Procrastination all over the place!

procrastination

S.O.S.! Es ist furchtbar mit mir!

Ich habe zwei Hausarbeiten zu schreiben, wovon die Deadline der einen bereits in 10 Tagen erreicht ist (*kreisch!*). Und obwohl sie stichpunktartig bereits existiert, verschwindet vor der Phase des Ausformulierens und Rumfeilens jedes Mal plötzlich meine Motivation und winkt mir mit einem gehässigen Grinsen aus der Ferne zu.

Ich bin dafür, dass teacheridoo doch noch ihre Idee umsetzt und diesen Beeper programmiert! Driiiingend benötigt!

Ich mag meinen Studiengang im Großen und Ganzen wirklich – aber die Hausarbeitschreiberei ist ein wahrer Graus. An alle angehenden Philologie-Studenten: Bitte überlegt euch gut, ob ihr euch das wirklich antun wollt! 😀 Mit Klausuren habe ich hingegen überhaupt kein Problem – aber wenn ich schon wieder dieses „15-20 bzw. 25-30 Seiten wissenschaftliche Arbeit“ bei den Seminaranforderungen lese, kriege ich die Krise. Und dann immer mal wieder den kurzen Herzinfarkt, wenn in der Bib Menschen über ihre Zulassungsarbeit (80 Seiten) sprechen…

Wie überwindet ihr eure Motivationsproblemchen? Gibt es eine Anleitung, wie man sich ein Floß baut, um die „Isle get it done“ möglichst schnell hinter sich zu lassen? Und eine Möglichkeit, den „Snack Sector“ zu umgehen, auf den ich gerade wieder mit Lichtgeschwindigkeit zurase?
Vor allem: Hört das alles irgendwann auf? Oder muss ich mich einfach damit abfinden, eine furchtbar träge Person in solchen Dingen zu sein? 😀 Hilfe.

Warum ich diesen (überaus sinnlosen und null informativen) Blogeintrag verfasst habe? Dreimal dürft ihr raten… und nun flitze ich in die Küche, mir einen Snack holen und die nächste Tasse Kaffee kochen…

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17 Gedanken zu „Procrastination all over the place!

  1. ninaxy3

    Also als ich meine Facharbeit geschrieben habe -ja ich weiß 8-12 Seiten fällt da nicht so ganz in deine Größenordnung- hat es mir geholfen, wenn ich mich mit anderen zusammengesetzt habe, auch wenn wir ein komplett anderes Thema hatten.
    Hab mir zum Beispiel immer meinen Laptop geschnappt und bin zu meiner Nachbarin gedackelt, die auf einer anderen Schule in Deutsch geschrieben hat und ich halt mit der Facharbeit in Chemie. Komischerweise haben wir uns auch gegenseitig gar nicht abgelenkt 😉
    Mein Vorteil war dann, dass sie viel früher abgeben musste als ich, wir aber fast zeitgleich angefangen hatten. Da hatte ich dann später noch entspannt Zeit alles von anderen lesen zu lassen, selbst zu lesen und zu überarbeiten. Im Endeffekt hab ich sogar mehr als zwei Wochen vor Abgabeschluss abgegeben 😉
    Du schaffst das schon! 😀 Wenn die Notizen stehen, müsstest du ja eigentlich nur noch alles runterschreiben oder? 😉

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ja, das mache ich auch, das hilft auch. Ich gehe auch oft in die Bibliothek, obwohl ich keine Literatur mehr benötige, um dort die Arbeitsatmosphäre zu haben. Aber troootzdem… :mrgreen: Ja, stichpunktartig steht das meiste, ein paar Sachen noch mit Fragezeichen, aber ich kriege mich kaum zur Ausformuliererei aufgerafft. Habe gerade 0,25 Seiten geschrieben – Applaus bitte! 😀 Damit steht mein Beeper ( 🙂 ) jetzt bei 3,5. xD Und zur Belohnung gibt’s jetzt erst mal ein Brot… und die Tasse Kaffee eben. :mrgreen: :mrgreen:

      P.S. Als ich meine Facharbeit geschrieben habe, hatte ich da sogar richtig Spaß dran. Das war halt aber auch so ’ne einmalige Ausnahmesituation, öfter macht man das in der Schule ja nicht… (8-12 Seiten, ist das eigentlich so gewesen, weil das Chemie war oder ist das generell so? Bei uns waren es damals 12-15, wie in einem Proseminar an der Uni auch). Und es war eben nicht so das heftig wissenschaftliche Niveau mit „auch, wenn du gerne selbst Textarbeit leistest – irgendwer hatte vor die bestimmt schon mal diese Gedanken, also horte die gesamte Literatur dazu, die deine Bib zum Thema hergibt und gib brav jeden Gedanken als einen fremden an!“ -.- Das nervt mich ja ehrlich gesagt am meisten. Aber wenn es pro Semester einfach 2-4 Hausarbeiten sind, ist das irgendwann wirklich nur noch nervig, da ist’s mit dem Spaß nicht mehr so weit her :/ … bei mir zumindest mal nicht.

      Wobei ich mich auf die andere Hausarbeit ein bisschen freue – da darf ich nämlich mal ein bisschen kreativ sein, selbst basteln und brauche nicht mal (viel) Sekundärliteratur – die Fachdidaktiker sind bei uns an der Uni nicht so verwissenschaftlicht wie der Rest. 🙂

      Antwort
      1. ninaxy3

        Ja meine Facharbeit hat mir auch total Spaß gemacht! 🙂 Ich hätte noch viel mehr schreiben können, aber dann hätte es Punktabzug gegeben und ich schieß mir ja nicht selbst ins Knie 😀
        Also bei uns an der Schule hatten alle die Vorgabe 8-12 Seiten. Manche Lehrer haben das aber auch nicht so genau genommen und da herzlich wenig drauf geachtet, hauptsache der Inhalt stimmt. Das kommt aber ganz auf die Schule an. Ich glaube meine Nachbarin durfte auch mehr Seiten schreiben 😉
        Irgendwie ist es ja schon praktisch, dass manche Leute da schon was drüber geschrieben haben. aber es nervt schon, weil man dadurch wieder ne ganze Weile braucht, bis man dann seinen eigenen Gedanken auch als eigenen Satz hat, ohne dass den schonmal jemand so geschrieben hat und man wieder zitieren müsste *nerv*
        Weil ich in Chemie geschrieben habe, hatte ich aber auch noch ein eigenes Experiment zudem ich ganz viele Sachen und Beobachtungen einfach frei niederschreiben konnte 😀

      2. tinatainmentia Autor

        Ja, und das Dumme ist ja, selbst, wenn man den Satz anders formuliert, muss man das Dingen als Quelle angeben, dann eben mit „vgl.“ vornedran gesetzt – macht es auch nicht viel besser. :mrgreen: Es ist einfach so zum Haare-Raufen, wenn man was vor sich herinterpretiert, denkt ‚Öy, das ist gut!‘ … und drei Tage später liest man’s irgendwo und muss es angeben. 😀 Furchtbar! Da war mir das Abischreiben lieber. :mrgreen: Alles auf meinem Mist gewachsen, jawoll! 😀
        Dabei habe ich jetzt auch ein Thema, zu dem eigentlich mal wieder nicht allzu viel geschrieben wurde, also mache ich viel selbst. Das ist an für sich ganz cool, aber immer so eine Gratwanderung – findet die Dozentin das jetzt gut oder scheiße? Im Grunde genommen kann man dafür dann ’ne super Note bekommen oder eben ’ne miese, weil man da selbst vor sich hergebrabbelt hat und das nicht anständig belegen konnte. *nervnervnerv*

        So, ich habe jetzt knapp sechs Seiten, bin wahnsinnig stolz auf mich und begebe mich zu Bett 🙂

  2. torenia

    Hm.
    Also ich mache ja den ganzen Tag nicht viel anderes als Berichte und Protokolle und all sowas zu schreiben.
    Nebenher schreibe ich Artikel für ein Gemeindeblättchen.
    Und ich kenne das, was Du da berichtest, nur zu gut.
    Ich bin absoluter last-minute-Arbeiter. Wenn der Druck nicht da ist, dann geht GAR nichts. Und das Schlimme ist: ich mache das jetzt ja doch schon etliche Jahre… und die „last-minute“-Aktionen sind bisher IMMER gut gegangen. Immer. Was aber gleichzeitig bedeutet, dass sich „last minute“ immer weiter nach hinten schieben lässt. *seufz* Was ebenso bedeutet, dass die Panikanfälle nicht kleiner und seltener werden sondern ich nur darauf warte, mal so richtig mit einer Deadline auf die Nase zu krachen… seufz.

    Andererseits scheint es Leute zu geben, die diesen Druck brauchen.

    Bei mir ist es eine Kombination. Ich kann nur dann schreiben, wenn es mir in die Finger fließt. Wenn mich die Muse küsst und es dann quasi von ganz alleine geht.
    Ohne das passiert NULL.

    Tja.
    Sorry… Leider habe ich nichts Erfreulicheres zu berichten…
    Aber ich kann Dir zumindest sagen, dass man auch auf diese Weise irgendwie durchkommt. *zwinker*

    Also Kopf hoch. Du packst das!!!!
    Und jede geschriebene Arbeit ist doch schonmal eine Arbeit weniger, oder? ;-))

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Hach, ja, die Sache ist, ich bin mal der absolute Last-Minute-Mensch und mal kriege ich eine Arbeit 2 Wochen vor der Deadline (das wäre im aktuellen Fall schon vorbei 😀 ) fertig. Das kommt immer darauf an, wie sehr mich das Seminar/das Fach/das Thema interessiert, wobei ich mein aktuelles Thema auch wirklich spannend finde, aber vor allem ist der zweite Faktor ausschlaggebend: Wie hoch ich meine Erfolgschancen einschätze. Das wiederum hängt mit der Verträglichkeit des Dozenten zusammen… :mrgreen: Und aktuell bin ich eben ziemlich verunsichert, weil es schwierig erscheint, den Dozenten mit den eigenen Ideen zufriedenzustellen (im Laufe des Seminars hat’s jedenfalls mal, öh, niemand geschafft. 😀 Nach jedem Beitrag ein „Ja, aber…“ oder eine Gegenfrage, die das ganze Konzept wieder über den Haufen geworfen hat.). Deshalb geht das wohl so träääge voran – trotz interessanten Themas…

      Aber du hast natürlich Recht, bisher bin ich auch immer mit allem wunderbar durchgekommen :mrgreen: und zumindest zur Schulzeit war ich wahrlich noch der absolute Last-Minute-Mensch – obwohl, gemessen an den Kommilitonen bin ich das wohl heute noch. 😀 Während ich zur Schulzeit nie länger als 12 Stunden vor der Klausur mit dem Lernen anfing (äh, ja, das gilt auch für’s Abitur… :D), schaffe ich es jetzt eine Woche (!) vor der Klausur, mich aufzuraffen – was für die Uni eben verdammt wenig ist. Die meisten anderen fangen mehrere Wochen im Voraus mit der Stoffwiederholung an… 😀 AAAABER: Bislang ist ja immer alles gut gegangen. Warum also das eigene Verhalten ändern? :mrgreen:
      Vermutlich muss ich auch erst mal auf die Schnauze fliegen. Hoffentlich geht mir dieses Lichtlein noch vor dem Examen auf. 😀

      Mit deinem letzten Satz hast du es sogar geschafft, mich ein ganz klein bisschen zu motivieren! 😉 Ich werde mir jetzt eine schöne, riesige Tasse Kaffee kochen und mich an die Arbeit begeben.

      Danke noch für deinen Kommentar! 🙂

      Antwort
      1. torenia

        Hach ja… Das kommt mir doch alles so bekannt vor… (bis auf die Tatsache, dass ich noch NIEMALS etwas 2 Wochen vor Termin fertig hatte… – bis auf meinen Sohn, aber das zählt nicht *lach*)

  3. Myriade

    Ach ja, ich bin auch ein last-minute-Mensch. Positiv kann ich zu dem Thema beisteuern, dass man im Laufe der Jahre und Herausforderungen die absolute Sicherheit entwickelt, wann der wirklich endgültig letzte Moment ist zu dem man eine Arbeit in Angriff nehmen kann um zeitgerecht fertigzuwerden.
    Ich habe auch immer so ein schlechtes Gewissen, weil ich doch meinen Schülern auch von wegen Terminplanung ein Vorbild sein sollte. Gut, aber was soll´s, bisher ist sich alles immer noch irgendwie ausgegangen. Nerven kostet es halt schon, sber wenn das die Arbeitsmethode ist, die einem entspricht, kann man´s eh nicht ändern, sag ich mal.

    Das einzige mal in meinem Lehrerinnenleben bei dem ich die Angaben für eine Prüfungsarbeit eine Woche vorher fertig hatte, habe ich sie dann am Tag an dem die
    Schüler die Arbeit schreiben sollten zuhause vergessen. Dann habe ich beschlossen bei der last-minute-Methode zu bleiben 🙂

    Aber du schaffst das !!

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Oh nein, wie fies! :mrgreen: Da hat das Schicksal dir ja wirklich einen Streich gespielt. 😀

      Danke, es geht voran 🙂 Ich habe jetzt den Hauptteil fertig :mrgreen: , aber es ist alles noch sehr, sehr chaotisch und wirr und … seltsam. Naja. Das wird schon noch – irgendwie… 😀

      Antwort
  4. teacheridoo

    Ich reihe mich schamgebeugten Hauptes ein in die Riege der Last-Minute-Menschen. >_>
    Ich habe die vergangenen beiden Wochen übrigens so meisterhaft prokrastiniert, da hätte ich eigentlich einen Preis für verdient. (Und wenn ich mal Unikram gemacht habe, dann so Alibizeugs…kennste? Zum xten Mal eine To-Do-Liste schreiben, zum zigsten Mal die Bib durchforsten. Etc.)
    Irgendwie bin ich auch eher eine Planerin, weniger eine Macherin. Hm.
    Ich bin aber total motiviert, diese Woche durchzustarten. (…diesen Satz sollte ich mir in meinen Kalender schreiben und mich dann morgen früh automatisch daran erinnern lassen. Sonst vergesse ich bis morgen früh eventuell, wie motiviert ich bin.)

    Was Deine Zweifel angeht bzgl. Dozenten zufrieden stellen: Hey hey hey, Du hast doch kürzlich erst Dr. Fiesi from hell bezwungen. Da hieß es auch, den könne niemand zufrieden stellen. ;D

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      😀 die Idee mit der Kalendererinnerung ist gut! Merke ich mir. Nicht, dass man ausversehen vergisst, dass man motiviert ist – wäre ja schade drum!

      Jaaa, Dr. Fiesi, das wird ungeschlagen DAS Highlight meines Studiums bleiben, dat sag ich dir aber! :mrgreen: Eine Freundin und ich haben uns schon fest vorgenommen: Egal, was für Niederlagen uns auch erwarten mögen – wir werden IMMER sagen können, wir haben Dr. Fiesi mit 1,x bezwungen! Hurray! Blingblingblingblingbling! Ich habe an jenem Tag feierlich ein rotes Kreuz in den Kalender eingetragen. :mrgreen:
      Dennoch bin ich wieder mal argwöhnisch, weißte ja. 😀 Im Seminar war’s einfach ein frustrierendes Gefühl, das alles Gesagte abgeschmettert wurde… mal sehen. In ca. drei bis vier Wochen wissen wir mehr. 😉

      Antwort
  5. kielerkrimskrams

    Also mir hilft ein regelmäßiger Tagesablauf und die Aussicht auf Belohnung. Das geht dann ungefähr so:
    – früh aufstehen (dann hat man später noch was vom Tag!)
    – den Vormittag in der Bib verbringen und schreiben
    – Mittagessen mit jemand Nettem in der Mensa
    – weiterschreiben (Bib oder zu Hause)
    – alles nochmal anschauen, was man an dem Tag geschafft hat und mit sich zufrieden sein (!!!)
    -> festgelegte Belohnung gönnen (Eis, Schoki, entspannen im Park, Serienabend,…).
    Viel Erfolg weiterhin! 🙂

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Klingt gut – nur muss ich morgens bis mittags leider arbeiten. :/ Dementsprechend bin ich dann eher frustriert bis genervt… :mrgreen: Nur heute hatte ich frei, deshalb habe ich ja gestern und heute auch was geschafft. 🙂 Und mit dem Mittagessen ist das auch so ein Problem, dass die Kinder alle nicht am Start sind in der Bib derzeit… Außer gestern, da waren wir dann nett bei Vapiano essen. 🙂

      Danke, wünsche ich dir auch mit deiner Masterarbeit! 🙂

      Antwort
      1. kielerkrimskrams

        Oh, das kenne ich gut! Ich muss auch immer vormittags arbeiten und hinterher geht dann meist nichts mehr. :-/ Die „freien“ Tage nutze ich deshalb immer besonders intensiv für die MA. Insofern scheint es uns ziemlich ähnlich zu gehen gerade. Durchhalten ist da wohl das Mottoo…:-)

      2. tinatainmentia Autor

        Ja, schon, wobei du natürlich das größere Kaliber zu bewältigen hast – die Arbeit, wegen der ich immer kleine Herzinfarkte erleide, wenn Leute darüber sprechen. :mrgreen: Zumindest glaube ich, dass eine Master-Arbeit und eine Staatsexamens-Zulassung relativ vergleichbar sein dürften… 😉

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