal wie man’s nimmt – weder noch lautet die Antwort. Ich weiß echt nicht, was die Welt mit Sixpacks hat (echt nicht!), aber ein Waschbärbauch muss auch nicht unbedingt sein (no offense, everybody!). Da ich das Wort „normal“ gerne vermeide, würde ich sagen: Der gesunde Mittelweg zwischen Waschbrett- und Waschbärbauch ist mir der liebste.
  7. Bist du eher ein Sommer- oder ein Wintermensch?
    Ein Herbstmensch. 😛
  8. Hast du eine kreative Ader, wenn ja, welche? Lebst du diese auch aus?
    Puh, also, ich habe zwei linke Hände, was Zeichnen, Basteln o.Ä. angeht. Aaaaberrr, ich bin immer ziemlich kreativ (und v.a. persönlich), wenn es ans Schenken geht. Da lebe ich das gerne aus, bei mir bekommt niemand Gutscheine oder Standardgedöns. Und zu jedem Geschenk gibt es auch einen persönlichen Brief bzw. vollbeschriebene Karte (Sabbeltasche und so) dazu. Wenn das als kreative Ader zählt, joar.
  9. Du hast gerade eine/n Horrorgeschichte/-film gelesen/gesehen und musst in den Keller. Was nun?
    Passiert nicht, weil ich a) keine Horrorfilme schaue und b) nicht in den Keller latsche (Spinnen!!!). 😉 Zur Not würde ich aber jemanden anrufen. Ja, echt jetzt. Und ja, egal um welche Uhrzeit. Ich hab’ ganz coole Freunde!
  10. Wie stehst du zur Todesstrafe?
    Pi-Er, ist das dein Ernst? So harte Kost nach meiner anstrengenden Hausarbeitssession? 😦 Naja, ich weiß nicht. Ich wünschte, ich könnte das klar beantworten, bestenfalls klar verteufeln, aber ein bisschen was sträubt sich in mir. Ich bin klar für die Menschenrechte einerseits, und andererseits gibt es eben diese Fälle, in denen Menschen meist nicht nur ein Leben genommen haben und deren Schuld zu 100% erwiesen ist. Mit deren Rechten tue ich mir ehrlich gesagt etwas schwer, ich kann das echt nicht klar beantworten. Was ich aber eher beantworten kann: Dem dt. Rechtssystem mit dem starken Resozialisationsgedanken stehe ich durchaus skeptisch gegenüber. Aber, ach, das ist ein zu weites Feld – besonders für heute Nacht.
  11. Welchen Film, den du sehr magst, meidest du, weil du genau weißt, dass du hinterher eine Packung Taschentücher brauchst?
    Marley & Me! Ich könnte schon beim Gedanken daran in Tränen ausbrechen. Obwohl es ein Jennifer Aniston Film ist, buah, das war der schlimmste Kinobesuch ever.

So, jetzt muss ich mir noch 11 Fragen ausdenken auf die Schnelle? Öhm… mein Bett ruft! Achtung:

1.) Was ist dein Lieblingsduft? (Parfum, Shampoo/Duschgel/Body Lotion, Natur, whatever… 😉 )
2.) Wenn du dein Ich aus der Zukunft (also sagen wir so aus dem Jahr 2035) treffen könntest, würdest du es tun?
3.) Was ist deine Lieblingserinnerung?
4.) Welches Lebensmittel/Gericht hasst du?
5.) Welches Buch steht in deinem Bücherregal ganz oben in der rechten Ecke?
6.) Besitzt du einen absolut unnötigen Gegenstand/Küchengerät? Wenn ja, welchen/welches?
7.) Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? Und warum tust du sowas Verrücktes? 😉
8.) Was war das letzte Buch, das du gelesen hast?
9.) Würdest du einen Fallschirmsprung wagen?/Hast du so einen schon hinter dir?
10.) Was bzw. wo war dein schönster Urlaub?
11.) Würden dir mehr als 11 Fragen auf die Schnelle einfallen?

So. Jetzt habe ich doch einigermaßen gute Fragen *hust* Eigenlob *hust* zusammenbekommen, und jetzt kann ich kaum jemanden nominieren, weil die meisten schon mitgemacht haben. Manno!

Ich nominiere dann mal das Strange Uni Girl und ansonsten darf gern jeder die Fragen beantworten, der möchte – kann auch in den Kommentaren sein, ich freue mich! 😉

Gute Nacht!

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13 Gedanken zu „Liebster Blog Award

  1. pimalrquadrat

    Danke fürs Mitmachen! 🙂
    Aber da sind so viele Antworten, zu denen mir jetzt noch etwas einfällt. :mrgreen:
    Teenie-Küken-Blog? Gibts den noch (oder die Texte aufm PC gespeichert), oder ist alles gelöscht?
    Organisiertes Chaos, yay!
    Die Kommilitonin hätte schon gezählt, aber warjaklar, dass da jetzt Blutspenden kommt. XD
    Sicher zählen sorgfältig ausgewählte Geschenke und selbstgeschriebene Briefe/Karten!
    @Todesstrafe: Naja, irgendetwas hochphilosophisches musste ich ja fragen, nicht?
    Den Film Marley & Me kenn ich nicht, nochmals danke für den Tipp!

    Hm, und deine Fragen sind auch spannend. Aahh, ich kann aber nicht schon wieder einen Frage-Eintrag schreiben…. 😯

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Gerne. 😉
      Haha, du kannst ja mailen, was dir zu den Antworten noch eingefallen ist. XD
      Ne, den gibt es nicht mehr, und das ist wohl auch besser so. ^^
      Ja, puh, Todesstrafe, damit tu ich mir halt schwer. Hab‘ das auch schon in 2 Kursen an der Uni diskutieren müssen (einmal einen Essay schreiben, einmal ein Referat über die Todesstrafe in den USA halten, siehe Landeskunde US (*kurze Siegesgeste mach* :P). Ich wünschte, ich wäre so durch und durch von Idealismus und sowas durchflutet, dass ich sagen könnte: „Absolutes No Go! Die Menschenrechte stehen über allem und wir begeben uns nicht auf die gleiche Stufe wie ein Mörder!“ Aber, hm, ja, manchmal kann ich das eben nicht, siehe allein schon sowas wie Charlie Hebdo.

      Puh, Marley & Me, wie gesagt: Jennifer Aniston ❤ und sehr süß, und durchaus auch lustig, aber nä. Nie wieder kann ich mir das angucken. Nie. Wieder. Aber ich habe ja, wie du ja weißt, selbst einen Labrador. *beim Gedanken an dessen Ableben aufwinsel* Dich als Mensch mit einem geliebten Hund (wenn auch der schon in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist) wird der Film auch ganz sicher nicht kalt lassen! Ich könnte wetten, dass da jeder am Ende mit den Tränen zu kämpfen hat. Außer ich, ich kämpfe gar nicht erst, ich vergieße direkt Sturzbäche.

      Ja, gell, die Fragen sind gar nicht mal so doof. :mrgreen: War auch stolz auf mich! XD
      Du kannst sie auch gerne in den Kommentaren beantworten, wenn dir danach ist und du nicht wieder einen Beitrag dazu schreiben möchtest. ^^

      Antwort
      1. pimalrquadrat

        So,mit etwas Verspätung ein Kommentar. 😉

        Joa, ich bin ja in vielen Dingen Idealist, aber bei Fällen wie Charlie Hebdo, da denk ich mir auch manchmal, etwas anderes als den Tod haben die Typen nicht verdient. Nur, dann ertönt Gandalfs Stimme: „Viele, die leben, verdienen den Tod. Und viele, die tot sind, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Also sei nicht so vorschnell mit deinem Urteil!“
        Eines der ganz wenigen Zitate, die ich ausm Gedächtnis abrufen kann. Und so wahr.

        Joa, Marley&Me wäre dann doch nur für besondere Tage, an denen ich das ab kann. So, wie Hachiko.

        Und nun zu den Fragen selbst:
        1) Rouladen?! Ansonsten, Regen. Ich kann es nur schwer in Worte fassen, aber die Mischung von nassem Boden, Pflanzen, Asphalt, und, ja, manchmal „rieche“ ich den Regen auch, bevor er fällt. Ansonsten, frisch gemähtes Gras, und Papier. (Öhm, nein, ich hab nicht von Hermine kopiert, weil ich nämlich Weasley-Duft abscheulich finde XD )
        2) Fiese Frage. Kann ich nicht entscheiden und würde das in der Situation sehr spontan machen. Weil, was, wenn der „ich“ aus 2035 (nicht dran denken, wie alt ich da bin!) immer noch nix hat, berufstechnisch? Andererseits, wenn der einen tollen Job und so hat, wäre das vielleicht auch ein Mordsansporn. Spontan, wie gesagt.
        3) Oh. Das ist schwer. Mein erstes Mal Herr der Ringe? Mein erstes Staatsexamen? Der Tag, an dem ich 22 Forellen geangelt hab? Der Tag, an dem ich meine erste CD bekam? Es gibt so viele schöne Erinnerungen, ich kann nicht eine wählen.
        4) Öhm, Meeresfrüchte? Außer Krabbenscheren kann ich dem nämlich nix abgewinnen. Sonst, natürlich, Innereien, außer Leber, wenn die gut ist, lecker!
        5) Welches Bücherregal? Das große, das kleine, die vielen hängenden an den Wänden? Alle? XD
        Im großen: A Memory of Light / R. Jordan&B. Sanderson. Im kleinen: The Lies of Locke Lamora, S. Lynch vorne, hinten: H. Myazaki: Nausicäaa of the Valley of the Wind, 2 Bände.
        In den hängenden: zu viele, das sprengt den Kommentar. Mehr per Mail, bei Interesse. 😉
        6) Muss der unnütze Gegenstand in der Küche sein? Falls nein, ich hab so viel Zeug, das „nur“ dekorativ ist. Myth Cloth, Dinosaurier, Herr-der-Ringe-Bleifiguren… Aber ich wollte mich nicht davon trennen.
        7) Öhm, definiere „durchgemacht“. Spät ins Bett (so, 2:30?) oder gar kein Bett? Ersteres war vorletzte Woche Mittwoch, als ich nach einigen, sehr späten Mails (ähem) noch „Ismael.Bereit sein ist alles“ durchlesen musste, weil es einfach so genial geschrieben war, und so blieb ich bis 2:30 wach. Richtig durch, ohne zu schlafen, das kann ich aus Anonymitätsgründen nicht schreiben, war aber ein witziges und einmaliges Erlebnis.
        8) „Ismael. Bereit sein ist alles“ – was ein Wunder. 😀
        Seitdem kämpfe ich mit „Jonathan Strange und Mr. Norell“ (nicht so meins) und „Mage’s Blood – Moontide Quartett 1“ – langweilig soweit. Immerhin, „Firefight“ ist unterwegs!!!
        9) Ja. Das Gefühl, zu fallen, wow. Das bringt meinen Puls bereits in Videospielen wahnsinnig zum Rasen, ich denk, in echt wäre es noch viel intensiver. Vermutlich würde ich entweder versuchen, mit der Uhr und dem Höhenmesser meine Geschwindigkeit zu berechnen (joa, ich bin so), oder einfach auf Durchzug schalten und den Rausch genießen. Und immerhin wäre das, falls was schiefgeht, ein schneller Tod. XD
        10) Mein Besuch in London, letztes Jahr, das war sehr schön. So viele Eindrücke, an die 1000 Photos (so viel Stonehenge, so viel aus Museen!), und eine sehr schöne Zeit insgesamt. Mein erstes Mal im Flugzeug! (Also, fliegen, nicht das, woran manche denken!). Ansonsten, Familienurlaub bei Opa und Oma.
        11) Soll ich wirklich 12 Fragen stellen? 😛

      2. tinatainmentia Autor

        Hach, wie witzig, so viele Gemeinsamkeiten. Der Geruch von Regen, ja. ❤ "Petrichor" heißt das übrigens, mein Lieblingswort der englischen Sprache. 😉
        Ich musste gerade zu meinem Bücherregal schielen, da steht nämlich auch "Jonathan Strange & Mr. Norrell". Aber es steht da nur, denn ich entsinne mich daran, dass ich vor so 5 Jahren auch meinen Kampf damit hatte, an Inhalten ist nichts hängengeblieben. War nicht mein Ding, offensichtlich. Und achja, das hat doch auch so viele Fußnoten, oder?! (Voll dein Ding 😉 ) – das erinnert mich voll stark an "The Iron Heel", das Buch, das ich aus meinem Utopia/Dystopia Seminar am wenigsten mochte (und über das ich ausgerechnet referieren musste), grml. Stört den Lesefluss ungemein, finde ich. In Belletristik will ich keine Fußnoten! :mrgreen:
        Ohja, London. ❤ Da habe ich vor ein paar Jahren mein Silvester verbracht. Seitdem schwöre ich darauf, nachts (!) über die Westminster Bridge zu spazieren, einfach nur magisch.
        @Fallschirm: Dito, da fällt mir immer eine nette Songzeile zu ein (wie zu so vielen Situationen im Leben :mrgreen: ) : "Und wenn der Schirm sich nicht öffnet, bist du immerhin geflogen." 😉

      3. pimalrquadrat

        Das hat echt einen eigenen Namen?! 😯
        Cool, wieder was gelernt. Und ja, da glaub ich gern, dass du das Wort magst. 🙂

        Boah, aufm Papoier hören sich Strange&Norrell ja ganz gut an, aber es ist so dermaßen dröge geschrieben (das ist ja beabsichtigt, weil es sich stilistisch an Werken aus der Zeit orientiert, aber naja), selbst das Wiederbeleben einer Toten ist da lahm. Und ja, ich mag Fußnoten, aber ich fand das bei Bartimäus deutlich besser gemacht, hier sind die wirklich Fußnoten, um dem Buch das Flair einer Biographie zu verleihen. Ich hab nicht mal Lust, es zu Ende zu lesen, und das ist mir bisher sehr selten passiert.

        Hm, ich war abends am Trafalgar Square, aber über die Brücken bin ich tagsüber. Als ich an der Millenium Bridge ankam, hat es – natürlich – geregnet. Dafür bei Westminster hatte ich Sonnenschein. Blieb aber nicht lange dort, weil ich noch zur Baker Street wollte und anschließend im Regent’s Park war. Hachja, London.

        @Zitat: Muahaha, ganz genau! XD

      4. tinatainmentia Autor

        Ja, hat es, und so ein schönes Wort noch dazu. You’re welcome. 😛

        Ich glaube, ich habe das auch nie zu Ende gelesen. 😀 Oh man.
        So wie „Er ist wieder da“ übrigens, das konnte ich mir stilistisch auch nicht bis zum Schluss antun. XD

        Ja, London. ❤ Irgendwann musst du da auch mal nachts rüber, wenn dann noch das London Eye beleuchtet ist und so – mwah.
        Dazu fällt mir mit meiner Vorliebe zu Lyrik natürlich auch direkt immer Mister Wordsworth ein.

        "Never saw I, never felt, a calm so deep!
        The river glideth at his own sweet will:
        Dear God! the very houses seem asleep;
        And all that mighty heart is lying still!"

      5. pimalrquadrat

        Joa, es gibt halt so Bücher, die man einfach nicht lesen „kann“, weil sie einem so gar nicht entsprechen. Beim „Er ist wieder da“ wär ich mal auf die Frau Hilde gespannt, die das ja unterrichten darf – vielleicht ist sie deswegen untergetaucht?

        Hol ich gerne nach, sobald ich das Geld für den nächsten Aufenthalt dort habe. Könnte aber etwas länger dauern, weil ich das letzte Mal ziemlich viel ausgegeben habe, nicht zuletzt mit Eintritten und Bahnfahrten… 😥
        Beim London Eye haben mich die Straßenkünstler fasziniert, da singt und spielt und performt es an allen Ecken und Enden!
        Aber klar, beim nächsten Besuch wird auch mehr nachts unternommen. 🙂

        Ja, da zitierst du gleich einen Romantiker, du Schelm du! :mrgreen:
        Schöne Zeilen. 🙂

      6. tinatainmentia Autor

        Ja, die Eintrittsgelder dort sind happig, wobei es ja auch viele Museen für lau gibt. 🙂 Was ich immer so schade finde: Mein Gedächtnis, was solche Museen angeht, ist echt mies. Ich war dort in einigen, aber ich könnte dir jetzt nicht mal mehr genau sagen, in welchen und was ich dort so gesehen habe. Hm. Sowas bleibt einfach nicht hängen. Dafür kann man sich das immer wieder „wie neu“ anschauen. xD

        Ja, Wordsworth. Damals in der Einstiegsvorlesung der Anglistik, klar, im Zuge der Romantik behandelt und direkt verliebt. 😛 „Composed upon Westminster Bridge“, das ist irgendwie echt magisch, wenn man da dran drüberlatscht und sich denkt, dass so ein großer Dichter genau an der Stelle Inspiration gefunden hat. Waah. Ja, ich kann mich für sowas begeistern. 😛

  2. pimalrquadrat

    Ja, das fand ich so geil, ins British Museum und ins Naturkundemuseum für lau! So geil! Und ich hab fleißig Photos gemacht, damit ich mich auch daran erinnern kann. 😉
    Weil, das, was du schreibst, das kenn ich auch, irgendwann seh ich nur noch Vasen und Scherben, und kann nicht mehr differenzieren.

    Hm, und wenn du auf der Westminster Bridge stehst, dann versuchst, du, den spirit des Poeten zu channeln, wie? 😛
    Aber ja, ich kenn das Gefühl auch. So ging es mir, als ich durchs Stadttor von Southampton bin – genau wie Shakespeare. 😀

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