Von nervigen Kommilitonen / Was ich mal loswerden muss.

Die Uni hat, wie könnte es auch anders sein, Facebook-Gruppen. Pro Fachbereich eine eigene, es gibt auch eine übergreifende für alle Lehrämtler.

Was sich in letzter Zeit dort häuft, sind zum Teil dreiste Posts/Fragen von (i.d.R.faulen, denn anders kann ich es mir nicht erklären) Kommilitonen, meistens sogar Erstis, die mir dermaßen auf die Nerven gehen, dass ich dazu mal was loswerden muss. Wenn ich richtig mies gelaunt bin, kommentiere ich diverse Posts direkt, da ich aber unnötigen Auseinandersetzungen in der Vorweihnachtszeit aus dem Weg gehen möchte, verlagere ich das jetzt hierhin. Ich kopiere also die dümmsten Fragen der letzten beiden Semester zusammen und kategorisiere sie.

Vorsicht, Hater-Gefahr! :mrgreen:

1.) Die Menschen, die ihre Prüfungsordnung nicht kennen. Und rumpiensen, dass ebenjene „ja soooo lang“ ist, und außerdem „viiiiel zu kompliziert“. Na Freunde, also wer zu doof ist, seine Prüfungsordnung zu studieren (höhö Wortspiel), sollte sich das mit dem Studium vielleicht generell noch mal überlegen.

Bsp. (1):
„Heeeeeey! Ich wollte mal eben fragen: Müssen wir eigentlich pädagogische Psychologie UND Bildungspsychologie belegen??? Neee, oder? Das wär ja voll viel, was wollen wir denn damit? Sagt mal bitte!“ […] „Echt, wir müssen beides machen? So ein Scheiß ey -.- und wieso sagt mir das keiner?“

Bsp. (2):
„Welche Noten aus dem Modul zählen jetzt eigentlich? Kann mir das mal jemand sagen? Die Prüfungsordnung hat ja 120 Seiten, da dacht ich, ich frag lieber mal so nach 😀 Und wie viele Hauptseminare muss ich eigentlich noch belegen? Also ich bin jetzt im 6. Semester und habe bisher [es folgt eine Aufzählung].“

Bsp. (3):
„Kann mir jemand sagen, wann ich v, w, x, y und z belegen muss?? Die im Studienbüro haben nur gemeint, ich soll mal in die Prüfungsordnung gucken! Aber die is ja so kompliziert!“

Bsp. (4):
„Hallo, weiß jemand, ob es für Mediävistik noch einen anderen Prüfer als [Miss Sixpack] gibt? Ich find’s ja so ätzend, dass wir das im Examen machen müssen!!!“ (Anm.: Müssen wir gar nicht. Abgesehen davon existieren selbstverständlich Prüferlisten, man müsste sich nur mal auf die Uni-Seite bequemen und danach suchen.)

Bsp. (5):
„Weiß hier jemand, bis wann man die Zwischenprüfung haben muss??? Hilfe!!!“

2.) Die Menschen, die zu blöd sind, sich selbst einen Stundenplan zu basteln. Klar mag das auf den ersten Blick, wenn man von der Schule kommt, ein bisschen kompliziert aussehen. Aber hey, es lässt sich echt gut lösen – man muss nur die Bereitschaft mitbringen, sich da ‚durchzuwursteln‘. Ich hab‘ mich da im ersten Semester einmal ein bisschen ausgiebiger mit beschäftigt, mich zurechtgefunden und es seither problemlos alle halbe Jahr auf’s Neue gemeistert. Aber nee.

Bsp. (1):
„Huhu! Kann vielleicht jemand meinen Stundenplan für mich basteln? Ich müsste blablabla belegen! Und ich raff das echt so gar nicht! Ey würde mich auch mit ’nem Kaffee bedanken :)“

Bsp. (2):
„Es gibt doch so Stundenplanhilfe, oder? Weiß jemand, wann das stattfindet??“
(Wenn du es schon nicht schaffst, deinen Stundenplan selbst zu basteln, dann google doch zumindest die Stundenplanhilfe, meine Güte.)
Antwort auf Bsp. (2): „Hey, die ist immer dienstags in der Anmeldewoche! 🙂 Ich bin inzwischen im 4. Semester und ich lasse mir den Stundenplan jedes Mal dort basteln. Ist viel bequemer, das blöde Verzeichnis checkt ja kein Mensch!“ (!!!!)

3.) Die Menschen, die einfach grundlegend faul sind und eigentlich niemand so genau weiß, wieso sie studieren. Diese Art Studenten nervt mich am meisten und ich habe das Gefühl, das sind in den letzten beiden Jahrgängen deutlich mehr geworden, v.a. sind es deutlich mehr Erstis, von denen man meinen könnte, sie wären noch halbwegs engagiert bei der Sache. Wiederholt (!) tauchten in den letzten Wochen folgende Fragen auf:

(1) „Hallöchen! Gibt es vielleicht irgendwo ne Dropbox/ Gruppe mit sämtlichen Klausuren für Anglistik im ersten?? Dann könnt ich mir echt viel Stress sparen! Vielen Dank schonmal!!“

Nein, sowas gibt es nicht, und warum nicht? Weil wir nicht wie bspw. die Mediziner Multiple Choice Klausuren haben, die immer wieder verwendet werden, weil sie aus einem großen Aufgabenpool schöpfen. Wenn man bei uns vorher an eine Klausur rankäme, hätte man ähnlich wie bei Klausuren in der Schule wirklich einen glasklaren Vorteil, aber gerade im ersten Semester sollte man nicht am Lernen sparen, weil da sämtliche Fundamente gelegt werden.

(2) „Huhu zusammen! Kursieren unter euch Zusammenfassungen von Einführung in die englische und amerikanische Literaturwissenschaft beim [Master of Literature]? Wäre super wenn jemand eine hätte und sie hier postet :)“

What? Zusammenfassungen, insbesondere die zu den Einführungsvorlesungen, sollte man schon irgendwie selbst auf die Kette kriegen. Vor allem auch deshalb, weil man dabei a) sehr viel lernt und b) schon deutlich mehr versteht, weil man sich irgendwie sinngebend damit auseinandersetzen muss. Aber hey, die Leute vor mir haben die Arbeit doch schon gemacht, wieso sollte ich das selbst machen?!

(3) (Mein absoluter „Favorit“):
„Frage an alle, die Einführung Litwi (Deutsch) schon mal geschrieben haben: Muss man dafür die Bücher gelesen haben? Was ist eure Erfahrung? Danke schon einmal!“

Waaaas? Wie jetzt, man muss in der Germanistik BÜCHER lesen?!?!??! Scheiße! Wer rechnet denn mit sowas?! Voll fiiiies!
Also jetzt mal im Ernst: Wer keinen Bock hat, Bücher lesen zu müssen, sollte sich das mit dem Germanistikstudium ernsthaft nochmal überlegen. Was soll das denn?! Besonders schön, dass diese Person da oben das in die Lehramtsgruppe gepostet hat. Deutschlehrer, die selbst keinen Bock auf Lektüren haben, und lieber mit Wikipediazusammenfassungen durch’s Studium kommen… Schöne Sache! Nicht.


So, pardon, aber ich musste dem allen einfach mal Luft machen. Und diese dämlichen Posts irgendwo festhalten. 😀 

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22 Gedanken zu „Von nervigen Kommilitonen / Was ich mal loswerden muss.

  1. frausophel

    DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE!
    Ich konnte das auch zunehmend beobachten, dass die meisten entweder zu doof, meist aber nur zu faul sind, sich die Informationen selbst zu beschaffen. Das schlimmste: manchmal ginge es schneller, die Stichworte bei Google einzugeben, um die Antwort zu finden, als bei Facebook zu fragen.
    Dass man sich über Seminare und Erfahrungen mit Dozenten austauschen kann, finde ich wirklich super, aber diese dämlichen Fragen nach Klausuren, Zusammenfassungen etc. gehen einen echt auf die Nerven. Klar möchte man manchmal nicht mehr als nötig machen. Ich muss gestehen, dass ich bei vielen Sachen auch nicht eingesehen habe, sie zu lernen, weil ich weiß, dass ich es für meinen Lehrberuf später nie wieder brauchen werde, aber da mussten alle durch. Was ich bis heute nicht verstehe: wie haben es diese Menschen eigentlich geschafft, den Anmeldebogen für die Unibewerbung auszufüllen?!

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      😀 Allerdings, manche posten einfach den Link zu „Google ist dein Freund“ darunter. Ich verstehe auch nicht, wieso man das nicht selbst macht, anscheinend ist es einfach angenehmer, wenn die anderen für einen googlen und dann die Infos auf dem Servierteller präsentieren. So wenig Eigeninitiative… Gleiches gilt natürlich für die Prüfungsordnung. „Da will ich mich nicht selbst durchquälen, das sollen mal schön andere machen!“ Seltsame Mentalität.

      Ja, mir geht es ganz genau so: Erfahrungen mit Dozenten auszutauschen usw. ist wirklich sinnvoll. Man kann sich ja auch gerne zu Lerngruppen verabreden oder mal Infos tauschen, wenn man mal gefehlt hat oder so. Aber diese Frage nach Gesamtzusammenfassungen (v.a. von der Einführungsvorlesung, ich habe die damals jede Woche zusammengefasst und am Ende hatte ich ein Skript von 50 Seiten, das haue ich ja nicht einfach so an irgendwelche faulen Erstis raus!), das finde ich dreist, ähnlich nach Altklausuren. Auch ich erkundige mich mal, wie eine Klausur aufgebaut sein könnte/worauf der Dozent Wert legt, weil es beim Lernen hilft, aber ich erwarte nicht, dass mir jemand die Klausur 1:1 präsentiert und mir am besten gleich noch die Musterlösung dazugibt, sodass ich selbst gar nichts mehr dafür tun muss. Klar gibt es Dinge, die man nicht brauchen kann, aber da muss man eben mal die Zähne zusammenbeißen oder als Konsequenz die schlechtere Note in Kauf nehmen. Außerdem sollte man im Studium dazu in der Lage sein, Wichtiges herauszufiltern – und nicht wahllos zig hundert Folien auswendig zu lernen, weil der Dozent eben so viele online gestellt hat & man dann so schön drüber jammern kann (alles schon erlebt).

      Ohja, letzteres habe ich mich auch schon SO oft gefragt :mrgreen: Am Ende wird da wohl auch jemand bei geholfen haben.

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  2. pimalrquadrat

    Oh ja, kenn ich. Auch wenn ich das nicht per Fratzenbuch mitbekommen hab, sondern noch oldschool per Mail. 😉

    Leute, die nie in der Vorlesung waren, aber in der letzten Vorlesungswoche ne Rundmail schreiben, in der sie fragen: „Wann isn die Klausur?“
    Oder Studis, die ein Hauptseminar belegen, und sich dort die ganze Arbeit von den Kommilitonen erledigen lassen möchten, die mit dem Stoff klarkommen.
    Oder Studis, die in der letzten(!) Vorlesung aufkreuzen, und fragen, wann di eKlausur stattfindet. Und fünf Minuten später noch einmal fragen. Und fünf Minuten später noch einmal. Und fünf Minuten später….

    Oder Studis, mit denen man nie zu tun hatte, aber vor der Klausur ankommen und fragen, ob sie den/meinen Aufschrieb haben können, um sich drauf vorzubereiten. Und die den gaaaaanz sicher wieder rechtzeitig zurückgeben würden, natürlich.

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Haha, letzteres erinnert mich direkt wieder an EPG, als ich plötzlich drei Mails von drei Kommilitonninen hatte, die vorher nie mit mir gesprochen hatten, ob ich ihnen denn dies und jenes erläutern könnte, weil ich immer den Eindruck gemacht hätte, das verstanden zu haben. Jaaa ja. Oder ob sie nicht direkt meine Mitschriebe bekommen könnten, ich müsste sie auch nicht abtippen (großzügig!), sondern könnte sie ja vielleicht einfach einscannen oder mit dem Schmartphone abfotographieren. Isklaa!
      (Weil ich aber kein unkollegiales Wesen bin, mache ich das dann sogar tatsächlich. Nur diesen wildfremden Menschen/Erstis, die auf Facebook posten, denen gebe ich gar nichts. Schon gar nicht meine Skripte aus den Einführungsklausuren, wowsa… die mühsam erarbeiteten 50 Seiten an wildfremde Menschen, die ich nicht mal persönlich gesehen habe – äh, nö.)

      Antwort
      1. pimalrquadrat

        Ja, EPG scheint diese Art von Studenten richtig anzuziehen. Das ganze Semester waren wir so zu zehnt, und bei der Klausur dann, ca. 20-25.

        Nuja, wenn du eben kompetent wirkst, dann ist ja klar, dass du zum Ziel numero uno für jede Art von Fragen wirst. Selber schuld. 😛

        Ich weiß nicht, in Mathe gab es das nicht – bzw. anders. Da hatten wir jede Woche unser Aufgabenblatt zu bearbeiten, und am Tag der Abgabe waren die letzten 1-2 Stunden damit gefüllt, eventuell fehlende Sachen von anderen abzuschreiben. Aber weil da alle im selben Boot waren, ging das auch in Ordnung.

      2. tinatainmentia Autor

        Naja, an EPG kommt man eben auch einfach nicht vorbei. :mrgreen: Aber: Ich habe es hinter mir! Und erfolgreich abgeschlossen, tschakka! :mrgreen:

        Mathe… Mathe! Zieh doch bitte keine Vergleiche zu Mathe, das geht ja gar nicht! 😛

  3. frausophel

    Das kenn ich aus der Schule. Leute, die nur mit einem geredet haben, weil sie die Hausaufgaben oder ähnliches haben wollten.
    Statt „Google ist dein Freund“ benutze ich sehr gerne lmgtfy.com! Ein bisschen Schadenfreude muss ja bleiben 🙂

    Antwort
  4. teacheridoo

    Hör mir auf. Kenne ich. Könnte ich Romaaaaaane drüber schreiben.
    .
    .
    …ist der Grund dafür, dass ich mich irgendwann aus sämtlichen FB-Gruppen dieser Art entfernt habe, weil ich mich sonst irgendwann nachhaltig unbeliebt gemacht hätte.

    Ich bin echt gerne und oft behilflich, aber nicht Leuten, die offensichtlich zu faul sind, wenigstens das Minimum an Eigenrecherche erbringen.

    Punkt.

    Antwort
  5. strangeunigirl

    Also, erst einmal muss ich mich beschweren, weil ich diese Idee auch schon hatte… 😉
    Ne, mal im Ernst. Ich musste grade Tränen lachen, weil mir sooooooo viel bekannt vorkommt. Ich habe mich ja schon mehrfach über meine Kommilitonen beschwert, aber schön, dass zumindest DAS woanders nicht anders ist. Ich habe auch solche Menschen in den Gruppen und muss manchmal echt aufpassen, dass ich nicht vor lauter Wut ausfallend werde.^^ Was im Einzelnen, schreib ich demnächst in meinem Blog, aber danke, dass Du mir gezeigt hast, dass DAS ein allgemeines Studentenproblem ist.
    Schöne Feiertage 🙂

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ähm, gern geschehen. :mrgreen: Deine Uni ist zwar komisch ( 😛 ), aber immerhin ein paar Phänomene teilt ihr mit allen anderen Studenten auf dieser Welt auch! :mrgreen: Naja, das Doofe ist ja, man denkt nach der Schule, an der Uni kann’s nur besser werden. Aber nö. Von wegen „das ist ja ’ne UNI, da hat jeder Abitur, die Leute dürften nicht soooo doof sein“ – doch. Von wegen „da herrscht bestimmt mehr Fairness als in der Schule“ – nö! Hmz.
      Am ätzendsten finde ich ja die 3. Gruppe mit diesen faulen Säcken. Das Mädel, das gefragt hat, ob man für die Germanistikklausur die Lektüren lesen müsse, boah, die hat dem Fass echt den Boden ausgeschlagen. 😀
      Ich bin gespannt auf die dämlichen Posts deiner Kommilitonen! 😛
      Dir auch ein frohes Fest! 🙂

      Antwort
  6. Frau Henner

    Hier kommt kein Kommentar zum Thema, sondern ein Stöckchen (kommt von Hauptschulblues und ich hoffe, du hattest es noch nicht) zum Beantworten – viel Spaß, wir sind neugierig:
    1. Bist du ein Stehaufmännchen oder ein Wackelkandidat?
    2. Welches Gedicht kannst du ohne zu zögern aufsagen?
    3. Wenn du an deine eigene Schulzeit denkst, wie fühlt sich das an?
    4. Kannst du dir ein Leben in einem anderen Beruf vorstellen? Wenn ja in welchem?
    5. Ich plane eine Überraschungseinladung für eine Handvoll Blogleser. Möchtest du teilnehmen?
    6. Welche CD begleitet dich schon ganz lange? Was löst sie bei dir aus?
    7. Was ist dein Luxus?
    8. Welches Buch hast du schon x-mal gelesen. Warum?
    9. Warum bloggst du?
    10. Was macht dich liebenswert?
    11. Du stehst vor deinem Schöpfer (ungeachtet der Tatsache, ob du dran glaubst oder nicht) und darfst eine Frage stellen. Welche wäre es?

    Antwort
  7. Frau Henner

    Da dein Post aber zu schön ist, muss ich doch noch einen Kommentar loswerden. Hach, meine Unijahre liegen schon ein bisschen zurück und seltsam, wie haben wir das bloß geschafft OHNE Stundenplanungshilfe und Internetgruppen? Tendenziell haben wir einfach ein bisschen zuviel Seminare belegt und erst gegen Ende mitgekriegt, dass die blöden Teilnahmescheine keinen Menschen interessieren, sondern nur die Leistungsscheine. Aber ich wäre niemals auf den Gedanken gekommen, dann diese Seminare nicht zu besuchen, nur weil den Schein niemand mehr sehen will: ich wollte doch etwas lernen! Die Leute, mit denen ich befreundet war, haben alle aus Neigung Germanistik studiert. Natürlich gab es auch damals Trantüten – Germanistik war ja nicht zulassungsbeschränkt, aber die waren nach dem Grundstudium weg. Schon damals dämmerte es manchen erst im Laufe der ersten Semester, dass man für Germanistik tatsächlich ein paar Bücher lesen muss 😉
    Vielleicht sind es heute mehr, weil eine Generation in die Unis strömt, die es gewohnt ist, dass man sich Informationen auch in Kurzfassung aus dem Netz besorgen kann?
    Das ging bei mir nämlich noch nicht. Wir mussten tatsächlich in die Bibliothek oder in der Prüfungsordnung nachschlagen. Wer das nicht konnte, war beizeiten raus… oder dämmerte jahrelang ohne Abschluss an der Uni rum.

    viele Grüße von Frau Henner, die findet, dass solche Kommilitonen wirklich ein Ärgernis sein können – vor allem würde mich die Unverfrorenheit ärgern, mit der einige auf Kosten anderer ohne Eigenmühe vorankommen wollen. Ich hoffe mal, die bekommen nicht nur von dir eins auf den Deckel!

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ach Frau Henner, und genau das ist es ja, was ich besonders ätzend finde: Wir haben schon das Glück, dass das mit der Informationsbeschaffung dank Internet soooo viel schneller geht als früher. Jede (organisatorische) Info ist nur 2, 3 Klicks entfernt. Ja, ist das denn so schwierig, sich dann da selbst mal für 15 Min vor die Kiste zu setzen? Nein, stattdessen wird lieber was in Facebook gebrabbelt, dass andere einem die Info bitte aufbereitet auf dem Silberteller präsentieren sollen. Das verstehe ich wirklich nicht.
      Ansonsten, naja. Meine Freunde sind auch alles Menschen, die engagiert bei der Sache sind und sich auch wirklich interessieren. Viele Trantüten werden durch die Orientierungs- oder Zwischenprüfung aussortiert, aber es bleibt eben leider auch ein großer Teil noch drin. Wobei ich mich bei solchen Menschen immer frage, was das soll – selbst WENN sie das Examen schaffen, so können sie mit ihren miesen Noten eben auch nichts anfangen, da hat man in den Philologien einfach verloren. Aber über sowas machen die Leute sich ohnehin keine Gedanken, naja. Eigentlich könnte ich es ja als Gewinn für mich sehen, weil es die Sache natürlich ein Stück weit einfacher macht, wenn die Konkurrenz geringer bzw. um einiges schlechter ist. Problem ist nur, dass ich es irgendwie traurig finde. Und nervig. Hm.
      Blöderweise finden die Leute IMMER ein paar Idioten, die ihnen tatsächlich die Infos geben oder ihre Zusammenfassungen weiterleiten oder so. Kann ich ehrlich nicht verstehen.

      So, jetzt mache ich mich mal ans Stöckchen, damit ich auch wieder zurück zu Dietrich komme. 🙂

      Antwort
  8. Maggy

    Ich kann das sehr gut nachvollziehen!
    Wir haben mehrere FB-Gruppe und auch ein Forum. In der FB-Gruppe ist es nicht so arg, aber im Forum lese ich oft ähnliche Beiträge wie deinen. Wir haben auch Downloadbereiche mit alten Klausuren etc., weil die eine super Vorbereitung sind und eine weitere Übungsmöglichkeit darstellen. Außerdem gibt es Mitschriften und Zusammenfassungen etc. Finde ich super, weil es oft wirklich hilfreich ist, wenn man mal eine Vorlesung verpasst hat oder so. Trotzdem kann ich mich nicht darauf verlassen und meine Zusammenfassung für ein Fach in diesem Semester hat bereits 50 Seiten und ist noch lange nicht fertig. Wie du schon gesagt hast, ist man dadurch gezwungen sich ziemlich genau mit dem Stoff auseinander zu setzen und lernt dadurch sehr viel.
    Mich nerven auch so Anfragen wie: „Muss ich das Buch für diese LVA gelesen haben, damit ich die Prüfung bestehe oder reicht auch die XY-Zusammenfassung (Anm. mit ca. 20 Seiten, das Buch hat so rund 300)?“ Und das schreiben sie in einen Thread, der die Frage, wie man sich am besten auf die Prüfung vorbereitet und was alles verlangt wird, bereits ausführlich beantwortet! Es ist nicht einmal möglich den Beitrag zwei Beiträge weiter oben zu lesen…

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ja, vor allem letzteres kommt mir auch bekannt vor. Und die Frage nach den Büchern, die hatten wir ja wie gesagt auch. Total doof. Solche Kommilitonen gibt es wohl überall…

      Antwort
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