Soundtrack of my Life I

Haaaaaaach, wat schön. Inspiriert von Kielerkrimskrams verbrachte ich heute den sonst eher unnützen Sonntag (ich hasse Sonntage, falls ich es noch nicht erwähnt habe) damit, in meiner Musiksammlung zu stöbern. Und beschloss, den ‚Soundtrack meines Lebens‘ einfach mal zu bloggen – ziemlich Off-Topic also, aber irgendwie hätte ich das gerne mal zusammengestellt.

Dass es schwierig absolut unmöglich werden würde, dies auf 15 Songs zu beschränken, war schnell klar. Dafür kann ich allein schon von meinen Lieblingsinterpreten kaum nur einen einzigen Song auswählen. So entschied ich mich zur Mammutliste: 15 20 Interpreten mit ihren für mich bedeutsamsten/wundervollsten/schönsten/bewegendsten/beeindruckendsten/… Songs, und dann noch mal eine kleinere Liste mit 20 einzelnen Songs, die ich dann allerdings in einem separaten Eintrag veröffentlichen werde (daher ‚Soundtrack of my Life I‘). Musik bedeutet mir unfassbar viel, also wird das hier SEHR, SEHR ausführlich enden.

Ja, wat Lesestoff! Ich werde zu fast jedem Song ein paar Takte (höhö) schreiben. Die Songs sind leider nicht mehr alle (bzw. wenn, dann in irgend’ner miesen Live- oder Cover-Version…) auf YouTube zu finden, aber bei Interesse gerne einen Kommentar hinerlassen. 😉
Für musikalisch desinteressierte Menschen vermutlich mega langweilig, und damit der Eintrag nicht die ganze Startseite vollballert, deshalb hier der Cut. 😉 Weiterlesen auf eigene Verantwortung. 😀

1.) Rise Against. Diese Band begleitet mich inzwischen seit vielen Jahren und wird von mir gerne als englischsprachige Lieblingsband angegeben, falls die eigentlich viel zu umfangreiche, aber gerne als Smalltalk-Einstieg genutzte Frage „Und? Was für Musik hörst du so? auftaucht.
Everchanging (Acoustic-Version): Waah. Als ich diesen Song in der Akustik-Version zum ersten Mal gehört habe, hat es mir total die Sprache verschlagen. Have you ever been a part of something that you thought would never end, and then of course it did? Ich glaube, mit diesem Gefühl kann jeder was anfangen. Dazu der kräftige Gitarrenanschlag. There’s nothing simple when it comes to you and I, always something in this everchanging life. Am Ende der absolute Lieblingsvers: And you can’t leave me if I’m already gone.
Swing Life
Away: Ich bin kein Mensch, der sich gut für „Lieblingssongs“ entscheiden kann. Aber wenn es so wäre, dann wäre dieser hier DEFINITIV ganz weit vorne dabei. Jedes Wort Magie, die Melodie perfekt, die Message der absolute Hammer. Let’s unwrite these pages and replace them with our own words. Mein absoluter Höhepunkt: Diesen Song live hören zu dürfen beim Southside-Festival 2012. We chase these days down with talks of places that we will go./We live on front porches and swing life away. Gänsehaut pur, vor allem, wenn 10.000 Leute das singen.
Prayer of the Refugee (Acoustic-Version): Im Original verdammt kraftvoll, in der Akustik-Version schön zurückhaltend und eigentlich fast schon ein bisschen melancholisch.
Saviour: Eines meiner absoluten Favourites der kraftvolleren Songs. Nachdem ich Appeal to Reason gekauft und rauf und runter gehört hatte, kam ich von diesem Titel gar nicht mehr los. There is no time like the present to drink these draining seconds.

2.) Jennifer Rostock. Für mich das deutschsprachige Äquivalent zu Rise Against – soll heißen: Lieblingsband in muttersprachlicher Musik. 😉 Fan der ersten Stunde, jedes Album verschlungen, und im Januar wahnsinnig ausgerastet, weil die Herrschaften in den letzten fünf Jahren eine Wahnsinnsentwicklung durchgemacht haben und immer besser und besser und besser wurden. Ich kann mich bis jetzt noch nicht entscheiden, ob das aktuelle Album im Original oder in der Akustikfassung besser ist. Ich weiß es einfach nicht. Aber die Mäuse beeindrucken mich immer wieder.
Irgendwo anders: Eine Ballade, die davon handelt, dass Beziehungen sich einfach auseinanderleben, ohne dass man so richtig was davon mitbekommt. Perfekt ausgedrückt durch den Vers Wir leben doch schon längst nicht mehr unter einem Dach.
Wo willst du hin?:
 Sehr nachdenklicher Titel. Selbstfindungsprozesse, das Gefühl, irgendwie nicht anzukommen. Eine Frage nur, die dich zu brechen droht: Glaubst du an ein Leben vor dem Tod? Eigentlich sogar eine ziemlich traurige Nummer, gefällt mir aber gerade wegen der (nicht so häufig vorkommenden :D) Ruhe in Jennifers Stimme sehr gut.
Insekten im Eis: Ein Song mit bisschen mehr Tempo, hat mich vom Album Mit Haut und Haar mit am meisten gefesselt und mir von Anfang an mit am besten gefallen. Um dein Lächeln wehte schon ein eisiger Wind, ich schaute einmal zu oft hin – und wurde blind.
Schlaflos: Die Tapete in den Zimmern hört nicht auf sich zu erinnern. Deine Schatten sind noch immer hier am Flimmern. […] Die Bilder springen wie ein Insekt, das sich nicht greifen lässt. Der stärkste (Titel-)Song des neuen Albums. Genial, einfach nur genial. Thematik ist, wie in so vielen Songs dieser Welt, Liebeskummer/Herzschmerz, allerdings sowohl textlich, gesanglich als auch im instrumentalen Part meisterhaft verpackt. Zu Beginn wundervoll ruhig, gegen Ende braut sich richtig was zusammen. Was sich mit Widerhaken dann in meine Laken krallt, ist die Angst vor der Nacht, und was sie mit mir macht. Du bist so laut in meinem Kopf und alles dreht sich.
Bis hier und nicht weiter: Ebenfalls vom neuen Album (und nach dem höre ich auch auf, sonst stelle ich das ganze Album vor!). Inhaltlich geht es um Menschen, die sich ihre eigenen Mauern aufgebaut haben und nur schwer jemanden an sich heranlassen können. Der erste Sprengsatz explodiert – dort wo deine meine Haut berührt. Ich hab‘ Soldaten am Grenzstreifen stationiert und ein Schild, auf dem steht: ‚Bis hier und nicht weiter.‘

3.) The Script. Gibt’s natürlich schon lange, habe ich für mich allerdings erst vor circa zwei Jahren entdeckt. Großartige Band.
Breakeven: Klar, der größte Hit der Band darf nicht fehlen – er ist es nämlich nicht umsonst geworden. And what am I supposed to do when the best part of me was always you? Viel mehr muss man dazu wohl nicht sagen. 🙂
Six Degrees of Separation: Teil der Filmmusik in Til Schweigers „Kokowääh“. Zugegebermaßen habe ich den Song auch dort erst entdeckt. Wie der Titel schon sagt, handelt der Song von Trennungen und davon, wie Menschen solche verarbeiten.
For the first time: And we’re gonna start by drinking old cheap bottles of wine, sit talking up all night, saying things we haven’t for a while. Behandelt auf sehr schöne Art und Weise die Thematik der Entfremdung und den Versuch, wieder zur alten Vertrautheit mit einer wichtigen Person zurückzufinden.
If you could see me now: Ein Lied, das als Trauerarbeit verstanden werden kann. Es geht darum, dass das lyrische Ich seine Eltern verloren hat, wobei im Song hauptsächlich der Vater besungen wird, und um den Wunsch, diesen stolz zu machen. Sehr trauriger Song, der mich immer wieder sehr nachdenklich macht, und nach dem ich immer das Bedürfnis habe, gleich zu meinen Eltern zu fahren und sie in den Arm zu nehmen. 🙂

4.) Wir sind Helden. Ja, tatsächlicherweise höre ich irgendwie doch mehr deutsche Musik, als mir so richtig bewusst war.
Labyrinth: Mein persönlicher Lieblingstitel der Band, allerdings kein so bekannter. Handelt vom Verliebtsein, ohne das Wort ‚Liebe‘ in den Mund zu nehmen, was mir sehr gut gefällt. Ich hab‘ mich in dir verlaufen. […] Hab‘ dir am Herzen gelegen, die ganze Nacht. Hab‘ nur des Pfadfindens wegen ein Kreuzchen gemacht. Und du hast gelacht.
Denkmal:
 Der Klassiker, natürlich. Gute-Laune-Song ohne Ende. Verbinde ich mit Weinfesten, gröhlend auf Bierzeltganituren, Sommer, Spaß. Leben genießen pur. 🙂
Wenn es passiert. Jup. Ich will da sein, wenn es passiert. Genau so sieht’s aus. Wer dafür keine Tränen hat, wird morgen blind. Wenn ihr das nicht liebt, was dann?

5.) Enno Bunger. Deutscher Singer/Songwriter, entdeckt durch TVnoir (wie so viele gute deutsche Künstler! Im Ernst, wenn man wissen möchte, was die deutsche Musikbranche noch zu bieten hat außer dem Chart-Gedöns, einfach mal reinschauen bei YouTube oder so). Drei ruhige Songs, die ich gerne vorstellen würde:
Ich möchte noch bleiben: Mit seiner ruhigen Stimme zaubert Enno eine wundervolle Atmosphäre, man sieht vor seinem inneren Augen genau das, was er besingt. Eine Party, bei der man jemand ganz Besonderen kennenlernt. Ich möchte noch bleiben – für diesen Moment.
Regen:
 Wenn ich dieses Lied höre, möchte ich mich einfach nur mit einem Glas Rotwein zurücklehnen, die Augen schließen und zuhören. Denn wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus.
Abspann:
 Auch wenn wir uns verlieren durch den Abstand, du bleibst ein Teil von mir. Auch hier geht es um die Trennungsphase, allerdings mit dem schönen Zusatz, dass man die Person nicht komplett aus seinem Leben oder Gedächtnis streicht.

6.) Jack Johnson. Fliegender Wechsel zu englischsprachigen Singer/Songwritern: Der gute Mister Johnson ist allerdings einigen Leuten ein Begriff. Für mich der totale gute Laune Typ. Höre ich tatsächlich gerne beim Aufräumen oder so, um die Stimmung zu heben. 😀
Neben den absoluten Klassikern Sitting, Waiting, Wishing und You and your heart, die auf keinen Fall fehlen dürfen, mag ich auch Better Together und Red Wine, Mistakes, Mythology beispielsweise sehr gerne.

7.) Ben Howard. Den guten Ben Howard habe ich durch eine in England lebende Freundin kennengelernt, als ich mich für 12 Tage bei ihr in London einquartierte. Und nun möchte ich ihn nicht mehr hergeben.
Old Pine: Ein richtiger Guten-Morgen-Song für mich. So schön ruhig, und irgendwie habe ich Morgentau und einen Sonnenaufgang vor Augen, wenn ich den Song höre. Und muss direkt grinsen.
The Wolves: Hach, er heult so schön wolfsmäßig zu Beginn… Bei diesem Song kann ich einfach überhaupt gar nicht meine Füße stillhalten. Ich fang direkt an zu zappeln! We lost faith in the arms of love.
Keep your Head up: Mein Lieblingssong von Howard. Keep your head up, keep your heart strong. Optimismus, Motivation, schön. And I realise – all I was searching for was me.

8.) Damien Rice. Neben dem absolut grandiosen, aber sehr bekannten Cannonball wird es Zeit, dass endlich mal jemand die werte Aufmerksamkeit auf Coconut Skins lenkt! Sommerfeeling pur, für mich zumindest. Or you can sit on chimneys, put some fire up your ass. No need to know what you’re doing or waiting for, but if anyone should ask – tell ‚em I’ve been licking coconut skins and we’ve been hanging out. Tell ‚em God just dropped by to forgive our sins.

9.) Bakkushan. Deutsche Rockband, würde ich sagen. Ziemlich coole Jungs.
Alles war aus Gold: Ein Lied über Freundschaft. Für mich jedenfalls, man könnte es sonst wohl auch auf Liebesbeziehungen hin verstehen. Große Klasse, geht in der Originalversion richtig gut ab und versetzt direkt in Tanzstimmung, in der unplugged Version einfach nur schön. Es sind die guten Zeiten, die uns am Ende noch erhalten bleiben und uns zusammenschweißen für ein Leben lang.
Solang du schimmerst: Geht einfach richtig gut ab – auch hier direkt Tanzstimmung und nichts mit „Ruhe“ angesagt.
Besser geht’s nicht: DER deutsche Gute-Laune-Titel schlechthin! Ich tanz dann mal kurz durch die Wohnung! 🙂

10.) Spaceman Spiff. Mein absoluter Lieblings-Singer-Songwriter in deutscher Sprache. Dieser Kerl hat Texte und kann mit seiner Gitarre umgehen, da legt man die Ohren an!
Egal: Mein erster Titel von Spaceman Spiff überhaupt. Begleitet mich seitdem wirklich ständig. Und ich weiß, dass ich immer die Wahl hab‘ zwischen Kant und Peter Pan. Zwischen Altbau und Nimmerland, zwischen Nüchternheit und Wahn. Wow, wow, wow. Komm, nimm deine Tanzschuhe mit – wir verschwinden in Musik. Besser kann man’s auch echt nicht sagen.
Straßen: Du fragst, wie’s mir geht, ich tu so, als ob ich’s weiß. […] Sag mir: Wie lange halten wir gegen all die Ichs von morgen? Und wenn du keinen Mut hast, kann ich dir gerne meinen borgen. Ich hoff‘, er führt dich heim. Ein Lied über Selbstfindung, würde ich sagen. Besteht aber nur zu Beginn aus Text und dann nur noch aus instrumentalem Gedöns mit Streichern. Genial.
Yellow Brick Road: Ein Titel, der natürlich an The Wizard of Oz erinnern soll, worauf auch im Text angespielt wird. Handelt ebenfalls von der Selbstfindungsproblematik. Bring mich nach Hause, wenn du weißt, wo das ist. Es ist immer noch besser, nicht zu wissen, wer du bist – aber dafür ganz genau, wer nicht.
Nächstes Mal Riesenrad: 
Ein so ruhiges Lied und dabei eigentlich gar kein so ruhiger Text. Ich weiß wieder, wo ich aufhör, wo der Rest der Welt beginnt. Ich kenn‘ den Kerl im Spiegel – was man ihm so abgewinnt. Einfach nur eine wunderschöne Komposition.

11.) Alin Coen Band. Waren früher deutschsprachig (und ich höre sie auch nur aus dieser Zeit), sind mittlerweile auf Englisch umgestiegen (gefällt mir nicht mehr). Ebenfalls durch tvNOIR entdeckt und per Zufall mal in München kostenlos live gesehen – sehr cool. 🙂
Wolken: Und wenn du dann gehst, schau ich dir nach, schau, wie das Ende verdreht, was der Anfang versprach. Ein richtig leises Lied, Alins ruhige Stimme und ihre sanfte Akustikgitarre.
Ich war hier: Alin selbst kündigt das Lied bei tvNOIR folgendermaßen an: „Ein Lied von Resignation – kommt von Resignation.“ Es handelt davon, unglücklich verliebt zu sein, allerdings nicht im Herzschmerz-Stil, sondern eben einfach, dass man irgendwann einfach resignieren muss, wenn es bei der anderen Person nicht ankommt. Schön verpackt.

12.) Placebo. Hach, meine Herzen. Placebo, lange Zeit auch den Stempel ‚Lieblingsband‘ innegehabt… Polarisieren vermutlich total. Der Stil ist etwas… hm… anders, weshalb man es vermutlich entweder liebt oder hasst. Neben den absoluten Klassikern Song to say goodbyeEvery you every me und Blind zählen zum Beispiel Kings of Medicine und For what it’s worth zu meinen Favoriten.

13.) Radical Face. Bekannt geworden durch die Canon-Werbung mit ihrem bombastischen Titel Welcome Home, Son, der auch nach wie vor mein Favorit ist. Daneben sind auch Asleep on a Train und A Little Hell nicht zu verachten. It takes a little hell to know what heaven is worth.

14.) Yellowcard. Yellowcard zählen zum Soundtrack meiner Teenagerzeit, eindeutig. Persönlicher Höhepunkt war ein Konzert in Frankfurt/Main 2011.
Empty Apartment: Großartige Ballade, die richtig was dahinter hat. Wurde auf dem Konzert in der Akustik-Version gespielt und von der gesamten Halle mitgesungen, Gänsehaut pur. If ever you loved me you’d say it’s okay.
Words, Hands, Hearts: The whole world was sleeping when I was there. Allein schon die ersten paar Takte holen mich ab.
Down on my Head: Bei diesem Lied bekomme ich sofort Erinnerungen an die Nordsee. Diesen Song habe ich auf der Fähre von Husum nach Helgoland rauf und runter gehört.

15.) Lostprophets. Noch so eine Band meiner Teenagerzeit. Absolute Highlights: Rooftops, Can’t Catch Tomorrow und4 A.M. forever.

16.) Skillet. Noch mal Teenagerzeit. Eine Band, die mich durch weniger schöne Zeiten begleitet hat. Musik ist eben doch so ein Stück weit Seelenheiler. 🙂 All-time favourites: Those Nights und Comatose.

17.) Breaking Benjamin. Ein paar etwas härtere Kollegen. Grenzt vielleicht schon an Hardrock, finde ich aber nach wie vor super, obwohl ich prinzipiell etwas „weicher“ geworden bin.
Diary of Jane (Acoustic-Version): Dieser Song ist in beiden Versionen sehr schön, bei der Akustikversion musste ich allerdings direkt mal anfangen zu heulen, als ich sie zum ersten Mal gehört habe.
Breath: Richtig kraftvoller, aber toller Song. You take the breath right out of me. Schön aggressiv, perfekt zum Joggen. 😉 Tatsächlich lief sogar einer der beiden Songs mal in irgendeinem „Step Up“ Film…

18.) Bosse. Auch Axel Bosse spaltet die Geister. Bei mir sogar innerhalb eines Albums: Manches kann ich überhaupt nicht leiden, andere Songs wiederum finde ich super.
Die Nacht (Acoustic-Version): Drückt sehr schön diesen… ‚geteilten‘ Liebeskummer aus, der irgendwie nur nachts existent ist und tagsüber verschwunden ist (falls irgendjemand versteht, was ich meine).
Metropole: Dein Herz ist eine Metropole. Einfach schön, auch bisschen tanzgeeignet.
Dein Takt: Absolut tanzgeeignet! Da muss ich auch immer gleich zappeln. Dein Beat ist mein Herzschlag.

19.) Phillip Poisel. Klar, der Phillip, der darf nicht fehlen. Dürfte einer der bekannteren Namen in der Liste sein.
Wo fängt dein Himmel an: Ziemlich bekannter Song, lässt sich entweder (fast wörtlich) auf Fernbeziehungen hin verstehen oder im übertragenen Sinne auf Entfremdung.
Ich will nur: Eines der schönsten Liebeslieder, die ich kenne. Ich will nur, dass du weißt, ich hab‘ dich immer noch lieb. Und dass es am Ende keine andere gibt, die mich so vollendet.
Als gäb’s kein Morgen mehr: 
Ahh, gute Laune, Leben genießen. Erinnerungen daran, laut lachend und schreiend Stufen zum Fluss runterzuspringen – mitten in der Nacht. 🙂

20.) Imagine Dragons. Noch relativ frisch und dennoch gleich einen Platz in der Liste gefunden. It’s Time, Radioactive, Tiptoe – mehr muss man dazu nicht sagen!

Advertisements

11 Gedanken zu „Soundtrack of my Life I

  1. kielerkrimskrams

    Mensch, dass ich nochmal andere Leute inspiriere – schön! 😀
    Rise Against, The Script, Imagine Dragons, Placebo, Jack Johnson und Bosse finde ich auch super, aber in deiner Liste ist ja eigentlich für jeden was dabei. Da hast du den Sonntag doch gut rumgekriegt (…ich finde Sonntage auch immer ziemlich öde, kann dich gut verstehen!). 🙂

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ach, es geht, die Richtungen unterscheiden sich nur einfach nicht so dolle. Da sind jetzt keine Ausreißer wie Hip Hop, Jazz oder sonst was dabei. Nicht mal Pop-Schnulzen! :mrgreen: Das bewegt sich alles in der Rock/Folk/Alternative Richtung. 😀 Die, die du aufgezählt hast, gehören natürlich zu den bekannteren Interpreten. 🙂 Sind ja doch auch einige unbekanntere Leute dabei, die ich regelmäßig höre, habe ich grade so festgestellt… 😀

      Antwort
  2. teacheridoo

    Ich fühle mich gerade schrecklich alt. 🙂 Ich kenne kaum welche von Deiner Liste. ..ich bin allerdings musiktechnisch auch ganz extrem in den 80ern, 90ern und 2000ern hängengeblieben und dort wiederum bei jeweils recht polarisierenden Musikrichtungen. 😀

    @Placebo: Die sind so herrlich. Wie beschrieb es mal eine Freundin treffend? „Die machen so Musik, bei der man sich freudestrahlend in ein Messer stürzen möchte.“ 😉

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Mh, nee, wenn du von Charts/Radio/bekannten Sachen ausgehst, kannst du die auch gar nicht kennen, das hat nämlich kaum was mit der „Musik von heute“ zu tun 😉 , also jedenfalls nichts mit der kommerziellen, die man ständig irgendwo zu hören kriegt, das meiste davon jedenfalls nicht. Demnach kennen auch sehr viele meiner Altersgenossen nur 10% von dem, was ich höre. 🙂 Dafür muss man sich einfach ein bisschen mit dem jeweiligen Genre auseinandergesetzt haben, glaube ich… Also gerade so Richtung Singer/Songwriter, Folk, Indie, (zeitgenössischer :D) Rock. Hmz. Unter den deutschen Künstlern kennt man eh selten die Nischenmusiker… deshalb kann ich tvNOIR ja nur empfehlen, falls sich jemand mal auf Entdeckungstour begeben möchte. Deutschland kann mehr als Die Ärzte/toten Hosen, Silbermond/Juli, Xavier Naidoo und Helene Fischer! :mrgreen:

      Placebo sind einfach großartige Künstler und Seelenheiler. 😉 Mir hat die Melancholie in ihren Songs erstaunlicherweise immer sehr viel Kraft gegeben. Irgendwie paradox, viele Leute hat’s wohl eher in Depressionen gestürzt. 😀

      Antwort
  3. Pingback: Stöckchen | tinatainmentia

  4. pimalrquadrat

    Ok, die Helden kenn ich, und Placebo auch (haha, die bzw. Molko haben mit Indochine zusammengearbeitet 😀 ), aber den Rest müsst ich mir mal in Ruhe anhören. Danke mal für die Tipps! 🙂

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Gerne 🙂 ! Würde mich freuen, wenn die Tipps dir wirklich weiterhelfen und du was davon für dich entdecken würdest. Sind nämlich alles ganz doll großartige Interpreten. 🙂

      Gib Bescheid, falls ich dir was rüberschieben soll, was man nicht auf YouTube findet (ist bei manchen Songs eben leider so). 😉

      Antwort
  5. Pingback: Schon wieder ein Stöckchen… | tinatainmentia

Gib deinen Senf dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s