Die Sache mit der Überforderung…

Kennt das jemand, wenn man allein schon in der mentalen Vorbereitung dessen, was man alles noch vor sich hat, ein Gefühl der kompletten Überforderung erlebt und nahezu schon mal vorsorglich in Depressionen verfällt? Nein? Glück gehabt! Doch? Welcome to the show!

Um die geneigten Leser mal up to date zu bringen: Ja, ich habe das geschafft, was vor ein paar Wochen noch unmöglich ziemlich schwierig erschien: Ich habe einen der heißbegehrten Erasmus-Plätze für ein Auslandssemester in Großbritannien ergattert. Yay! [Kurze Freudenschreie an dieser Stelle erwünscht.]

Abgesehen davon, dass ich an die 2428468. Luftsprünge (mindestens) gemacht habe und vor Freude tatsächlich geschluchzt habe wie ein kleines Baby den Tränen, äh, sehr nahe war (hatte was im Auge!), ist mir soeben auch mal so richtig deutlich geworden, dass das nicht nur abnormal viel Geld, sondern vor allem auch megamäßig viel Zeit für’s/im Studium kostet. Nämlich, wenn man Pech hat, erkennt die herzallerliebste „Wir sind Deutschland und wir sind geil, weil in der Bildung mega elitär und so“ Uni direkt mal gar nichts von den Studienleistungen im Ausland an, weil das ja „unter den deutschen Anforderung“ liege. Soso. Wenn alles tiptop läuft, bekommt man immerhin sage und schreibe zwei bis drei Kurse anerkannt (aber nur, wenn man vorher die Briten belabert, dass man gerne mehr leisten möchte, als von der britischen Uni gefordert, bitteschön!). Nun denn. So far, so good. 2-3 Kurse kommen aber nun mal nur auf 14-15 Credit Points bzw. auf null, wenn die Uni sich querstellt, und das ist dann eben doch ein ganzes Stück von der Richtzahl 30 entfernt. Dies resultiert in genau zwei möglichen Konsequenzen: a) ein Semester draufpacken, dann noch evtl. Examensverzögerungen, mit denen immer zu rechnen ist, miteinberechnen… und ein ganzes Jahr Zeit verlieren. Oder b) richtig ranklotzen, um den Credit-Point-Verlust in anderen Semestern auszugleichen. Jaaa, gut, braucht man jetzt nicht allzu lange zu überlegen, was mir näher liegt…

Weil es an einem Freitagabend ja ohnehin nichts Schöneres zu tun gibt (*hust*, Verzeihung, verschluckt), als sich der lieben Zukunftsplanung zu widmen, verschlang ich also die wundervolle Lektüre der Prüfungsordnung… und arbeitete einen Schlachtplan aus. Demnach wird mein Wintersemester, sofern stundenplantechnisch machbar, 45 Credit-Points enthalten…. fhshfoshfhww (sorry, ich bekam grade einen kurzen Hyperventilationsanfall). Die weiteren Semester werden dann auch nicht viel spaßiger werden, so mit 38-42 Credit-Points. Tja. Und dann nebenher noch schön arbeiten gehen. Lasst es mich einfach so sagen: I’m not planning on having a life in the following years.

Und zum netten Abschluss des Ganzen noch eines der Lieblingszitate, das man ständig an den Kopf geworfen bekommt, dieses Mal aus dem Freundeskreis stammend: „Ach, ihr Lehrämtler habt ja ohnehin nichts zu tun. So ein chilliges Leben hätt‘ ich auch mal gern.“ Amen.

Advertisements

20 Gedanken zu „Die Sache mit der Überforderung…

  1. Myriade

    Aber keine Sorge kaum bist du dann mit heraushängender Zunge im Beruf angekommen, sind es dann nicht mehr die lieben Freunde, die meinen du verbringst dein Leben in der Hängematte, nein, dann steht es jeden zweiten Tag in der Zeitung 🙂

    Aber Gratulation zum Auslandssemester. Lass es dir nicht vermiesen ! Ich hoffe du hast dann aber schon noch Zeit für Berichte von der britischen Uni eingeplant !!

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      *seufz* Myriade, das weiß ich doch. Sowohl Studium als auch Beruf haben in der Gesellschaft ja leider null Ansehen… Aber ist ok, wenn irgendwelche ignoranten Deppen daherlabern. Damit muss man sich wohl abfinden, was mir zugegebenermaßen nicht leicht fällt. Im Freundeskreis/in der eigenen Familie nervt es dann doch noch eher… Die sollten es doch inzwischen besser wissen. Mhz.

      Danke 🙂 Nein, auf keinen Fall lasse ich mir das vermiesen. Der Herbst wird hart, aber ich freue mich immer noch wahnsinnig. Ich bin in einer wunderschönen Stadt im geliebten Großbritannien gelandet, hello! 😀 Ich kriege mich kaum ein, wenn ich daran denke. :mrgreen: Aber ja, ich werde dann hoffentlich Berichtenswertes haben 🙂 Dort hat man ja dann mehr Zeit als zuhause, das Semester dort ist dann ja etwas entspannter. 😀 Geht aber erst im Januar los, ist also noch was hin. 🙂

      Antwort
  2. ninaxy3

    Oh ja genau dieses Gefühl der Überforderung mit vorzeitigen Depressionen hatte ich auch noch vor ein paar Wochen 😀 aber das geht auch wieder vorbei 😛

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Ja, ich bekomme das sporadisch immer mal wieder. xD Heute habe ich halt echt ’nen Koller gekriegt, wie viel ich wegen des Auslandssemesters in den anderen Semestern leisten muss… vor allem, weil ich meinen Nebenjob nicht an den Nagel hängen kann (und auch nicht will). Eieiei. Aber wie heißt es so schön, man wächst mit seinen Aufgaben. x)

      Antwort
  3. teacheridoo

    Jepp, kenn ich.. Das war bei mir quasi ab dem 3. BA-Semester Normalzustand. (Interessanterweise hatte mir im ersten Semester eine Tutorin gesagt, ich müsse mich nicht abschrecken lassen – das Studium wäre nur in den ersten 2-3 Semestern so aufreibend, danach würde es schlagartig ruhiger. Wurde es nicht, ganz im Gegenteil…)

    Ich drück Dir mal die Daumen, dass die happige CP-Anzahl sich in echt als weniger happig herausstellt. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass die CP-Anzahl nichts, aber auch rein gar nichts über den tatsächlich zu betreibenden Aufwand aussagt, weil es letztlich allein vom Dozenten und dessen Allüren abhängt.
    Und auch für die spätere Anrechnung drücke ich die Daumen. (Wie gut, dass wir auf BaMa umgestellt haben; das macht alles doch gleich so viel einfacher. *frotzel* ;-))

    Und was die Anerkennung angeht…hach ja. Gerade gestern wieder so ’nen Standardspruch einstecken müssen: „Hast Du überhaupt was gemacht? Das kann doch alles nicht so lange dauern…“ Ja, Du mich auch. >_>

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      😀 haha, NEIN, das hat eure Tutorin damals auch gelabert? Unsere meinte auch, das erste Semester sei das Schwerste, und wenn man das gut rumbringt, packt man alles locker. xD Ja nee, is‘ klar. Der letzte Herbst war auch extrem anstrengend… Da habe ich 40 CP gemacht und ja, das habe ich sehr, sehr deutlich gemerkt. 😦
      Achja, das mit der Anerkennung hängt übrigens gar nicht mit dem BaMa oder Examensstudiengang zusammen. Wir haben ja auch BaMa Leute (die halt kein Lehramt studieren), die auch ins Ausland gehen (B.A. Anglistik zum Beispiel), und die haben die gleichen „Probleme“ wie ich, nur müssen die halt insgesamt weniger CP erbringen. 😉 Es geht prinzipiell darum, dass in GB beispielsweise nur Essays à 2000 Wörter gefordert werden und bei uns 5000 oder so. Deshalb muss man da die Dozenten bequatschen, dass man einfach längere Essays schreiben darf… und thematisch muss es halt auch irgendwie in den Modulkatalog passen.

      Ja, echt mal, gib’s endlich zu, Hanslina – du lagst einfach nur auf der faulen Haut und hast dir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. :mrgreen: Und weil unser Studiengang so easypeasy ist, kriegt man dann halt trotzdem die 1,x hinterhergeworfen. 😛

      Antwort
      1. tinatainmentia Autor

        „About ten or eleven at night, she comes to bed and pretends to be exhausted. She acts as though teaching 24 kids, some with significant emotional problems, is more challenging than having a real job. Who does she think she’s kidding?“
        Ahahaha! Danke! :mrgreen:

  4. kielerkrimskrams

    Glückwunsch zu deinem Erasmusplatz, das klingt doch super! 🙂 Ich würde mich da jetzt vorher auch nicht so fertig machen wegen der CP – weiter oben schrieb ja schon jemand, dass die manchmal gar nichts darüber aussagen, wie viel man wirklich tun muss. Ich hab das Semester vor meinem Auslandsaufenthalt und das Semester danach viel zu tun gehabt, aber das war es mir wert! Und was die Anerkennung betrifft: Gibt es bei euch nicht so etwas wie ein Learning Agreement? Das gab es bei mir damals, das musste ich unterschreiben und die Gastuni und meine Uni. Da wurde dann grob festgelegt, was wie anerkannt werden soll. Im Endeffekt waren es dann bei mir auch „nur“ drei Kurse (womit ich aber schon deutlich über dem Durchschnitt lag, ich sag’s nur…) – aber ganz ehrlich: Du gehst ja auch nicht ins Ausland, um dann dort die Welt nur aus der Bibliothek zu betrachten, oder? Freu dich drauf! 🙂

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Danke 🙂 Jaa, das Ding ist halt, ich hatte schon mal ein Semester mit 40 CP und das war echt ziemlich happig. Dabei war das ein Grundstudiumssemester und das im nächsten ist Hauptstudium :mrgreen: Mir ist es das auch wert, vorher und hinterher mehr zu machen, auf jeden Fall, sonst hätte ich’s ja nicht unbedingt gewollt! 🙂 Aber es beschleicht mich dann immer kurz ein Schockmoment angesichts des To-Do-Bergs. 😉
      Wo warst du denn im Ausland? 🙂

      Ja, das Learning Agreement gibt es, klar. Das Problem ist aber, dass in GB die Kurse für das gesamte akademische Jahr gewählt werden, also nicht Semester für Semester wie bei uns. Da ich in der zweiten Hälfte des akademischen Jahres da bin, entnahm ich den Erfahrungsberichten, dass die Kurse, die offiziell vorher angeboten sind und auf Basis derer man das Learning Agreement abschließt, bereits voll sind oder doch Überschneidungen haben oder so… man sucht quasi vor Ort nochmal ganz andere, neue Kurse, ist eben ein Organisationsproblem/-fehler… Und dann schickt man zwar via Fax von Uni zu Uni dieses Learning Agreement, aber i.d.R. werden den Erfahrungswerten nach dann eben nur 2-3 Kurse anerkannt. Tjoar. 😀 Belegen muss ich aber dennoch Kurse im Wert von 30 CP und die dort auch bestehen, das wiederum ist eine Voraussetzung von Erasmus… 😀 Von daher würde ich natürlich nicht GB nur von der Bibliothek aus sehen wollen, aber belegen muss ich die Kurse halt so oder so, da wäre eine vollständige Anerkennung netter und für die anderen Semester stressfreier gewesen. :mrgreen: Naja. Wat soll’s. 😛

      Antwort
      1. kielerkrimskrams

        Oh wow, das ist natürlich fies, wenn man 30 CP machen und auch bestehen muss und die dann aber nicht anerkannt werden! Allein 30 CP zu machen im Ausland finde ich schon krass, das hätte ich nie im Leben gepackt. Ich musste damals zehn „mitbringen“ an meine Heimatuni.
        Ich war in Spanien vor..ähm…mehr als drei Jahren, das war noch im Bachelor (Gott ist das lange her!) und da gab es auch das Problem, dass kurstechnisch immer für ein Jahr geplant wurde – und wenn man dann kein Jahr bleibt (so wie ich) oder erst im Sommer kommt (so wie du), hat man halt so seine Problemchen. Aber irgendwie regelt sich das dann doch alles, an der Gastuni will einem ja auch niemald was Böses normalerweise. Ich hab mir außerdem in Spanien relativ schnell abgewöhnt, mich über jedes neue Problem aufzuregen – nützt ja nix und versaut nur die Freizeit! 🙂 Ich wünsche dir, dass du die Zeit trotzdem genießen kannst und die Semester vorher und nachher vielleicht doch nicht ganz so hart werden – auch wenn ich nicht weiß, wie das mit dem Grund- und dem Hauptstudium funktioniert (an meiner Uni gibt’s seit Jahren nur noch BA/MA)… 😀

      2. tinatainmentia Autor

        Hauptstudium ist im modernen System 😛 quasi der Master-Studiengang… Nur, dass es eben kein separater Studiengang ist, sondern man gleich für 10 Semester quasi eingeschrieben ist und das durchzieht, und dann heißt alles hauptseminarige eben Hauptstudium und gibt pro Kurs 8 CP (Vgl.: Grundstudium 5-6).
        Ach, dat wird schon alles. :mrgreen: Übrigens bist du, jaa, genau DU 😛 , daran schuld, dass ich jetzt den halben Mittag mal wieder in meiner Musiksammlung gestöbert und geschwelgt habe… und jetzt gleich einen megamäßig fetten off-topic-Beitrag dazu verfassen werde. 😀

  5. psychoberta

    Okay, ich weiß nicht, warum du dieses Erasmusjahr machen möchtest, aber ich setzte mal ein gewisses Interesse an GB voraus. Umso mehr verwundert mich deine Entscheidung.
    Stell dir vor, eines Tages erzählst du deinen Kindern, dass du in GB warst (wo du nach diesem Jahr aus irgendwelchen Gründen nie wieder hin gekommen bist) und sie fragen dich, was du da tolles gemacht hast. Und dir fällt nichts ein, weil du tatsächlich viel zu viel gelernt und in der Uni gehockt hast. Das wäre traurig. Und interessiert es nicht bereits in fünf Jahren niemanden mehr, wie lange du für dieses Studium gebraucht hast? Das Erasmus-Jahr ist als once-in-a-lifetime-experience gedacht! Hol alles raus!

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Nein, nein, nein, liebe Psychoberta, das hast du ganz falsch verstanden. :mrgreen: Ich will in GB gar nicht viel lernen oder in der Uni hocken. Also auf keinen Fall länger als das, was Erasmus vorschreibt (30 CP), nur werden davon in Deutschland dann eben nur so die Hälfte anerkannt. Das wiederum bedeutet, dass ich in den ANDEREN Semestern, in denen ich nicht im Ausland, sondern hier in Deutschland bin, sehr viel mehr machen muss, um das aufzufangen. Später interessiert es niemanden mehr, wie lange man gebraucht hat – aber jetzt interessiert es z.B. meine unterhaltspflichtigen Eltern, weil ich kein BAföG bekomme. 😉 Und mich, weil ich meine Eltern nicht „länger als nötig“ finanziell belasten möchte. Mir ist es den Aufwand auf jeden Fall wert, sonst hätte ich mich nicht dafür entschieden, während des Studiums ins Ausland zu gehen. Ich habe nur einen kurzen Koller bekommen, als ich festgestellt habe, wie viel ich dann tatsächlich noch machen muss.
      In GB werde ich sehr wenig Uniwochenstunden haben, dafür habe ich vor, dort so viel wie möglich zu sehen und die Zeit dort zu genießen. Und mich lerntechnisch so riiiichtig eigentlich nur um die Kurse, die mir dann angerechnet werden, zu kümmern, der Rest ist dann ja ohnehin nur für’s Protokoll. 😉 Das Gute daran ist, dass man endlich mal Sachen aus purem Interesse belegen kann, ohne auf das Resultat (notentechnisch) achten zu müssen. Das spart natürlich auch Energie.
      Anstrengender werden dann eben die kommenden Semester in Deutschland werden, v.a. da auch der Nebenjob aufrechterhalten werden muss, darum ging es im Eintrag eigentlich.

      Antwort
      1. psychoberta

        Aaaaah, das klingt doch viel besser. Hatte mir schon Sorgen gemacht. Ist ja schade, dass es trotz umständlichem und vielgehasstem Wechsel zum Bachelorsystem (Moment, sind Lehramtler im Bachelorsystem?) solche Probleme in der Angleichung gibt. Du musst auf jeden Fall fleißig aus GB bloggen!!! LG

      2. tinatainmentia Autor

        🙂 glücklicherweise nur ein Missverständnis.

        Ne, also, einige Bundesländer haben zu BaMa umgestellt und unseres will nächstes Jahr nachziehen (s. Shorty-Eintrag von letztens… *Kopfschüttel*), aber ich habe – zum Glück! – noch das gute alte Staatsexamen und bin da sehr glücklich drüber. Die Anerkennungsprobleme haben eine andere Ursache, ich kopiere das mal eben aus meiner Erklärung an teacheridoo 😉 :
        „Achja, das mit der Anerkennung hängt übrigens gar nicht mit dem BaMa oder Examensstudiengang zusammen. Wir haben ja auch BaMa Leute (die halt kein Lehramt studieren), die auch ins Ausland gehen (B.A. Anglistik zum Beispiel), und die haben die gleichen “Probleme” wie ich, nur müssen die halt insgesamt weniger CP erbringen. 😉 Es geht prinzipiell darum, dass in GB beispielsweise nur Essays à 2000 Wörter gefordert werden und bei uns 5000 oder so. Deshalb muss man da die Dozenten bequatschen, dass man einfach längere Essays schreiben darf… und thematisch muss es halt auch irgendwie in den Modulkatalog passen.“

        Ja, ich werde mich bemühen! 🙂 Ist aber noch ein halbes Jahr hin. 😛 So lange gibt’s nur den deutschen Alltagswahnsinn… :mrgreen:

  6. Herr Quer

    Kleiner Tipp: Mach das Erasmus-Semester nicht zum „Uniwahnsinn an anderem Orte“. Als Erasmusstudent im Ausland gibt es vieles lernenswertes, das wenigste davon gibt es im Hörsaal. Und wenn das Studium dann dadurch vielleicht doch etwas länger dauert, dann ist es das wirklich wert, die Erfahrung ein anderes Land von innen und Deutschland mal von aussen zu erleben ist nicht in CP auszurechnen.

    Antwort
    1. tinatainmentia Autor

      Danke, aber das wäre – tatsächlich – ohnehin nicht passiert. Irgendwie scheinen mich einige nur falsch verstanden zu haben… :mrgreen: Ich habe die Vorgabe, 30 CP belegen (und auch bestehen) zu MÜSSEN, das kommt von Erasmus bzw. der Partneruni aus. Mehr als ein „Regel“semester für einen Bachelor-Studenten wäre also ohnehin nicht drin. Davon wiederum anerkannt bekomme ich dann sowieso nur, wenn’s hochkommt, die Hälfte. Dementsprechend ergäbe es auch überhaupt keinen Sinn, unnötig viel Engagement, Arbeit und Zeit einzig und allein in das Studium im Ausland zu stecken, was ich ohnehin nicht vorgehabt hätte. 🙂 Der Plan ist, wie oben beschrieben, für die Uni quasi nur in die 1-2 Kurse, die mir dann auch anerkannt werden, wirklich Arbeit reinzustecken, der Rest wird aus Interesse belegt und pro forma bestanden. Ansonsten geht’s viel mehr um das Erkunden des Landes, der Kultur und den Kontakt zu den Briten bzw. internationalen Austauschstudenten vor Ort. 🙂 Mehr Zeit wird dann eben in das Studium in Deutschland investiert… Da versuche ich dann eben 1,5 Semester in einem zu machen, damit das mit der Verlängerung abwendbar ist. Der ganze „Uniwahnsinn“ im Post bezieht sich also ausschließlich auf mein Studium in Deutschland, vor bzw. nach dem Erasmussemester, nicht währenddessen.

      Antwort

Gib deinen Senf dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s